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Karma (Freie Themen)

Luzifer @, Österreich, Sonntag, 28. Oktober 2018, 06:08 (vor 20 Tagen) @ Ranma495 mal gelesen

Hallo Ramna,

Karma entspringt meiner Meinung nach dem tiefen Wunsch des Menschen nach Gerechtigkeit.

Aber auch das ist nur ein Glaubenskonzept. Gerechtigkeit und Ausgleich stehen auch nicht in den Sternen geschrieben, sind vielleicht illusorisch.

Das Jüngste Gericht ist nur eine andere Spielform desselben Gedankens und auch der ist mir fremd.

Woran ich glaube, ist eine Schöpfung als Gesamtsystem, wo jedes ineinandergreift, alles aufeinander Bezug nimmt (da alles in "Gott"). Das kann dann zumindest zu einer Art von Ausgleich führen, bedingt durch Rückkoppelungseffekte, "Resonanzen" wie die Esoteriker sagen würden. Allerdings erscheint es mir als ein recht "weicher" Prozess.

Wie man ist, so sucht man sich sein Umfeld aus (und das "Umfeld" sucht einen aus). Daher wird einem nicht "Auge um Auge" zurückgezahlt, sondern man kann im Außen beobachten, wie man selber ist, was dazu führen kann, sich zu ändern zu wollen. Und in so einer Umgebung bekommt man genau das, was man gibt. Meiner Erfahrung nach führt es aber eher dazu, sich "dort" wohlzufühlen. Als "Strafe" empfindet man es erst, wenn man sich ändert.

Inkarnationsvertäge: Ja, ähmn also, unser Wissen über die Zeit, wenn wir nicht hier sind, tangiert ebenfalls gegen Null. Klar ist, es geht irgendwie weiter, die Nahtoderfahrungen zeigen (fast tot ist aber nicht ganz richtig tot), dass man zumindest kurz "danach" noch derselbe ist mit der gleichen Persönlichkeitsstruktur, aber wenn man dann ins Licht (diese Pforte werde ich mir dann in Ruhe ansehen, wenn es soweit ist) geht, von dort berichtete noch keiner. Also das ist ein schönes Märchen, vielleicht wahr, keine Ahnung.

Um die Ecke denken: Kleiner Hinweis, nicht immer gibt es nur schwarz und weiß, manchmal gibt es ein Drittes. So ein Hotel könnte ich mir eher nicht leisten, muss es aber auch nicht, weil beruflich hier. Dh. es zahlt wer anderer.

So ist es mit allen Dingen, nichts ist so, wie es scheint.


Beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.


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