Organe und Übersetzungsprogramme (Freie Themen)

rauhnacht @, Montag, 03. Juni 2019, 23:25 (vor 108 Tagen) @ Buchenstab478 mal gelesen

Hallo Buchenstab,
ich meine, im Gehirn ist die Zentrale, das Organ, welches Eindrücke von wo auch immer Übersetzt, transferiert oder auch mal produziert. Meine aber, das Sein als Mensch so ganz materiell bietet eben "Übergänge"organisch.

Wenn man träumt, werden auch Bilder generiert, die kein Außen im real existierenden Sinne haben.In Wachschauungen, ich nenne sie gern Diaschauen, nehme ich es tatsächlich so wahr, dass die Szene, die ich dann überlappend sehe, tatsächlich im außen statt findet gerade so, wie, wenn ich wo hinschaue.

Allerdings GLAUBE ich nicht!, dass dies dann tatsächlich gerade im Außen passiert. Noch nicht mal inmitten solch einer Sequenz. Ich für mich bin da stets NUR Beobachter gänzlich ohne Handlungsimpuls. Und ich schaue da NICHT durch die "Augen eines anderen Beteiligten".
Ich habe über diesen Aspekt von Dir hier eingebracht wirklich viel nachgedacht und bin sehr angetan davon, dass da mal sonst noch jemand drüber nachdenkt.

Ich meine, es gibt Spielvarianten im Bewusstsein, die in weltlichen Welten DURCHAUS in stink normaler aber noch keineswegs voll umfänglich bestätigter Fähigkeit des menschlichen Seins, FORM und damit "Realität" gewinnen.
Auch ein Blinder kann sich ein Abbild seiner Umwelt schaffen in Detaillierung, von dem Otto normal Bürger sagen würde: Das ist völlig unmöglich. Schlicht darum, weil er es eben
auf diesem Sinnnes;- und Bewusstseinswege nicht kann.
Fazit: Mit der "normalen" Bewertung von "Organen" zu Übermittlung sollte man sachte im Hintergrund behalten, dass es neben dem Normalen immer auch Ausreißer in extreme Wahrnehmungen gibt. In Mensch landet alles mehr oder minder im Übersetzungsorgan "Gehirn", aber auch das ist so, wie es eben gestrickt wurde und dahinter lauert dann wieder so blumig, schwammiges Transzendentes.

Mit freundlichen Grüßen
Rauhnacht


gesamter Strang:

RSS-Feed dieser Diskussion