Das, was zu allen Zeiten so durchschwingt, ist der dritte Aspekt und am schwierigsten unterscheidbar (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

rauhnacht @, Sonntag, 21. Juli 2019, 20:21 (vor 62 Tagen) @ Taurec535 mal gelesen


Die Edda reicht meines Erachtens (vergleichbar der Offenbarung) eher zu Begründung eines Geschichtsbildes, nicht aber zur Ableitung konkreter historischer Ereignisse.


Zwischen dem, was Du da richtig anmerkst, der wirklich guten Differenzierung zwischen Schauung und Prophezeiung: (.......gibt es noch etwas, außerhalb der so mechanisch konkreten Einflüsse und daraus in typisch Manier des heutigen Menschen Verifizierbaren)

https://schauungen.de/forum/index.php?id=52719

Daraus:
„Zunächst erkennen, daß Schauungen und Prophezeiungen zwei völlig unterschiedliche Dinge sind, die zu Unrecht in den selben Topf geworfen werden.
• Prophezeiungen sind eine Literaturgattung. Sie sind pauschal und immer als Fälschungen und Plagiate zu betrachten, bis nachgewiesen werden oder plausibel gemacht werden kann, daß präkognitive Elemente eingeflossen sein könnten.
• Schauungen/Präkognition ist ein geistiges Phänomen. Ein angeblicher Schauungsbericht muß nach folgenden Maßstab bewertet werden:
◦ Ist die Person des Sehers überhaupt nachweisbar.
◦ Ist eine mediale Gabe des Sehers belegt? Gibt es plausible Beispiele z. B. in Form schon eingetroffener Schauungen?
◦ Wird der Schauungsbericht selbst den Kriterien eines Berichts gerecht? Handelt es sich um eine wertneutrale Beschreibung der Vision mit Datum des Erlebnisses und der Umstände? Ohne eine Beschreibung der Vision selbst ist der Text völlig wertlos. Dann handelt es sich nämlich nur um Behauptungen, was passieren soll, also um Prophezeiungen.“……,

gibt es aber womöglich so ganz dubioses „Einschwingen“. So eher, natürlich als Erfassung von „Jetzt.“-Geschichtsbildern, samt präkognitiv erfassten „Folgen“, gänzlich ohne konkret historische Ereignisse.


Und schon ist man bei symbolcharakteren Bildern analog bei Märchen,Mhythen wie Edda oder Religionsschriften, u.A.Spengler und weiterem.

Detaillierte Beschreibung des Zeitpunktes, der Randbegebenheiten und des konkreten Bildes samt Schwurbelwahrnehmung des nebulösem „Sonstigen“ fände ich sehr interessant.

Freundliche Grüße
Rauhnacht


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