Crisis à la modernaise (Schauungen & Prophezeiungen)

Fenrizwolf @, Sonntag, 01. März 2020, 07:43 (vor 97 Tagen) @ Eyspfeil751 mal gelesen
bearbeitet von Fenrizwolf, Sonntag, 01. März 2020, 07:49

Huomenta! Guten Tag!Goðan Dag! Shalom! Bom(b)jour, Salut, Buenos Dias, Buon Giorno, Iyi günler!


Sdráwstwujte!

Falls man aus Quantität Qualität extrahieren könnte, wäre eine Reduktion der Erdbevölkerung sicher sinnvoll.

Während im Kriege vor allem die Besten sterben, bedeutet in manisch pekuniär getriebenen Parlamentsrepubliken mit maximalem Komplexitätsgrad selbst die Fortpflanzung den Tod.

Während man mancherorts in Afrika den Gürtel naturgemäß enger schnallen muß, läßt man doch gerne dort den Latz knallen, aber in Europia ist der Tag zu durchgetaktet, um bei der Pflege seiner multiplen Neurosen noch müde Zeit für lebenssinnvolle oder lebensspendende Tätigkeiten zu finden.

Nachdem das weiße Fleisch in einer giftigen Suppe aus etablierter Niedertracht und medialer Lobotomie fernab eines natürlichen Regulativs dahinsiechte, importiere man auch schwarzes Fleisch.

Das Leben selbst verkommt stillgeboren zur Geschlechtskrankheit, der Mund zum Arsch.

Jede Himmelsrichtung ist verbaut, der Himmel unter Radarkontrolle und die Hölle ist ein Pflegeheim für Lebenshungrige.
Wenn nicht jetzt, schwarzer Mann, wann dann?

.
Lange habe ich mich gefragt, was denn Viren überhaupt seien – so unnütz ihr Dasein doch ist, da sie nicht mal Leben nach klassischer Lesart innehaben.
Im Prinzip ist es schlechte Information auf Basis von Eiweiß, die wesentliche Bestandteile des Empfängers für ihre Verbreitung rekrutiert.

Heute läuft in jedem Rechnerbetriebssystem ein Virenscanner – welcher wohl auch schon mal das System als solches als Virus identifiziert haben will.

Zeiterscheinungen, Meinungen und Witze gehen heute viral. Politik wird trivial.
‚Badass Jetset‘ im globalen Casino ersetzt die Spitze der Pyramide und versteht selbst nicht, warum es noch immer funktioniert, was den Verstand blamiert.
Das Gros studiert ohne jemals lebenstauglich zu werden, Parteien werden zu Religionen und Spiritualität zerläuft in Naivität und betrügerischer Desinformation.

Die Gewaltenteilung republikanischer Gründungsmythen schwingt das moderhinkende Tanzbein im Cabaret von Neuropa doch verdächtig synchron, und Nachrichten sind nunmehr Lügen auf dem Niveau von Kleinkindern.

Kleinvergehen werden mit drakonischen Strafen, bis hin zur vorsätzlichen juristischen Existenzvernichtung geahndet, während offensichtliche organisierte Kriminalität in Amt und Würden sich nicht nur lachend der Verfolgung entzieht, sondern noch feix die Kläger verspottet.

Wie in Zeiten der Linieninfanterie fallen Arbeiter an Fertigungsstraßen zum Heil des Kapitalismus tot vor‘s Band, doch die Ameisenfüsiliere, die zu Lebzeiten enthaupteten, nunmehr mechanisch Denkenden, sterilen Arbeitssoldaten kümmert das einen Dreck.

Das Leben wird erlebte Herabwürdigung und die Herabwürdigung selbst erhebt sich zum Leben.

G‘vatter Tod, wenn nicht jetzt, wann dann?
.

Es sollte eigentlich hinlänglich bekannt sein, daß eine Überpopulation naturgemäß dadurch ihr Ende findet, daß die Nahrung ausgeht, oder Seuchen sich verbreiten.

Metaphysisch ist dieses Virus vielleicht nur eine Anekdote Gottes eigenen Humors; und leerreich ist es auch:
Wegen andauerndem Staatsterrorismus mußten wir, um essen zu können, das Sparschwein unserer Tochter schlachten.

Auf wundersame Weise stand an der Anzeige der Kasse genau der Betrag, die wir zu zahlen fähig waren. *no joke, bro*

Bestimmte Teile der Regale waren leergefegt, was mich doch etwas mißstimmte, da ich als zeitweilig monetär minderbemittelter nicht derselben Leidenschaft frönen durfte; aber die Selektivität der Auswahl, ließ nur den Schluß zu, daß da jemand eingekauft hat, der sein Handwerk verstand.

Es waren mitnichten Hamsterkäufe der Massen, sondern Käufe erlesener Auswahl kundiger, besorgter Bürger. Schön, das mal erleben zu dürfen!

In diesem Kontext bin ich dann auch nicht mehr allzu bös über diese Fülle an seelischen und auch körperlichen Grausamkeiten, die ich in den letzten zehn Jahren erleiden durfte.

Diese Lehren werden zuverlässig verhindern, daß ich mich – wie vorher nicht unwahrscheinlich – selbstbewußt einer Konfrontation stelle.
Eine ‚Crisis à la modernaise‘ ist kein Duzproblem im Golfclub, sondern die Negation aller Mutterliebe.

„Isch nix deutsch, isch nix deutsch!“ wird man leise aus stillen Winkeln einst stolzer Metropolen vernehmen, bis ein Rinnsal, zunächst aus Urin – später aus Blut, davon kündet, daß jemand das Thema Gewalt nicht im Voraus besonnen durchdacht hat.

Konsequenz der Tatsache, daß wir (alle außer mir) patriotische, katholifizierte Lesbierinnen in Pinguinkostümen der tradierten Lüge überführt haben, ist, daß unter uns Gruselclowns (dt. Gruselkläune) nicht mehr mit einstiger Hingabe an der Ausarbeitung von Krisenplänen gefeilt wird.

Aber ich verstehe die Sorge der selbstfürsorglichen Unbekümmerten nur zu gut. Wer heute mehr als eine Dose „Gretas gretenfreier Thunfisch“ kauft, hat bereits ein Problem mit dem Verfassungsschutz.

Dicke Backen, gar Hamsterbacken, als Zeugnisse der Besorgtheit sind Verschwörung, während Verschwörung in Tat uns Praxis Grundlage all unser großgesellschaftlichen Zusammenhänge ist.

Da Viren bekanntlich - schlechte Nachrichten in Aminosäuren niedergeschrieben - sind, könnten potente Vertreter jener Waffengattung durchaus – in einer Metapersepektive – helfen, die vorherrschende perver-tierte Ordnung in eine lebensfreundliche zu überführen.

Hat jemals ein Vampir eine Blutbank überfallen? Nein, er wird sie gegründet haben, und alle fühlten sich liebevoll umsorgt.

Zumindest in den Grundschulen sollte man den ungeschützten Verkehr unter den Kindern bis zum Abklingen der Pandemie untersagen, oder zumindest Giftpillen verteilen, die lebensfeindlich wirken, also Anti-Biotika.

Das sollte möglich sein: Unser Kind durfte auch mal gnadenlos einen ganzen Schultag auf dem Flur verbringen, als niemand erreichbar war, weil es in Verdacht stand, ein Bindehautentzündung zu haben.

Wenn nicht jetzt…
So weit und rein die Flur…

Mit besten Wünschen

Fenrizwol(l)f


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