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Klingt reichlich unsinnig (Freie Themen)

Taurec ⌂ @, München, Montag, 20. August 2018, 09:01 (vor 425 Tagen) @ Ranma1081 mal gelesen

Hallo!

Die radioaktiven Elemente, die aus Fukushima ins Meer gelangten, bewegten sich mit den Meeresströmungen und die Berechnung dieser ermöglichte ziemlich exakte Vorhersagen des Wetterphänomens La Niña schon Jahre im Voraus.

Sie folgern quasi aus der eher zufälligen Konzentration radioaktiver Elemente in den Meeresströmungen auf einen kausalen Einfluß auf durch diese Meeresströmungen beeinflußte Wetterphänomene? Klingt nach klassischer Scheinkorrelation.
Das ist ähnlich absurd wie aus dem Anstieg des CO2s auf dessen Ursächlichkeit für die globale Erwärmung zu schließen.

Die Menge radioaktiver Materialien in der Umwelt dürfte in Relation verschwindend gering sein.
Möglicherweise kann sich dieses Unsinns hier mal ein rechenlustiger Physiker annehmen und die durch Zerfälle tatsächlich abgegebene Energiemenge berechnen. Sie drüfte winzig sein im Vergleich zu anderen auf die Atmosphäre wirkende Energiequellen, allen voran die Sonne.

Das ist jetzt wieder von besonderer Aktualität, weil dem Betreiber von Fukushima (Tepco) jetzt der Platz ausgeht, wo noch Unmengen radioaktiv verseuchten Wassers gelagert werden. Tepco behauptet zwar, es handele sich nur um relativ harmloses Tritium, das man bedenkenlos ins Meer leiten könne, aber das ist nicht wahr. Man kann also weitere hitzebedingte Wetterereignisse vorhersehen, indem man den unverantwortlichen Umgang mit radioaktiven Materialien beobachtet.

Die Annahme, daß sich 900.000 Tonnen gefilterten radioaktiven Wassers im gigantischen Pazifik auf Ranmas Schlaftiefe auswirken, halte ich für ziemlich weit hergeholt. ;-)

Gruß
Taurec


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„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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