Die Position von Planeten scheint tatschlich Einfluss auf das Wetter und die Gesundheit von Menschen zu haben (Freie Themen)

Explorer, Dienstag, 11. Juni 2019, 20:25 (vor 158 Tagen) @ Ranma (乱馬)694 mal gelesen
bearbeitet von Explorer, Dienstag, 11. Juni 2019, 20:35

Hallo Ranma,

Andererseits, was soll + für eine Planetenstellung sein?

Ich weis du bist gesperrt, aber vielleicht liest du ja mit und/oder Andere interessiert es, dass Physiker nun glauben zu wissen, warum die Sonne immer dann besonders aktiv zu sein scheint, wenn Venus, Erde und Jupiter in einer Linie stehen!

Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben jetzt Fachzeitschrift „Solar Physics“ Indizien dafür präsentiert, dass die Gezeitenwirkung der Planeten Venus, Erde und Jupiter das Magnetfeld der Sonne beeinflusst und so für den Sonnenfleckenzyklus verantwortlich ist. Die Planeten fungieren gleichsam eine äußere Uhr, die der Sonne einen Rhythmus aufzwingt.

Die HZDR-Forscher hatten historische Daten zur Aktivität der Sonne ausgewertet und systematisch mit den jeweiligen Planetenkonstellationen in Bezug gesetzt. Dabei stießen sie auf einen klaren statistischen Zusammenhang. „Die Übereinstimmung ist erstaunlich genau“, sagt Frank Stefani, der Erstautor der Studie, „wir sehen eine völlige Parallelität mit den Planeten über 90 Sonnenzyklen hinweg. Alles deutet auf einen getakteten Prozess hin.“

So wie der Mond durch seine Anziehungskraft die Gezeiten der irdischen Meere verursacht, so können offenbar auch Planeten mit ihrer Gravitation das heiße Plasma auf der Sonnenoberfläche verschieben. Dieser Effekt ist am stärksten, wenn Venus, Erde und Jupiter in einer Linie stehen. Und diese Konstellation wiederholt sich alle 11,07 Jahre.
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„Als ich das erste Mal von Ideen las, die den Sonnendynamo mit Planeten in Verbindung bringen, war ich äußerst skeptisch“, berichtet Stefani. Denn der Gravitationseffekt durch die drei Planeten sollte insgesamt immer noch so klein sein, dass er die Strömungen im Sonneninneren nicht maßgeblich stören sollte.

Doch die Dresdner Wissenschaftler hatten die Idee, dass es einen indirekten Mechanismus geben könnte, über den die Gezeitenkräfte das Sonnen-Magnetfeld beeinflussen. Sie zogen dafür die sogenannte Rayleigh-Taylor-Instabilität in Betracht.

Das ist ein physikalischer Effekt, der ab einem gewissen Materiestrom das Verhalten einer leitfähigen Flüssigkeit oder eines Plasmas drastisch verändern kann. Die Forscher um Stefani haben diesen Effekt in der Sonnenphotosphäre per Computermodell simuliert.

„Das Ergebnis war phänomenal“, sagt Stefani, „die Schwingung wurde richtig angefacht und mit dem Takt der äußeren Störung synchronisiert.“ Dies sei ein realistisches Szenario für die von den Planeten im Elf-Jahres-Rhythmus gesteuerte Sonnenaktivität. Selbst sehr kleine äußere Kräfte können offenbar zu großen Wirkungen führen.

„Das Schöne an unserem neuen Modell ist: Wir können jetzt ganz zwanglos Effekte erklären, die bisher nur schwierig zu modellieren waren, beispielsweise auch Doppel-Maxima in der Aktivitätskurve der Sonne.“ So gab es beispielsweise Mitte 1989 ein Aktivitätsmaximum und bereits im Frühjahr 1991 ein weiteres.

Die Arbeiten der Dresdner Forscher könnten insbesondere dazu beitragen, bessere Modelle vom Sonnendynamo und den veränderlichen Magnetfeldern der Sonne zu entwickeln. Das würde möglicherweise helfen, klimarelevante Prozesse, wie das von der Sonnenaktivität geprägte Weltraumwetter, besser vorherzusagen.
https://www.welt.de/wissenschaft/article194701489/Sonnenflecken-Drei-Planeten-steuern-den-Rhythmus-der-Sonne.html

Auf Grenzwissenschaften-aktuell.de gabs schon vor Jahren mal einen Artikel dazu, der auf die Korellation des Wetters mit Planetenstellungen hinwies, aber damals konnte man sich nicht erklären, wie das zustande kommen könnte.


Planetenkonstellationen beeinflussen Sonnenaktivität
Während Astronomen für gewöhnlich Auswirkungen bestimmter Planetenkonstellationen belächelnd den Astrologen überlassen, haben schweizerische, spanische und australische Forscher entdeckt, dass die Planetenstände wohl doch mehr Einfluss auf unsere Sonne haben als bislang angenommen.

Wie die Wissenschaftler um José Abreu vom Institut für Geophysik von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und Jürg Beer von der Eawag im November 2012 im Fachjournal “Astronomy & Astrophysics” berichteten, scheinen die Planetenkonstellationen für die langfristigen Zyklen erhöhter Sonnenaktivität verantwortlich zu sein (…GreWi berichtete).

Insgesamt vereinigt alleine unsere Sonne mehr als 98 Prozent der Gesamtmasse unseres Sonnensystems auf sich und hält mit ihrem Gravitationsfeld die Planeten auf ihren Umlaufbahnen. Dass es auch eine umgekehrte Wirkung geben könnte, wurde von Astrophysikern bislang aufgrund der vermeintlich zu geringen Kräftewirkung der Planeten als vernachlässigbar betrachtet.

Gemeinsam mit Kollegen aus Spanien und Australien haben damals die Schweizer Forscher die Zyklen der Sonnenmagnetfelder für die letzten 10.000 Jahre verglichen – und dabei Erstaunliches entdeckt.

Möglich wurde die Rekonstruktion der Sonnenzyklen anhand von Eisbohrkernen. Dadurch konnten die Forscher zeigen, dass das verhältnismäßig geringe Drehmoment, das die Planeten auf die Sonne ausüben, die Ursache für die langfristigen Zyklen der Sonnenaktivität zu sein scheint.

“Die beobachteten und bereits bekannten Perioden von 88, 104, 150, 208 und 506 Jahren stimmen während der letzten 10.000 Jahre genau mit den periodischen Änderungen des Drehmoments überein, das die Planeten auf eine dünne Schicht im Innern der Sonne ausüben” so die Forscher. Dieser als Tachoklyne bezeichnete Übergang von der radiativen zur konvektiven Zone in der Sonne spielt nach heutiger Erkenntnis eine fundamentale Rolle beim Entstehen des solaren Magnetfeldes. Auf diese Schicht, so vermuten die Forscher nun, wirkt das Drehmoment der Planeten, ähnlich wie der Mond auf der Erde Gezeiten verursacht. Schon kleine Veränderungen in der Tachoklyne könnten somit Auswirkungen auf das Auftreten solarer Eruptionen haben.

In Ihrer Studie konnten Abreu, Beer und Kollegen aufzeigen, weshalb sie so überzeugt vom Einfluss der Planeten auf die Sonne sind. Hierzu haben sie die fünf deutlichsten Zyklen der Sonnenaktivität über die letzten 10.000 Jahre zurückverfolgt und entdeckt, dass die Hochs und Tiefs auch dann exakt im gleichen Rhythmus wieder auftauchen, wenn sie zwischenzeitlich einmal schwach geworden oder für einige Zeit ganz verschwunden sind. “Es deutet alles auf einen externen Taktgeber hin”, folgerte Jürg Beer, “und dafür kommen eigentlich nur die Planeten in Frage.”

Da direkte Angaben über die Zahl der Sonnenflecken – ein Maß für die Aktivität der Sonne – erst seit rund 400 Jahren existieren, seitdem die Sonne mit Teleskopen beobachtet wird, waren die Forscher bezüglich früherer Werte auf indirekte Informationen angewiesen.

Eisbohrkerne aus der Antarktis und Grönland können hier zu Hilfe gezogen werden, da in diesen auch die durch kosmische Strahlung produzierten Radionuklide eingelagert sind. “Ist die Sonne relativ ruhig, gelangt mehr kosmische Strahlung in die Atmosphäre und damit werden mehr Radionuklide produziert, weil das abschirmende solare Magnetfeld schwächer ist”, erläutert die Pressemitteilung der ETH. Die Autoren haben für ihre Studie neben Beryllium-Daten (10Be) aus dem Eis zusätzlich Kohlenstoffdaten (14C) aus den Jahrringen fossiler Hölzer berücksichtigt. Beide Zeitreihen stimmen sehr gut überein.
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/astrologie-2-0-physiker-diskutieren-medizinische-aus-wirkungen-von-planetenkonstellationen20181127/


Und übrigens, wer geboren wurde, wenn die Sonne gerade recht aktiv war, stirbt etwa 5 Jahre früher.

Historische Daten aus Norwegen zeigen: Wer in Jahren mit erhöhter Sonnenaktivität geboren wurde, starb im Schnitt rund fünf Jahre früher

Bisher ging man davon aus, dass solche Phasen erhöhter Sonnenaktivität - wenn überhaupt - nur geringe Auswirkungen auf biologische Vorgänge haben. Doch die Auswertung von Lebensdaten von mehr als 8600 Menschen, die zwischen 1676 und 1878 im mittleren Teil Norwegens zur Welt gekommen waren, scheinen nun eine andere Sprache zu sprechen. Forscher um Gine Roll Skjærvø von der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens in Trondheim (wo übrigens auch die aktuellen Medizin-Nobelpreisträger May-Britt Moser und Edvard Moser tätig sind) haben nämlich errechnet, dass jene Personen, die in Jahren geringer Aktivität geboren worden waren, im Schnitt 5,2 Jahre länger lebten als jene, die in einer Phase mit vielen Sonnenflecken zur Welt gekommen waren. Doch das ist noch nicht alles: Skjærvø berichtet mit zwei Kollegen im Fachblatt Proceedings B der Royal Society auch davon, dass der Sonnenzyklus sich sogar auf die nächste Generation auswirken könnte: Vor allem Frauen aus unteren sozialen Schichten, die in Jahren erhöhter Sonnenaktivität zur Welt gekommen waren, hatten signifikant weniger Kinder, die zudem ebenfalls meist früher starben.
https://derstandard.at/2000010213328/Sonnenaktivitaet-koennte-das-Leben-verkuerzen


Weiters scheint die Stellung des Merkur, einen Einfluss auf das auftretten von Hautkrebs zu haben.

Auf diese Weise könnte also der Stand der Planeten im Sonnensystem nicht nur für die Helligkeitsveränderungen der Sonne verantwortlich sein, sondern damit einhergehend auch die Ionisation der irdischen Ionosphäre auf eine Art und Weise beeinflussen, wie dies bislang im Rahmen der bekannten Physik nicht erwartet wurde.

Gemeinsam mit seinem Kollegen Edward Valachovic von der University at Albany State University of New York hat Zioutas diese Theorie nun ausgedehnt und untersucht, ob der unsichtbare Fluss Dunkler Materie auch einen Einfluss auf uns Menschen haben könnte.

Hierzu haben Sie zunächst nach Übereinstimmungen von Planetenkonstellationen in medizinischen Datensätzen gesucht und mit statistischen Datensätzen zum Auftreten von Melanomen (Hautkrebstumoren) angefangen.

Wie sie aktuell vorab via ArXiv.org berichten, fanden sie anhand der monatlichen Daten zu Melanomraten in den USA von 1973 bis 2011 „erstmals eine Verbindung medizinische Verbindung mit einer statistischen Signifikanz von deutlich über 5 Sigma – und damit einer hohen Wahrscheinlichkeit.

Laut Zioutas und Valachovi könnten so bei bestimmten Planetenkonstellationen zu Sonne und Erde 1-10 Prozent der Melanomdiagnosen erklärt werden. Die abgeleitete kürzeste Melanomperiodizität von etwa 87,5 Tagen deutet laut den beiden Autoren besonders auf einen Effekt des innersten Planeten Merkur mit einer Umlaufzeitperiode um die Sonne von 88 Tagen hin. Demnach könnte eine bestimmte Position des Merkur zu Erde und Sonne zu einem gelegentlich gravitationsmäßig verstärkten Fluss von Strömen unsichtbarer (dunkler) Materie führen, der mit dem menschlichen Körper interagiert und hier eine bestimmte Schwelle überschreitet“ und dann zu Melanomen führt, so die Physiker.
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/astrologie-2-0-physiker-diskutieren-medizinische-aus-wirkungen-von-planetenkonstellationen20181127/


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