Zitat von Dir: Nachdem über längere Zeit eigentlich kaum noch substantielle neue Schauungen hereinkamen (Schauungen & Prophezeiungen)

Rani @, Sonntag, 10. Mai 2020, 21:56 (vor 26 Tagen)809 mal gelesen
bearbeitet von Rani, Sonntag, 10. Mai 2020, 22:25

Hallo Taurec,

Du schreibst: "Nachdem über längere Zeit eigentlich kaum noch substantielle neue Schauungen hereinkamen".

Mein letzter Traum ist vielleicht zu verschlüsselt, zu sehr Traumsprache, als dass er verstanden wurde? Vielleicht ist Dir meine Art von Schauung nicht so eingängig?
Nun, ich setze hier meine Dechiffrierung hinein, und dann möge jeder selber entscheiden, ob er Substanz findet - oder nicht. Und weil mein Traum "von dieser Welt" ist, enthält er auch meine persönlichen Überlegungen und Kommentare - Letztere in Fett.

Flächenbrände und Volksverhalten

Guten Tag zusammen,
hier mein Traum der letzten Nacht, mit viel symbolischer Aussagekraft, finde ich.

7.5.2020
Letzte Nacht träumte ich, mit zwei, drei weiteren Frauen in einem Gelände unterwegs zu sein. Wir gingen die Wegstrecke irgendwann zurück und kamen an einem Haus vorbei, bei dem wir uns die Frage stellten, ob dort wohl Gas ausgetreten sei. Es liegt vielleicht etwas in der Luft - aber es ist nur eine Ahnung, noch nicht belegbar. Das Haus war anscheinend unbewohnt. Es lässt sich kein bestimmter Ort ausmachen, wo das, was da anscheinend in der Luft liegt, herkommt. Und diejenigen, die etwas in die Luft (Gedanken) abgelassen haben, werden offiziell entweder (noch) nicht gehört, bzw. diejenigen, die diese Gedanken in sich tragen, schweigen (noch).
Ich war schon vielleicht 200 Meter weiter Richtung eines Sees gegangen, beim Blick zurück sah ich eine der Frauen sich bücken, ich wusste, dass sie außen am Haus ein Feuerzeug oder ein anderes Hilfsmittel zum Anzünden verwendete. Sie wollte testen, ob Gas in der Luft lag. Da hat eine Frau den Mut, die Probe aufs Exempel zu machen - hat sie einen zündenden Gedanken? Was muss noch geschehen, damit diejenigen, die ihre Gedanken offen äußern, und diejenigen, die noch schweigen, zusammenkommen? - Es schweigen ja immer weniger Menschen, sie haben begonnen, überall zu demonstrieren und fordern die Einhaltung der Grundrechte, sprechen sich gegen Impfzwang aus. Der Samstag, 9. Mai 2020, stellt für mich einen Meilenstein dar.

Obwohl ich kein Gas gerochen hatte, schien es doch irgendeine unsichtbare Brennquelle in der Luft zu geben, denn knapp über dem Boden wälzte sich, ausgehend von dem Haus, eine Feuerzunge auf mich zu. Ja, natürlich, das Brennmaterial, sprich, die Gedanken der aufwachenden Menschen, sie liegen in der Luft!
Sie begann klein und wurde immer breiter, am Ende rannte ich - und mit mir alle Leute in der Gegend, das wusste ich - auf den See zu. Ich hatte Stiefel an und watete durch das knietiefe Wasser, innen blieben sie wunderbarerweise trocken, obwohl das Wasser hätte hineinlaufen müssen. Diese Uferzone war mit grünem Schilf bewachsen, der nur knapp bis über die Wasseroberfläche reichte. Bei jedem meiner Schritte entstand ein quatschendes Geräusch.

Dies ist schwierig für mich, zu "übersetzen", weil wir, als Bevölkerung, jetzt an genau diesem Punkt stehen - die Ersten wachen auf.

Schwierig für mich, weil: Natürlich könnte ich jetzt locker weitermachen und meine Interpretationen erläutern - doch ich trete nicht gern als Kassandra auf. Und doch muss ich es tun:

Das, was die aufgewachten Menschen wussten, half ihnen nicht weiter. Ganz im Gegenteil, sie kamen in die Lage, dass sie vor einem losgetretenen Flächenbrand flüchten mussten - der vielleicht von der "Gegenseite" übernommen wurde? Vielleicht waren auch nicht aufgewachte Menschen dabei - ich denke schon, denn Maßnahmen treffen eben alle.
Die Menschen flüchteten an einen Ort, an dem die Gegenseite nicht hinkam.
Sie wateten durch knietiefes Wasser, um an diesen Ort zu gelangen. Frisches Schilfrohr wuchs dort, kaum reichte es bis zur Wasseroberfläche. - In diesem Traum steht Schilfrohr durchweg für Menschen - jedes Rohr für eine Seele. Demnach sind es vielleicht Kinder, und junge Menschen, gerade mal mündig genug, um zu verstehen, was abläuft, die ihre Nase in die Luft stecken können, die einen begleiten - einen als Begleitung auf dem Weg in das sichere Exil, sie, die die Welt von morgen tragen. Vielleicht brauchen wir gerade ihren Blick auf die Dinge, die gerade passieren. - Sagt nicht Jesus Christus: Seid wie die Kinder? - Also ehrlich, und ohne Falsch, wollte ich schreiben - dann dachte ich an meinen Enkel und dass der Schlingel schon mit drei Jahren lügen konnte - okay, Spaß muss sein, ich denke, dass ich rüberbringen konnte, was ich vom Prinzip her meine.
Dann das Hören der Schritte, das quatschende Geräusch, inmitten der grünen, sprießenden Schilfhalme: Hören ihrer Lage, sie werden gehört, angehört, gesehen und respektiert.
Meine Stiefel werden dadurch innen nicht nass - ich denke für das Kollektiv: Wir sind beschützt, und kommen durch. Nehmen dabei die Worte der Jugend auf.

In der Ferne, rechts vom See, entdeckte ich noch einen Flächenbrand, dort schlugen die Flammen schon kräftig hoch. Dort stand das Schilfgras hoch, es war aber völlig vertrocknet. Ich sah, wie die orangefarbenen Flammen sich gierig darauf stürzten - und erst recht auf eine Gruppe besonders dicker Halme, die mir auffielen.
Es gibt einen weiteren Brand, von rechter (parteipolitisch gesehen?) Seite. Der ist schon weiter gediehen als der, der uns ins Wasser trieb - der räumt gerade richtig auf; die besonders dicken Schilfrohrhalme stehen für Personen, die jetzt unbedingt gehen müssen, wobei ihnen kräftig nachgeholfen wird (Politiker?!).

Dermaßen eingekesselt von den Flächenbränden, standen wir Menschen allesamt im See - jedoch nicht im Wasser. Die Menschen verhielten sich ruhig, diszipliniert, koordinierten sich zu Arbeitseinsatzgruppen. Einer derjenigen, der in der Gruppe für Essensverteilung tätig war, reichte mir, die ich am Boden kauerte, einen kleinen Glasteller mit zwei Fischstäbchen herunter mit der Bemerkung, leider könne er mir nicht mehr geben, ich nahm es achselzuckend hin. Esswerkzeug war nicht dabei, doch neben mir stand ein Schrank, aus dessen Schublade nahm ich mir die letzte Frühstücksgabel, die es dort noch gab.
Die Menschen, die "normalen Bürger", stehen zwischen zwei Fronten - von hinten überrollt von dem, was sie losgetreten hatten, was sie aber nicht beherrschen konnten, und weit weg passiert etwas, das für sie vielleicht wirklich noch in weiter Ferne liegt - vielleicht ein anderes Bild dessen, was Deutschland sein kann.
Die Bevölkerung gerät in eine Lage eines echten Notstands. Essen ist knapp, wird zugeteilt. Es mangelt an dem Nötigsten (Gabel). Die Organisation ist jedoch sehr gut, jeder findet seinen Platz, an dem er helfen kann.

Hier unten am Boden roch es nicht nach Rauch, die Luft war gut, es herrschte eine Atmosphäre ruhigen Abwartens. Die Menschen um mich herum waren unzählig viele, das wusste ich - obwohl ich nur Schilfhalme sah.

Im Grunde, wenn man bodenständig bleibt, sich "nur" um das Überleben kümmert - dann ist die Luft gut und sauber. - Hey, saubere Luft an der Basis, das ist doch klasse! - Wer mag, hält die Nase hoch, nach oben, der wird den Brandgeruch dann schon spüren. - Jeder, wie er mag und kann, Interesse und Kraft hat.
Jeder Schilfhalm, den ich im Traum sah, war ein Mensch - es waren unzählige.

Ich hoffe, dass diese Schauung nur eine Momentaufnahme ist - ein Zeugnis des Jetztzustandes.
Natürlich ist sie dieses - die Zukunft ist immer noch offen...

Liebe Grüße,
Ranvata


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