Ausrottung durch Stadtverwaltung (Freie Themen)

Fenrizwolf @, Samstag, 29. Dezember 2018, 09:30 (vor 81 Tagen) @ Fenrizwolf723 mal gelesen
bearbeitet von Fenrizwolf, Samstag, 29. Dezember 2018, 09:44

Hallo!

Es ist nicht lange her, daß die westfälische Kleinstadt Altena in aller Munde war.

Ein rechtsradikaler asozialer Assassine wollte den Bürgermeister meucheln.
Dönermänner retteten den heiligen Politiker vor den groben Händen des brutalen Maurers.

Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk überschlugen sich die Meldungen, und die Republik zitterte spätabends mit dem Beinahe-Mordopfer über die Frage: „Wie verroht ist unser Land?“ am besten Sendeplatz.

Der Täter erhielt später überraschenderweise eine angemessene Strafe, handelte er doch nicht in Mordsabsicht, sondern aus Verzweiflung.

Kurz zuvor hatten ihm die Wasserwerke, mit Vorsitz des Bürgermeisters, das Wasser abgestellt, da er überschuldet war – durch Arbeitslosigkeit.

Der Bürgermeister hingegen verschenkte sein Herz an Fremde, und übererfüllte das Soll der Zwangskasernierung von Kontinentfremden Menschen dermaßen im Übermaß, daß ihm sogar Ehrungen der Regierung zukamen.

Absatz:
Ein seit gut 200 Jahren ansässiger Metzger litt derweil schon seit vielen Jahren unter dem Busverkehr vor seinen einst teuer von der Stadt erworbenen Parkplätzen.

Seine Existenz stand auf dem Spiel, als gegenüber des fast toten Bahnhofs, direkt vor seinen Stellflächen Busse nicht nur hielten, sondern sich die Zeit vertrödelten.

In 200 Metern Luftlinie befindet sich der ZOB (Zentrale Omnibusbahnhof), doch man entschied, vor des Metzgers Hütte weiter lustvoll sein Unwesen zu treiben.

Die Gerichte lachten ihn aus, wie auch die Stadt: für einen Bruchteil des ehemaligen Kaufpreises könne er schließlich seine Parkfläche verhökern; mehr sei nicht drin, entschied man selbstverliebt und gerecht.

Noch drei Jahre bis zur Rente, und alle Hebel in Bewegung gesetzt, hing der Metzgermeister existentiell am seidenen Faden.

Die Kommunalverwaltung, die Omnibusgesellschaft und auch das Gericht taten einfach so, als gäbe es ihn nicht.

Einmal hat er wohl erzürnt gegen einen auf seinem Grunde versperrend parkenden Bus getreten, und sich Ärger eingehandelt.

Beim zweiten Mal kam er mit seinem ureigensten Handwerkszeug heraus, was ihm einene Zwangseinweisung in der Klapsmühle einbrachte.

Von derlei Niedertracht heimgesucht, erholte er sich nicht mehr, floh, und hing sich daheim auf.

Dies geschah in diesem Jahr.
Die Moral von der Geschicht: Großer Kanzler, kleiner Wicht.

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Mein Mantra heißt nicht om.
Mein Mantra heißt Ohm.

Wer nicht hören will, muß fühlen.

Erfüllt mit Nächstenliebe

Fenrizwolf


Ruhe in Frieden Wolfgang Anlauf


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