Avatar

Das distale Ende des Wissens (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Luzifer, Österreich, Freitag, 22. März 2019, 01:37 (vor 207 Tagen) @ offtopic807 mal gelesen
bearbeitet von Luzifer, Freitag, 22. März 2019, 01:47

Hallo Offtopic,

Genau der Aufbau des Körpers ist das materielle Analogon dazu.

Nur mein Bild ist etwas anders.

Alles andere außer dem Funken ist auch Teil des Urgrundes, weil es nichts anderes gibt. Nicht er ist illusorisch, sondern in letzter Konsequenz die gesamte Schöpfung inklusive uns, unser Sein ist innerhalb seines Seins und es ist eine inwendige geistige Schöpfung. Das Materielle nur abgeleitete Realität. Genau wie die Zeit ist auch der Raum daher nicht von der absoluten Bedeutung wie es scheint, er ist nur das physische Analogon zum geistigen Begriff der Trennung.

Nun der Metapher zum "Funken" ist so, er ist die zentrale Sonne unseres Seins, allerdings völlig gleichverteilt, dh. eine Topfplanze und ein Mensch haben denselben Funken in sich (und ein Erzengel oder ein Gott der 1. Ebene hat auch keinen anderen).

Er ist außerhalb der Dynamik und Unveränderbar und kann nicht wachsen oder schrumpfen und schon gar nicht getötet werden. Entwicklung heißt, dass sich um diesen herum Wesensanteile und auch ganze Wesen mit eigenem Funken anlagern und ihn wie Planeten oder Begleitsterne umkreisen. Das macht dann unser ich in Summe aus. So und das wirkt wie ein Attraktor und zieht neues hin, wie Schwerkraft aber geistig. Nur zerfällt vieles auch wieder in dem Konglomerat, was nicht zusammenpasst löst sich wieder. "Den Tod nicht schmecken" eine Kernaussage des ETh bedeutet ja nicht, dass man nicht mehr sterben muss, sondern, dass man die Kontinuität bewahrt, wodurch das "Größerwerden", die Entwicklung erst möglich wird. So und normalerweise gibt es tabula rasa, weil wir uns nicht viel Bleibendes oder mehr Kontraproduktives besorgt haben. Ambivalenzen lösen sich auf. Große Wesenheiten, die ihr spirituelles Gleichgewicht verlieren, "sterben" dann in dem Sinne, das auch sie nicht mehr bleiben, was sie waren, sondern zerfallen in Subwesen niederer bewusster Stufe. Das wir uns zusätzlich noch ein Ego zulegen, gut das nimmt keiner irgendwo mit. Wenn man die Zentrifugalkräfte in einem fremden Wesen aktiviert, dann ist das das "Schwert". Der Sinn hinter der Geschichte von Michael und Luzifer. Aber den Funken selbst, der das Leben ist, den verteilt Gott sehr gerecht, wäre es nicht so, gäbe es keine Weiterentwicklung. Die Hirarchien sind hoch durchlässig, allerdings in beide Richtungen, und je höher, desto eher geht es wieder runter. Auch das sind Zyklen.

Bardons Adepten hab ich mir auch wieder mal reingezogen, aber ich kann mir nicht helfen, meins ist das nicht, glücklicherweise funktioniert mir das eine oder andere auch so ohne den ganzen Schnickschnack.

Zum Umgang mit Tieren, weißt du an einem Punkt dachte ich nichts mehr töten zu dürfen. Als ich dann eine Dengue Mücke zu spät erschlug und dann die Fiebernacht meines Lebens erleben durfte, hat sich das wieder relativiert, nur generell ja wenn es irgendwie geht kein Leid und dass wir anderes Leben essen müssen ist ein Zeichen, in welcher Qualität von Welt wir leben.

LG
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.


gesamter Strang:

RSS-Feed dieser Diskussion