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Weltwirtschaftskrise ab 2020 und Pandemiegeschehen (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 12. März 2020, 20:32 (vor 226 Tagen)3742 mal gelesen

Hallo!

Das Folgende als Auffrischung überwiegend bekannter Informationen und Diskussionsanstoß zu den augenblicklichen Entwicklungen:

Nachdem die Börsen anläßlich (aber kaum ursächlich) der COVID-19-Pandemie ihren Absturz heute fortgesetzt haben, deutet sich an, daß sich das Krall'sche Szenario, das einen Beginn der Bankenkrise in der zweiten Jahreshälfte 2020 prognostizierte, vorverlegen könnte.
Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=jJAuIYXelak

Folgen des notgedrungenen Abschottens und Herunterfahrens ganzer Länder, zuzüglich einer längerfristig verminderten Leistungsfähigkeit Chinas, deren Auswirkungen uns wohl noch gar nicht erreicht haben:

  • Störung und Abbruch der globalen Produktions- und Lieferketten
  • Versorgungsenpäße verschiedener Güter
  • Nicht nur die unproduktiven Zombieunternehmen, sondern auch funktionierende Firmen können den Betrieb nicht mehr auf normalen Niveau aufrecht erhalten.
  • Kurzarbeit, weiterhin laufende Kosten (Rechnungen, fällige Kredite etc.), Zahlungsunfähigkeit
  • Eine veritable Pleitewelle und Beginn einer Weltwirtschaftskrise, die auch das marode Bankensystem zu Fall bringt.

Folgerichtig beginnt die EZB nun mit Maßnahmen, die mit dem zu erwartenden erneuten Ausbruch der Finanzkrise ohnehin irgendwann stattgefunden hätten: https://www.mmnews.de/wirtschaft/140495-ezb-banken-not

Das u. a. von Krall prognostizierte Szenario dürfte hinlänglich bekannt sein. Als Kurzfassung diese Grafik mit den zu erwartenden Phasen und ihrer möglichen Dauer:
[image]
Und etwas ähnliches nochmal von Friedrich und Weik:
[image]

In diesem Zusammenhang beachtlich ist die sich nun andeutende Verwirklichung der etwa nebulösen Aussagen Gabriele Hoffmanns zum Wirtschaftsgeschehen, siehe u. a. diese Beiträge:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=50342
https://schauungen.de/forum/index.php?id=50360
https://schauungen.de/forum/index.php?id=51103
https://schauungen.de/forum/index.php?id=51117

Jakob sagte sie Ende 2016:
"2020: nichts unterschreiben, wo wirtschaftl. oder häusliche Bindung -> falsche Zeit"
Und kurz darauf einer Verwandten mit etwas abweichender Zeitangabe:
"Sollte 2019 nichts unterschrieben, was etwas mit Häuslichkeit oder Geld zu tun hat. Falsche Zeit."

Die Aussage ist inhaltlich durch die vagen Andeutungen "Geld", "Häuslichkeit", "wirtschaftliche" oder "häusliche Bindung" (also ökonomische oder immobilienbezogene Verträge) recht ungenau, könnte aber in Zusammenhang mit der Zeitangabe demnächst 2020 als Treffer gewertet werden (wenngleich ich mir mehr Details gewünscht hätte – so wirkt es doch eher unspektakulär).

Merkwürdig ist, daß sie keine Störung des gesellschaftlichen bzw. öffentlichen Lebens erwähnt, die durch das Pandemiegeschehen nun eintritt, und auch keinen diffusen Hinweis gibt, daß irgend etwas allgemeines mit "Krankheit" geschähe. Dies mag daran liegen, daß sie sich zu allgemeinem Geschehen generell selten äußert, uns nur sehr wenige Aussagen aus privaten Sitzungen vorliegen, das Pandemiegeschehen durch die in der Regel milden Krankheitsverläufe für den Einzelnen keinen Bruch darstellt und die Veranstaltungsabsagen und ausgedehnten "Zwangsurlaube" (falls die Arbeitswelt zum Erliegen käme) sich in Schauungen nicht niederschlagen (es wird wohl eher nicht gesehen, daß etwas nicht passiert ;-)).

Je übler die kommenden Monate werden, insbesondere falls die befürchtete Überlastung des Krankenhaussystems mit möglicherweise zig- bis hunderttausenden Toten einträte, desto eher hätte sich dies in Schauungen niederschlagen müssen. Hierzu liegt uns aber (nicht nur von Hoffmann) nichts vor.

Die kommende Zeit charakterisiert Hoffmann als "Weimarer Verhältnisse". Den Auftakt hierzu erleben wir wohl derzeit.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“


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