Filmegucker oder Bibelleser? (Freie Themen)

Harald Kiri @, Sonntag, 18. November 2018, 03:25 (vor 304 Tagen) @ Filmegucker1565 mal gelesen

Hallo Bibelleser,

"Es gilt als fast sicher..." Ja, fast. Wie oft schon irrte man sich? Das ist kein Argument für Daniel, aber auch keines gegen ihn.

Nach der Logik musst Du eine bessere Erklärung geben, als BB. Einfach anzuzweifeln gilt nicht. Das wirfst Du doch Kritikern vor.

Lukas kannte Paulus(der Apostel war, aber Jesus wahrscheinlich nicht vor seinem Tod kannte) und hat alles nach bestem Wissen zusammen getragen.

Beide kannten also Jesus nicht. Sie haben nur gesammelt, was ihnen erzählt wurde. Was ist das für ein Argument gegen die Aussage BBs?

Markus und Petrus haben sich dieses ältesten mdl. Evangeliums meines Wissens angenommen.

Woher hast Du dieses Wissen? In der Bibel steht es nicht.

Sohn Gottes ist wohl mit Sicherheit so gemeint, wie es Petrus meint in Matth. 16, 16.

Du hast also eine Sicherheit darüber, was Simon, genannt Petrus, vor 2000 Jahren gemeint hat?
Was meint Simon konkret? Nach Luther 2017 steht in Mt 16.16 nicht mehr, als:

Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!

Für mich steht da keine Erklärung, was Simon gemeint hat. Im Gegenteil. Jesus sagt ja im Kontext, dass es gar nicht Simons Meinung sei, sondern eine Eingebung des "Vaters im Himmel".

Der Text aus Luk. 18 ist nun wirklich nicht so zu verstehen, dass er nicht als Meister genannt werden will, ...

Vermutlich beziehst Du Dich lediglich auf Lk 18,18f. .

Jesus bemängelt hier tatsächlich nicht den Meister, sondern, dass niemand außer Gott als "gut" bezeichnet werden darf. Das verstärkt aber das Argument BBs.

sondern die Frage zeigt was ganz anderes, was man auch im Internet finden kann.

Hier weder die Interpretation, noch einen Hinweis, was Du meinst oder welche Seite Dir vorschwebt, abzulegen, ist höchst dürftig. Zu diesem Thema könnte ich über 1000 Interpretationen im Netz finden. Welche meinst Du?

Also Bibellesen bildet tatsächlich ungemein, aber bitte im Gesamtkontext ohne Sinnverfälschung.

Das schrieb ich gerade. Vielleicht solltest Du Deine eigenen Ratschläge beherzigen.

Nichtdestotrotz ist das natürlich ein Totschlagargument, das zudem noch die Illusion der Unfehlbarkeit der Bibel impliziert und hochmütig die Unfehlbarkeit der eigenen Interpretation derselben (ohne Sinnverfälschung).

Was soll der Gesamtkontext an vielen Stellen bringen? Bislang hat noch jeder, der dieses Totschlagargument angeführt hat, genau diesen nicht gekannt, sondern nur nachgebetet, was sein Imam, äh entschuldigung, sein Bibelausleger, ihm ins Gehirn gebrannt hat.

Je nach Denomination mit unterschiedlicher Ausprägung.


Soweit heute Nacht
Harald


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