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Herrschaft des Stärkeren (Übersinnliches & Paranormales allgemein)

Luzifer @, Österreich, Samstag, 20. Juni 2020, 21:06 (vor 129 Tagen) @ BBouvier683 mal gelesen

Guten Abend,

Menschen brauchen immer eine Art Gemeinschaft um einfacher zu überleben.

Ohne irgendeine Form der „Technik“ und
wenn es nur das Nähen von Gewand aus Fellen ist, könnte kein Mensch unseren Winter hier überleben. Vielleicht in einem günstigen Klima irgendwo, aber nicht hier oder noch weiter im Norden in der Tundra.

Und Gesellschaft braucht Hierarchien um vernünftig zu funktionieren.

Idealerweise suchte man sich die Stärksten oder Klügsten und machte sie zu Anführern.

Kleine Gemeinschaften, Clans, Sippen und Stämme sind dabei klar im Vorteil. Wenn sich der Klügste oder Stärkste als asozial oder unfähig herausstellt, ist das allen schnell klar und es gibt einen neuen Anführer, weil man nicht so stark und klug sein kann, es mit allen anderen aufzunehmen.

Große Gesellschaften wie Nationen oder Staaten sind anders. Man kennt die Führung nicht mehr persönlich und die Strukturen sind so, dass es kaum noch Umbrüche (Revolutionen) von unten nach oben geben kann. Alle großen Revolutionen der Geschichte wie die Französische oder die Oktoberrevolution wurden auch von einer Elite initiiert.

Die Demokratie hat dann noch den Nachteil, dass sich die Elite hinter Strohmännern verstecken kann,

allerdings ist für mich das Abendland untergegangen als die Herrscher begannen sich Gold zu leihen und damit über kurz oder lang ihre Souveränität an die Hintertanen verloren.

Geld ist eine alternative Form von Stärke, Technik auch. Beide stützen sie Herrschaft. Deswegen wird kein Ökonom Gsells Freigeldtheorie lehren oder irgendjemand das Patentwesen abschaffen. Der Schleier um das Geldsystem, das die Radix des Übels hier ist.

Geld kauft Stärke, Armeen und Waffen, es kauft Wissen und es kauft Meinung, ein Teufelskreis. Und viel Vermögen hat man wie? Durch dynastische langfristige Planung. Sic. Und dann wundert sich noch jemand, dass es ist, wie es ist.

Blöderweise ermöglicht Technik in zunehmenden Maße auch feudal zu leben, wenn es deutlich weniger Menschen gäbe und das ist eine ernste Sache.

Das Grundprinzip ist immer das gleiche, der der kann, herrscht über den der nicht kann. Das ist ein Gesetz der Hölle, alle Zivilisationen hier funktionierten so.

Weil es eben die Trennung ist. Wären Telepathie und solche Dinge selbstverständlich, dann wäre die Welt kooperativ und „besser“.

Daher muss man ganz wo anders ansetzen, will man eine vernünftige Zukunft für seine Kinder und alle anderen.

Das impliziert aber auch, dass das derzeitige System der Welt enden muss, genauso wie es dessen Elite muss.

Und irgendetwas dünkt mich, so ungefähr wird es geschehen.

Beste Grüße
Luzifer


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.


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