Untergang (Freie Themen)

IFan, Dienstag, 17. September 2019, 20:36 (vor 31 Tagen) @ Fenrizwolf579 mal gelesen
bearbeitet von IFan, Dienstag, 17. September 2019, 21:06

Hallo Fenrizwolf,

a) Der Begriff mit "B" gehört in den Beitrag nicht rein, weder im Text noch im Betreff.

b) Deine Äußerungen zur Gerichtsbarkeit kann ich nachvollziehen, nach ähnlichen Erfahrungen, wenn auch nicht im Strafrechtsbereich.

Die womöglich kommenden Ereignisse Revue passieren lassend, wurde mir unwohl, nach den Betrachtungen zur zusammenbrechenden Ordnung noch mehr, doch nach dem zweiten Blick, welche Ordnung da zusammenbricht - nämlich eben jene, die wir jetzt haben - relativierte sich die zweite Welle des Unwohlseins.

Beispielsweise kann man sich 32 000 000 000 € nicht vorstellen, deswegen auf einen von uns (Bundesbürger) heruntergerechnet: 400 €. Wenn ein Krimineller 400 € klaut, bekommt er Ärger; wenn er es mehrfach macht, noch mehr, als Wiederholungstäter. Wenn es Gutverdiener im Anzug machen, ist es nicht so schlimm, jedenfalls nicht aus Sicht der öffentlichen Ordner, auch dann nicht, wenn sie es bei 80 000 000 Bürgern tun (Link).

Da ich nicht glaube, dass durch eine Krise der Charakter eines Menschen sich ändert und die meisten Menschen wohl doch nicht so schlecht sind, dürfte sich der Schaden durch den Zusammenbruch der "öffentlichen Ordnung" vielleicht auch in Grenzen halten. Abgesehen natürlich vom Zusammenbruch der materiellen Versorgung und des Stromnetzes beispielsweise. Während der Brand von Kohleflözen verdrängt wird, sieht man sich heute unvermittelt als Verbrecher benannt, weil man sich bewegt, unterstützt durch eine eigene, durch eine Energie-haltige Flüssigkeit betriebene Maschine, und nicht seine Zeit beispielsweise als Fußgänger auf dem Weg vom Dorf zur Kreisstadt verbringt oder versucht, eine Bahnlinie dorthin einzuklagen, damit man mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin gelangen kann.

Das Kentern eines Ausflugsdampfers kann leicht verursacht werden durch viele Einzelne, die, nur ihr eigenes temporäres Ziel vor Augen, auf eine Seite strömen, ohne das Gesamte im Auge zu behalten.

Gruß, IFan


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