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"Rechte" (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 27. Oktober 2019, 11:15 (vor 21 Tagen) @ Frank Zintl971 mal gelesen

Hallo!

Stimmt. Habe ich mittlerweile auch herausgefunden.
Die Hettiter waren weiter im Nordwesten. Aber auch
wenn es Meder sind, haben sie seit 3000 Jahren ein
ersessenes Anrecht auf ihre Wohngebiete. Aber ich
will mich hier nicht weiter dafür abwatschen lassen,
dass ich versuche für die Rechte von Ureinwohnern
einzutreten.

Das einzige Recht, das Völker haben, ist jenes, das sie sich selbst erkämpfen. Rechte, die ihnen von irgendwelchen Fremden mit irgendwelchen Idealen zugestanden werden, sind mit echter Eigenständigkeit und Selbstbestimmung nicht vereinbar, da diese Form erkennbar nur eine Art der Abhängigkeit von Äußerem darstellt.
Das Erkämpfen des eigenen Rechtes kann nicht "demokratisch" erfolgen, sondern nur auf Grundlage einer echten inneren "Verfassung" des Volkes, die nicht auf dem Papier abstrakt deklariert werden kann. Sie muß organisch-pflanzenhaft auf dem Boden, in dem das Volk wurzelt, von unten nach oben erwachsen. Das hat am wenigsten mit "Basisdemokratie" zu tun, sondern mit Kultur, also der Pflege der eigenen Tradition, die ein Ausdruck der seelisch-spirituellen Ausrichtung auf die für einen selbst als richtig und wahr empfundene Lebensform ist. Diese ist in der Basis ländlich und bäuerlich. Darauf bauen hierarchisch andere Gruppen des Volkes auf, die von der Basis getragen werden und organisch im Volkskörper andere Funktionen wahrnehmen. Für die Erkämpfung des eigenen Rechtes maßgebend ist hier vor allem die Funktion des Kriegers und des weltlichen wie geistlichen Adels, die der umsetzenden tatkräftigen Hand und dem entscheidenden Haupte entsprechen. Sie sind gleichermaßen vom Bauerntume abhängig, wie das Bauerntum für seine Daseinssicherung solcher "Kasten" bedarf, deren vorrangige Zwecke die Formulierung des nach innen und vor anderen Völkern geltenden eigenen Rechtes sowie dessen Sicherung durch militärische Macht sind. Dies ist die einzige Form, in der Völker für viele Jahrhunderte dauerhaft existieren, wachsen und dabei eine geistig-kulturelle Verfeinerung erfahren können. Völlig gegensätzlich dazu verhält sich die anmaßende Überantwortung von Rechten an selbsternannte Demokraten und Volksvertreter, die behaupten, sich für die Rechte von Ureinwohnern einzusetzen. Die Geschichte der letzten 250 Jahre zeigt, daß unter demokratischer Herrschaft ein allmählicher Abbau der inneren organischen, einzig echte Souveränität ermöglichende Verfassung der Völker bei gleichzeitiger seelisch-geistiger Verwahrlosung stattfindet. Demokraten sind die Feinde aller Völker, Demokratiegläubige ihre nützlichen Idioten.

Nachdem Völker pflanzenhaft sind, gelten für sie vergleichbare Gesetzmäßigkeiten wie für Pflanzengesellschaften. Es ist ein Daseinskampf um Licht und Boden, der für unterlegene Völker in schlechter innerer Verfassung mit einem gestörten oder gar zerstörten Organismus und verringerten oder aufgezehrten Lebens- und Wachstumskräften die Verdrängung bedeutet. Wenn Völker wie die Samen, Kurden oder Deutschen zerteilt, unterwandert, verdrängt oder in unfruchtbare Gebiete abgeschoben werden, dann weil sie eines soliden Bauerntums, das tatsächlich in dem zu bewohnenden und behaltenden Boden wurzelt, und darüber hinaus eines elitären Kriegertums sowie eines Adels des Geistes und der Tat ermangeln, die formgebend wirken, ein höheres Ethos formulieren und leben können, womit sie zunächst von unten nach oben erwachsend wiederum von oben nach unten bildend wirken und das Volk insgesamt für den Kampf ums Dasein in eine stärkere, durchsetzungsfähigere Form bringen können.
Einem Volk, das nicht in seinem Boden wurzelt, gehört sein Land nicht mehr im eigentlichen Sinne. Es ist entwurzelt und flüchtig. Daher droht es den Deutschen, ihr Land zu verlieren. Völlig gleichgültig ist dabei, daß sie "schon länger hier leben", selbst wenn es über 2000 Jahre sind. Es gibt kein "ersessenes Anrecht", sondern nur das Recht, welches man sich in seiner Gegenwart und jeden Tag erneut erstreitet. Tut man dies nicht, ist man rechtlos, ehrlos, heimatlos und der Verwesung anheimgegeben.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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