Nun gut (Freie Themen)

HJH, Sonntag, 16. September 2018, 02:07 (vor 800 Tagen) @ BBouvier919 mal gelesen

Die in Unruhe versetzt.

Schade. Alles negiert an Wundertaten, sucht ihr noch immer Untertanen.

Nie gabs die Sache, nie das Ding.

Wo kein Siegel, so kein Ring.

Und stürzend Fluch die Flucht.

Trabender Huf hinkt. Wem nützt das Sattelsein.

Der Aufbruch, das gerissene Bein.

Der Wolfshund.

Der mir schildert das er will zurück - der Eine, Stolz in Augen.
Das er mir schildert Morde. So sitzt man selbst den Wams geschmückt,
nicht Tränen im Geblinde.

Und er hat immer schießen dürfen,
nicht Stolz darauf und kann es noch.

Und er hat immer morden dürfen.
Verkriecht sich heut im Schandenloch.

Das Schandenloch wirft keine Zinsen.
Jedweder Nichte Neffe noch.

Verhilft der Zeit den Zeiger tragen.
Dem Nussbaum an der Eiche statt.

Es bleiben Batterien geladen,
in Uhren, Menschen, Jenseitsglück.

Ach, um die Zeit dreht sich die Fiedel,
Gejaule hebt der Stimme Klang,

Und alles Weltenumgesiedel,
und alles was da schmielzt im Tiegel,
und jeder der nicht ganz bei Trost -

der legt sich auf den Zeitenrost.

Der fragt sich was da lohnt zu streiten,
den Strumpf am Fuß, den Stöckelschritt.

Den Stumpf zerschossen in der Sprache,
den Rumpf gebeugt im Mutterglück.

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Fortsetzung folgt nicht.

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Zeit - meine Vorväter machten die Zeit als Uhrmacher.

Zeit - wie langweilig geworden in den glänzenden Dingern...

Gruß

HJH


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