Frumentius Renner zu "...man soll unter dieser Zeit kein Amt oder dergleichen annehmen..." (Schauungen & Prophezeiungen)

Ulrich ⌂ @, Germering, Sonntag, 16. Februar 2020, 22:42 (vor 110 Tagen) @ Tannenbaum477 mal gelesen

Hallo Tannenbaum,

Sagte nicht eine Prophezeiung, daß man "keine politischen Ämter annehmen solle", weil die Politiker alle aufgehängt werden würden ("ans Fensterkreuz genagelt", wenn die "Lumpereien bekannt würden")?

Ja, zum Zeitpunkt der Abfassung des ersten Feldpostbriefes war das eine Prophezeiung, heute jedoch m.E. nicht mehr.

Frumentius Renner war bis Ende der 90er Jahre in Sachen apokalyptischer Missionierung unterwegs, falls Ralf Mauchers Mitteilung richtig ist:

"Ich glaube, es war im Jahr 1997 oder 1998, als mir meine Mutter eine maschinengeschriebene Seite zeigte, was zu tun sei, um dem kommenden Weltuntergang zu entgehen. Es stand da was von Flutjahr, Glutjahr und Blutjahr – und von den Dingen, die man bevorraten sollte, um der Katastrophe zu entgehen. Die Liste stammte vom Benediktiner-Pater Frumentius Renner aus dem Kloster St. Ottilien. Sie wurde vertraulich und fast konspirativ von Frauen herumgereicht, die den Priester regelmäßig aufsuchten, um an seinen Charismen zu profitieren. ..."
Quelle: Maucher am 30. Mai 2009 auf seiner Webseite in "Pater Frumentius Renner – ein weiterer katholischer Geblendeter".

Trotzdem schließt Renner seinen Rückblick zum Thema Feldpostbriefe bereits 1990 mit dem Satz:

"In dem oben zitierten Feldpostbrief [er zitierte in dieser Veröffentlichung nur aus dem ersten der beiden Briefe (sic!)] war zu lesen gesesen, man solle >in dieser Zeit< - gemeint war unverkennbar die Hitlerzeit - kein Amt bekleiden. Wie sehr hat sich das bewahrheitet!"

Quelle: Frumentius Renner: "Der fünfarmige Leuchter, Band III", Kapitel: "Das Hakenkreuz über St. Ottilien", S. 47 bis 81

Gruß
Ulrich


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