Es gibt auch echte Gefahren (Freie Themen)

Isana Yashiro @, Sonntag, 04.10.2020, 16:12 (vor 380 Tagen) @ Eyspfeil (766 Aufrufe)

Hallo!

Um sich Katastrophenszenarien auszumalen, kann man sich auch naheliegenderer Gefahren bedienen. Durch die Endlagersuche ist gerade wieder die Atomkraft in den Fokus gerückt. Aber die wahre Gefahr der Atomkraft geht nicht so sehr von Europa aus. Wirklich gefährlich wird es nämlich dann, wenn andere Kulturen auf faustische Errungenschaften treffen und sie nicht verstehen.

So bauen die Chinesen gerade „total sichere“ Thorium-Kugelhaufenreaktoren. Die Chinesen sind von deren Sicherheit so sehr überzeugt, daß sie auf Maßnahmen wie einen redundanten Kühlkreislauf oder eine Schutzhülle einfach mal verzichten. Außerdem bauen die Chinesen ihre Atomkraftwerke nahe an die Städte, weil Atomkraftwerke wenig Platz brauchen und keine Abgase produzieren und man sich so eine lange Stromtrasse sparen kann.

Die Japaner sehen immernoch nicht ein, daß Atomkraftwerke nicht auf geologischen Verwerfungslinien oder in anderen durch Naturkatastrophen gefährdeten Gebieten stehen sollten.

Aus der Frühzeit der Atomkraft gibt es Filmaufnahmen, die den Bau eines Atomkraftwerkes irgendwo in Sibirien dokumentieren. Das habe ich nur zufällig mitbekommen und kann daher keine genaueren Angaben machen. Von diesem Atomkraftwerk war seitdem nichts mehr zu sehen oder zu hören. Es scheint irgendwie verschollen zu sein.

Man dürfte solche Dinge wie Atomkraft oder auch Gentechnik anderen Völkern nicht anvertrauen. Man kann ihnen aber auch nichts wegnehmen oder verbieten. Das bietet mehr als genug echtes Gefahrenpotential.

Gruß,
Shiro


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