ich bin gegen Verleumdungen und üble Nachrede (Schauungen & Prophezeiungen)

Sagitta @, Donnerstag, 20. September 2018, 21:09 (vor 851 Tagen) @ BBouvier1816 mal gelesen

Guten Abend!

BB bezeichnet so dezidiert Pater Pio als Betrüger, dass man den Eindruck hat, er wolle diese Meinung dem Forum hier als richtig nahelegen. Er kann aber für diese Aussage keine Beweise liefern, allenfalls gleichlautende Äußerungen anderer Personen über Pater Pio zitieren, die er, BB, aber nicht nachgeprüft hat und in ihrem historischen Kontext nicht bewerten kann.

Ich habe früher einmal versucht, ein etwas ausgewogeneres Urteil über Pater Pio zu formulieren (siehe Text und LINK ganz unten). Pater Pio hat überhaupt nicht den Anspruch erhoben hat, Voraussagen über die Zukunft zu machen, am allerwenigsten von der Art, wie sie hier immmer mal wieder vom Forum erwartet werden (nämlich wie viel Liter Blut an genau welchem Tag an welcher Straßenecke fließen werden). Schon von daher gibt es gar keinen Grund, ihn als Prophezeiungs-Betrüger zu bezeichnen.

Ich bin nicht katholisch, und es gibt keinen Anlass für mich, Pater Pio zu verteidigen, außer dass ich es völlig unangemessen finde und es mein "Gerechtigkeitsempfinden" verletzt, wenn man jemand, den man nicht wirklich kennt, einfach aus Lust und Laune heraus als Betrüger bezeichnet.

MfG, Sagitta

Zitat aus einem älteren Beitrag:

"Die Risse, die wir heute überall sehen (sie sind eine Signatur unserer Zeit, am deutlichsten sichtbar in den USA), die gibt es eben auch in katholischen Kirche (dort sogar symbolisiert durch zwei "Päpste" gleichzeitig). Und die Amtskirche hat ohnehin schon immer alle 'urchristlichen Impulse' bekämpft, zu denen man auch Pater Pio und seine Bewegung zählen darf. Besonders allergisch reagiert die Amtskirche auf Wunder - es sei denn diese können von ihr zur Steuerung der Menschen benutzt werden. Insofern ist es richtig, dass bis zu Johannes Paul II. ordentlich Schmutz über Pater Pio ausgegossen wurde, selbst aus der Kirche heraus. Das änderte sich mit Karol Wojtyla, der Pater Pio seit seinem ersten Italienaufenthalt (1947) kannte. Pater Pio hatte ihm mehrfach geholfen (Krankenheilungen bei Personen, die Wojtyla nahestanden) und so hielt er, Papst geworden, seine schützende Hand über die Bewegung von Padre Pio. Dies setzte sich unter Ratzinger fort, aber Bergoglio will das Rad wieder zurückdrehen.

Prophetisches Material von Pater Pio ist zwar vorhanden, aber noch nicht gesammelt, gesichtet und ausgewertet. Padre Pio hat sich weniger für äußere Ereignisse sondern für die seelischen Zustände von Menschen oder der Gesellschaft ingesamt interessiert; er war primär Beichtvater, Seelsorger und Heiler. Es gibt einige Bücher zum Thema Voraussagen von Pater Pio, doch man muss sie sehr vorsichtig anfassen (insbesondere Renzo Baschera).

[Einschub hier am 20.09.2018: man könnte ähnlich wie bei Adlmaier-Irlmaier eher von 'Betrügereien' anderer reden, die ihre Machwerke dem Label "von Pater Pio" anbieten, weil sie spekulieren, dass sie sich dann besser verkaufen].

[Fortsetzung des Zitats:] Zur Einführung empfehle ich Andreas Englisch: Wenn Gott spricht - Die Prophezeiungen der katholischen Kirche. Andreas Englisch ist Ratzinger-Fan und gehört zu dessen Establishment, aber er hat fundiertes Wissen über die Verhältnisse in der Kirche. Seine Einschätzung der diversen Lager ist hilfreich, wenn man sich irgendeinem Thema annähern will. Als einer der Wenigen spricht er zB. offen aus, dass zwischen Bergoglio und Ratzinger Abgründe klaffen."

Quelle: https://schauungen.de/forum/index.php?id=37104


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