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Stellvertretung des Sehers und seiner typischen Lebensmerkmale (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 24. August 2019, 07:23 (vor 57 Tagen) @ Eyspfeil567 mal gelesen

Hallo!

Analog wie der WV oder andere Seher mit den Augen eines Anderen, Zukünftigen
sehen, so sehen "Danach" und andere mit den Augen eines zukünftigen
Familienvaters, der von seinen Kindern oder Enkeln (in jenem Falle natürlich
Großvater) umgeben ist.

Würde das passen?

Schlecht, nämlich wenn der Seher sich in der Schau in seiner eigenen Lebensumgebung gesehen hat, z. B. der Waldviertler in seinem Dorfe, auf seinem Hofe, mit älteren Ausgaben seiner Mitmenschen. Der "Bauer A", der später zwei Söhne hatte, dürfte in etwa seines Alters oder etwas jünger sein und ihm als junger Mann schon bekannt gewesen sein, als er zwischen 1960 und 1965 die Funkenregenschau hatte.

Auch Danach befand sich nicht mit irgendwem unterwegs, sondern mit seinem eigenen Sohne, den er zumindest erkannt haben muß. Daß man den damals Dreijährigen im angeblich zukünftigen Fünfzehnjährigen wiedererkennt, birgt zumindest eine gewisse Unsicherheit. Bei seinem Sohne sollte es allerdings klar sein.

Fehlen persönliche Merkmale, z. B. wenn man sich in einer diffusen Katastrophensituation wiederfindet oder etwa beim Waldviertler im Falle der Kaiserkrönung, kann man davon ausgehen, daß der Seher selbst stellvertretend in das Schauungsgeschehen versetzt wurde. Wie weit will man das aber mit gesehenen eigenen Verwandten treiben? Daß man die eigene Familie als Platzhalter für eine echte zukünftige Familie eines Anderen sieht, wäre mir schon zu weit hergeholt.

Generell halte ich den Ansatz "Sehen durch die Augen eines Anderen" mittlerweile für unhaltbar. Er setzt die nicht verifizierbare und bei genauerer Betrachtung unhaltbare Annahme voraus, daß die Schau eine Zukunft zeigen würde, die genau so eintreffen wird, wie sie gesehen wurde. Näherliegender ist, daß der Seher auf Grundlage seiner eigenen in die Zukunft extrapolierten Lebensmerkmale (Heimatort, Verwandte) ein mutmaßlich zukünftiges Geschehen gezeigt bekommt. Eine solche Schau ist durchwegs irreal. Das eigene Leben dient hier nur als Projektionsleinwand für Allegorien auf zukünftige Zustände. Dies ist sogar Voraussetzung. Kämen keine aus der Gegenwart bekannten Menschen oder nicht die bekannte Umgebung vor, wäre nicht ohne weiteres erkennbar, daß es sich um Zukunft handeln soll. Die älteren oder ungeborenen Personen und noch nicht gebauten Gebäude etc. stellen durch ihr Eintreffen einen veritablen Marker dar, daß es sich tatsächlich um eine präkognitive Schau handelte. In zum Seher in keinerlei Beziehung stehenden Schauungsumständen wäre das nicht möglich. Die Lebensumstände sind also durchwegs symbolisch/irreal, aber mit einer beabsichtigten Information im Hintergrunde.
Daß dies so ist und nicht zufällig irgendetwas gesehen wird, läßt vermuten, daß solche Schauungen von irgendwem sorgsam zusammengestellt und dann übermittelt worden sein könnten, es sich also um von einer höheren Stelle, die nur nicht selbst in Erscheinung tritt, absichtlich vorgenommene Botschaften handeln könnte.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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