Inkompatible Ethik-Systeme (Freie Themen)

Deutscher im Exil @, Donnerstag, 25. Oktober 2018, 22:44 (vor 22 Tagen) @ Taurec603 mal gelesen

Hallo Taurec,

dem Leser zuvor die Mitteilung, daß ich tendenziell eher als Querulant gelte und mir bei anderen Schreibern sicher nie eine braune Nase hole.

Aber diesem brillianten Beitrag kann ich - als bekennender Ur-Christ - nur vorbehaltlos zustimmen! Großartig!

Generell nehmen die meisten Menschen sich selbst viel zu ernst und wichtig und erkennen nicht, wie winzig wir und unser Intellekt wirklich ist. Solange niemand in letzter Konsequenz z.B. versteht, wie Strom funktioniert, sollte sich jeder davor hüten, Gott auch nur annähernd verstehen zu wollen.

Wäre Jesus nicht zu Gottes eingeborenem Sohn erklärt worden

Auch hier handelt es sich wohl um eine grobe redaktionelle Verfälschung, denn in den Originaltexten soll - ich habe es nicht selbst prüfen können - ein Wort stehen, dessen Semantik eher bedeutet "einem anderen so nahe wie nur möglich stehen", während "Sohn" eine doch sehr konkrete Form der Beziehung bezeichnet.

Durch diese erneute Personifizierung Gottes wurde es überhaupt möglich, das Neue Testament in eine Linie mit dem Alten zu stellen.

Dies geschah mit Macht erst nach Nicäa, zuvor hatten die Marcioniten rund die Hälfte der damaligen Christenheit hinter sich und bei diesen galt die völlige Ablehnung Jahwes. Nur wird das heute generell verheimlicht, um diesen künstlichen Narrativ nicht zu gefährden, daß der Rassisten-Stammes-Gott sich geändert hätte entsprechend den Lehren des Jesus von Nazareth.

Diesen absurden Schwachsinn glauben fast alle Theologen wirklich, die ich darauf angesprochen habe, und es war eine mittlere zweistellige Zahl.

ein "jüdisch-christliches Abendland" zu konstruieren. Weg damit!

Meine volle Zustimmung: Eine weitere Absurdität, die versucht, (vernichtendes) Feuer und (erschaffendes) Wasser zu einer Einheit zu machen.

Allein diese beiden Ethik-Systeme - mal völlig losgelöst vom Gottesglauben - stehen in ihren Kernen einander diametral gegenüber und schließen sich gegenseitig komplett aus, weshalb die Anhänger des Jahwekultes über lange Jahrhunderte in vielen Gebieten Europas von jedweder Mitwirkung an Gerichten ausgeschlossen waren. Damals wußte man, daß Kol Nidre es jedem "Jahweisten" erlaubt, Andersgläubige nach Belieben zu belügen und zu betrügen, ohne daß dies als Sünde gilt. Taqquiya schlimmer noch gebietet dies jedem Mohammedaner sogar.

Ist das der geistige Hintergrund Deines satanischen Wunsches, notfalls mit schwarzmagischen Mitteln selbst reich zu werden? Selbst Gott zu werden?

Köstlich! Wahr! Brilliant!

Und leider real, denn nur zu viele Menschen dienen dem Fürsten dieser Welt, ohne durch ein klares Wort die Situation zu klären wie JvN: "Weiche von mir Satan!"

Gruß aus dem Exil


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