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Dimension (Freie Themen)

Luzifer @, Österreich, Sonntag, 17.01.2021, 13:21 (vor 39 Tagen) @ rauhnacht (220 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht,

lieben Dank, genauso empfinde ich das auch. Nichts in der Welt kann ohne eine Art "Veränderung" sein und die braucht etwas, eine Dimension, in der Veränderungen möglich sind.

Ohne Zeit ist alles statisch.

Was eben nicht heißt für mich das Wesen der Zeit zu verstehen, sondern nur, dass es etwas gibt, geben muss, in der Schöpfung, die diese "dynamisch" werden lässt und nach unserem Verständnis ist der Metapher dafür Zeit. Auch das mit der Schwingung, der Ebbe und der Flut, dem Hin und Her gefällt mir. Entwicklung heißt eben dann nicht die Schwingung zu negieren (runter geht es immer wieder), sondern in Tendenz die Schwingung nach oben zu ziehen, die Schwingungstäler immer höher im globalen Koordinatensystem im y stehen zu lassen und auch die "Berge". Ich glaub auch da an Entwicklung und nicht an Konstanz.

Das mit dem Urgrund ist sehr schwierig. Ich glaube und das ist ein Glaube, der Urgrund ist das einzige, was in seiner Gesamtheit jenseits der Polarität ist. Er ist so geartet, dass die 2-wertige Logik keinesfalls mehr funktioniert, jede Beschreibung ist wahr und genauso falsch im selben Moment. Selbst seine Existenz und seine Nichtexistenz ist nicht zweiwertig definiert. Er ist alles was ist und alles was sein könnte und alles was war. Er ist Alles.

Wir haben ja was vom ihm, (ähmn eigentlich alles, da er alles ist) und es gibt etwas, dass tatsächlich außerhalb der Zeit ist, das wir erfahren können und sie nicht benötigt. Es ist das Gefühl, Wissen, des "ich bin", das Ruhen im Sein. In "Gott" verbindet sich Dynamik in einem dem Übergeordneten, das durchaus in seiner Gesamtheit unveränderlich sein kann, vollkommen und damit "statisch" sozusagen. Die Dynamik kann durchaus aus einer Perspektive, die wir nie einnehmen können "lokal" sein, das heißt nur für eine Teilmenge gültig.

Da gibt es so eine Theorie, da ist der Raum und die Zeit auch gequantelt und hat eine Art körnige, oder besser "kristalline" Struktur. An den Ecken sitzt jeweils ein Existenzatom und dies kann an den Kanten umklappen und neue lokale Strukturen ausbilden. Dann wäre das Ganze sozusagen statisch und intern aber dynamisch.

Schöne Grüße
Luzifer


Und als er die Schöpfung, die ihn umgibt, sah und die Menge der Engel, die ihn umgeben und die aus ihm entstanden waren, sagte er zu ihnen: Ich bin ein neidischer Gott, und es gibt keinen Gott neben mir. Aber weil er dieses verkündet, zeigte er den Engeln, die bei ihm sind, an, daß ein anderer Gott existiert. Denn wenn dort kein anderer wäre, auf wen sollte er dann eifersüchtig sein? (Apokryphon des Johannes) ... Zeit zu gehen dachte sich Erzengel Luzifer. (Verfasser unbekannt :-))


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