Die Menschen unterscheiden sich in innerhalb ihrer Art und nur in Nuancen. (Freie Themen)

Nullmark @, Samstag, 10. Oktober 2020, 11:19 (vor 50 Tagen) @ Bea289 mal gelesen
bearbeitet von Nullmark, Samstag, 10. Oktober 2020, 11:36

Hallo Bea
und Danke für Deinen Kommentar und den Hinweis auf das Plasmaversum!

In der Regel haben alle Menschen zwei Füße zur Fortbewegung, zwei Hände zum Tun und einen multifunktionalen Kopf, welcher unter anderem zum Denken geeignet ist. Es kommt also immer darauf an, was man betrachtet. Eine Reduzierung auf „Entweder - Oder“ greift zu kurz.
Aber das ist meine unmaßgebliche Meinung.

Was sich mit der menschliche Psyche anstellen lässt, weiß man spätestens seit LSD und MK-Ultra. Auch welche Trigger vorhersehbare Reaktionen auslösen und wie man diese erzeugen und je nach Bedarf einsetzen kann. Welchen Einfluss Propaganda auf die menschliche Psyche nimmt, weiß man dagegen schon seit mehr als hundert Jahren. Ebenso ist bekannt, unter welchen Bedingungen die Menschen individuell unterschiedlich oder gemeinsam als Schwarm agieren oder reagieren und wie der diesbezügliche Lernprozess aussieht.
Wie „denken“ funktioniert, ist inzwischen bis ins Detail erforscht. (Ich verweise in diesem Zusammenhang gerne auf die Vorträge von Manfred Spitzer über die *digitale Demenz* und die *Smartphon Pandemie*. Gibt es als Videos und auch als Bücher.)
Die Frage ist also: Wem nützt dieses Wissen, wer benutzt dieses Wissen und welche Agenda steht dahinter?

Mit den breiten, massenhaft und rund um die Uhr verfügbaren Informationsangeboten, wird ein natürliches Bedürfnis des Menschen – die Neugier – angesprochen. Die effektive Implementierung jedweder Ideen, Haltungen und Einstellungen in den Menschen, wurde erst möglich mit der multimedialen Welt, den bewegten und schließlich farbigen Bildern.
Die Reflexe, die dieses Angebot auslöst, sind sehr wohl kalkuliert. Für den für die kritische Verarbeitung notwendige Denkprozess, ein biochemischer Vorgang, bleibt keine Zeit. Die Information verbleibt unvollständig im Gedächtnis, weil das nächste Informationspaket bereits aktiviert ist – vergleichbar mit der Aufnahme des nächstens Happens, bevor der vorgehende geschluckt, zerkaut oder gar verdaut ist.
Von dem Informationskonsum können im Gedächtnis nur Fragmente verbleiben, die das Gehirn verknüpfen kann. Diese Fragmente werden durch laufende Wiederholung der Information befeuert und ins Gedächtnis eingebrannt. Insgesamt führt diese Reizüberflutung zur Kritiklosigkeit, zur Verblödung und am Ende zum steuerbaren Einheitsmenschen. Dies ist nicht gottgewollt oder gar natürlich. Dahinter steht eine Macht. Und die Spur des Geldes führt zu der Quelle des Übels.

Der individuelle Mensch glaubt von sich, das alles unter Kontrolle halten zu können.
Ohne Zweifel wird das vereinzelt funktionieren, aber ohne den Stecker abzuschneiden, kann man sich dem nicht vollständig entziehen. Einfachstes Beispiel: Werbung. Oder das oben von mir verlinkte Video über DHMO, was man sich bis zum Ende anschauen sollte, um die tatsächliche Botschaft zu begreifen. Danielle Ganser hat zu diesem Problem ebenfalls interessante Informationen https://www.youtube.com/watch?v=ooM3rrBoiBA Sein Ansatz deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Aber was soll`s
* Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.*
Gustave le Bon, (1841 - 1931), franz. Arzt und Soziologe, Begründer der Massenpsychologie.

Im DGF gab es den leider verstorbenen User Euklid. Seine Metapher war, alles was unklar erscheint mit minus eins zu multiplizieren...

Gruß von Nullmark
und ein schönes Wochenende für Dich


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