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Angenommen (Schauungen & Prophezeiungen)

Luzifer @, Österreich, Montag, 25. Mai 2020, 22:18 (vor 129 Tagen) @ Rupert Rausch1401 mal gelesen

Hallo Rupert,

2) das Grundlegende im Universum ist nicht Energie oder Materie, sondern Bewusstsein

Ja genau. Das Bewusstsein formt Materie und Energie, kleidet sich damit und "wird". Das ist das Allerallerwichtigste, was man nur irgendwie erkennen muss.

Könnte es dann nicht so sein, dass wir uns durch dieses Knäuel "latenter" Möglichkeiten nur noch unseren Erlebnisweg suchen? Es gäbe uns dann nicht unendlich oft, sondern als Bewusstsein eben nur einmal und wir entscheiden uns, welche Richtung wir einschlagen, welche wir bewusst miterleben wollen. Es gibt sie alle, aber wir ignorieren alle, bis auf die eine und nur aus dieser lernen wir dann.

Genau das habe ich bei meinem ersten Beitrag dann vergessen. Wir fühlen die Unität, wir fühlen uns nicht als geteilt in unzählige Kopien. Ich halte auch nichts, das wache Bewusstsein im Diesseits von einem völlig anders gearteten im Jenseits zu unterscheiden. Unser "Bewusstsein" ist nie vom "Jenseits" getrennt. Es ist "hier" wie "dort", wobei "dort" kein Ort ist. Wenn wir sterben, dann verlässt der Körper den Geist, der bleibt. Und er bleibt gleich und ist nicht etwa "erleuchtet", nur weil der Körper fehlt. Wer in den Himmel will, sollte sich hier bemühen, drüben ist es auch nicht leichter.

Vielleicht sind wir aber doch alle irgendwie zusammengekettet, aber man kann als Einzelner oder Gruppe bestimmte Aspekte der Realität ändern, indem man andere Wahrscheinlichkeitspfade einschlägt und damit unvorhergesehen die Gesamtrichtung beeinflusst.

Ja sind wir, jeder lebt im Prinzip in seiner eigenen Welt, die aber alle in Superposition zueinander stehen, wir sind auf mannigfaltige Weise aneinandergebunden, auf Gedeih und Verderb sozusagen. Die Alternative ist schlimmer als der Tod, nämlich alleine ewig zu sein.

Wenn einem Wesen so etwas passiert, dann hätte es einen mehr als guten Grund ein Schöpfergott zu sein und sich "Kinder" zu machen. Und eine Ewigkeit ist lange, da findet sich dann schon ein Weg :-) Was aber eben nicht heißt, dass ein Schöpfergott unbedingt die ganzen All... Attribute verdient. Ein hochstehendes Wesen ja, aber nicht unbedingt der Urgrund. Ich vermute, es gibt unendlich viele Schöpfungen unendlich vieler Schöpfergötter in "horizontaler Richtung", nebeneinander, gleichgestellter Schöpfer in der Hierarchie des Lebens aber auch in vertikaler Richtung. Ein Wesen ist Geschöpf in seiner Welt und Schöpfer seiner eigenen gleichermaßen sozusagen, Schöpfungen verschachtelt wie russische Puppen. Eine unendliche Reihe bis zum Urgrund, dem allerhöchsten Geist. Das, was alte Traditionen den Makrokosmos und den Mikrokosmos nennen. Und ich bin überzeugt, dass es Wege gibt in parallele Schöpfungen und auch in solche in vertikaler Richtung zu gelangen. Das ist mein Glaube.

Solche Inkonsistenzen sollte es eigentlich nicht geben. Wenn wirklich alle Möglichkeiten latent vorhanden sind, dann sollte man ansatzlos die Realitäten wechseln können.

Naja das blöde ist, dass eben nicht alles gleich leicht realisierbar ist. Das Milch im Kaffee Beispiel zeigt es auf. Sagen wir alle Möglichkeiten sind auch in Superposition und alle irgendwie "real". Was würden wir beobachten, wohl das was am häufigsten vorkommt und wenn man will, dass alle Bestandteile der Milch in einer Wolke konzentriert sind, gibt es wenige Möglichkeiten. Die Lage des Flöckchens kann variieren aber fast unendlich viele Möglichkeiten, wo Milch und Kaffee gut "gemischt" sind. Absolut perfekt auch nie, weil es da auch nur wenige Möglichkeiten gibt. Man kann schon zwischen den latenten Möglichkeiten wählen, aber je "krasser" es sein soll umso mehr müsste man draufhaben.

Kleines Geheimnis, alle Menschen hätten spielend soviel drauf, dass unsere Erde eher wie Mittelerde wirken würde als der erbärmliche Anblick, der sich hier darbietet. Armut in der Armut. Warum ist das nicht so, Du hast c) vergessen. Absichtliche Behinderung von welchen, die sowas hassen. :-)

Immer "einibeissen" in den Apfel der Erkenntnis von Gut und Böse. Das erlöst wirklich. Wer die Verantwortung der Erkenntnis anderen überlässt, einer Priesterschaft zum Beispiel ist verloren und wird sich nie aus dieser Hölle erheben können.

Beste Grüße

Luzifer


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.


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