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Irlmaier -> 3 FT (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Freitag, 02. Mai 2008, 02:05 (vor 4591 Tagen) @ offtopic9405 mal gelesen
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 02. Mai 2008, 02:15

Ein erster Versuch:
(BB jeweils zwischengeschoben)

> „... Der Papst, der sich kurze Zeit übers (andere Stelle: oder ans)
[quote]Wasser flüchten mußte, während die hohen Geistlichen scharenweise
‚schiach’ umgebracht wurden, kehrt nach kurzer Zeit wieder zurück. Blumen
blühen auf den Wiesen, da kommt er zurück.
[/quote]

[quote]Bei einem Impakt ginge ich persönlich von einem Haufen Staub und starker
Verdunklung mit Kältefolgen aus, aber da er aber schon kurze Zeit später
zurück ist und auch noch die Blumen blühen (!) müssten die Folgen sehr
kurzweilig sein.
[/quote]

Nach Don Boco kehrt der Papst zurück, bevor denn im Blütemomat
die ersten beiden Monate des nächsten Jahres verstrichen seien.
Das "Blumenblühen" bei Irlmaier halte ich für eine Zeitangabe.
Was die Kurzzeitigkeit der Verdunkelung betrifft,
so widerspricht sie unseren Vorstellungen der
Folgen von Impakten.
Jedoch auch der Wadlvierteler weiss nichts von langer
Dunkelheit, auch nicht Velten, nicht Jahenny etc...
So dass die Kürze valide erscheint.
Wenn der Wind die "Wolken" nach Osten abtreibt,
muss logischerweise klarer Himmel folgen.


> Dass es sich um einen Impakt handelt, scheint Adlmeier auch
[quote]schlusszufolgern...
... Auf die Frage, was sollen die Leute tun, um die große Finsternis
und den kosmischen Staub zu überstehen, antwortete der Seher...
[/quote]

"Impakt" sehe ich bei Adlmeier nicht deutlich.
Hingegen scheint er davon auszugehen, der Ursprung des Staubes
sei kosmischer Natur.

> ... obwohl Irlmaier eigentlich nur von Staub
[quote][quote]und einem Kreuz am Himmel[/quote][/quote]
[quote]spricht. Wie allerdings das Kreuz entstehen soll, entzieht sich meiner
Logik, da bei einem Impakt doch nur ein Streifen zu sehen wäre. Bei einem
Kreuz wären das 2 Impakte zur selben Zeit mit zwei Objekten die 90º
zueinander eintreffen... Auch ist fraglich, von wo aus das Kreuz überhaupt
zu sehen ist? Von Freilassing aus, seiner Stadt? Sähe man das Kreuz
überhaupt von Hamburg aus?
> [/quote]

Diese "Kreuzsache" scheint eines der ungelösten Rätsel zu sein.
Womöglich sieht man es weltweit?
Von 2 gleichzeitigen Impakten in 90-Grad-Winkel
dürfte eher nicht auszugehen sein.
Darüberhinaus scheint das "Kreuz" von gewisser Dauer zu sein...

» ... Aber mehr Menschen sind tot als in den ersten zwei Weltkriegen
[quote]zusammen. Zuerst ist noch eine Hungersnot, aber dann kommen so viele
Lebensmittel herein, daß alle satt werden.

In dem Kurier vom 12.10.45 wird er mit "Die Hungersnot wird schrecklich,
aber nicht lang." zitiert. Dann heisst es eindeutig, dass hier Hilfe von
anderen eintrifft (in anderem Text: die Donau herauf). Das hiesse,
diejenigen haben offenbar nicht nur die 3ft recht gut überstanden, sondern
auch noch genug, um einer grösseren Menge so zu helfen, dass alle satt
werden. Und auch die nötigen Transportmittel.
[/quote]

Ja.
Diese "Hilfe" scheint von den äussersten Grenzen Europas
zu kommen. Wenn nicht von noch weiter her.
Das verstehe ich ebenfalls nicht.


Die landlosen Leute ziehen jetzt dahin, wo die Wüste entstanden ist,
und jeder kann siedeln, wo er mag, und Land haben, soviel er anbauen kann.
Die Leute sind wenig und der Kramer steht vor der Tür und sagt: ‚Kauft mir
was ab, sonst geh ich drauf.’ Bei uns wird wieder Wein baut und Südfrüchte
wachen, es ist viel wärmer als jetzt. Nach der großen Katastrophe wird eine
lange, glückliche Zeit kommen. Wer es erlebt, dem geht es gut, der kann
sich glücklich preisen.“

Hier spricht er von Land, dass man anbauen kann. Das heisst, Anbau würde
funktionieren. Ich frage mich nur, wo und wie schnell eine Wüste entstehen
kann, in der man anbauen kann.

Der "Bauer bei Selb" (Weiden) sieht seine ganze Gegend
metertief durch den Prager Impakt verschüttet.
Bis man dort wieder "anbauen" kann, dürften einige Jahre
ins Land gehen.
Zu bedenken:
Auf der Lavaschlacke nach Vulkanausbrüchen
baut man hingegen bereits sehr rasch wieder an.

Der Krämer scheint genug zu haben, er
[quote]verkauft sogar seine Sachen. Es wird wieder (?) Wein angebaut. Im o. g.
Kurier heisst es jedoch:
„So groß die Not jetzt (Kurier ist vom 12.10.45) ist, so groß in 20
Jahren der Überfluß (also 1965). Schmalz und Butter wird verderben, das
Brot verworfen wie die Würste. Die Krämer stehen unter der Tür und rufen,
kauft doch was ab.

Jetzt ruft der Krämer plötzlich vor den 3ft und nicht mehr danach. Jetzt
stellt sich mir die Frage, welche Herausgeber seine Aussagen überhaupt im
richtigen Zusammenhang gebracht haben?

> "Wer es erlebt, dem geht es gut, der kann sich glücklich preisen.“[/quote]

Hier wird die "Kramersache", die zu einer Aufzählung
der 50er und 60er gehört, irrig der Zeit "danach" zugeschrieben.


> "Schauet, daß eure Fenster und Türen gut schließen, denn man kann
[quote]seinen besten Freund nicht einlassen sonst geht der giftige Rauch und Atem
herein. Die Toten werden haufenweise davon auf den Straßen liegen. Die
Bauernhäuser leer sein und das Vieh brüllen, da es niemand tränkt. In
einer eisigkalten Nacht wird Donner ertönen, dann schließt Tür und
Fenster, es bleibt 3 Tage finster wie in der tiefsten Nacht, die Kräfte
des Himmels werden erschüttert sein. Habe ein geweihtes Licht zur Hand.
Alte und Todkranke werden ihre Gesundheit erlangen wenn sie Gott
entsprachen, die anderen sterben. Jetzt ist alles von den Bomben hin, dann
gegen das Ende zu, werden die neuen Häuser wie die Pilze aus der Erde
schießen, aber alle werden sie leer, von jungen Teufeln die sie Kinder
nennen wird es wimmeln. Gehet gerade den Weg, wenn Amerika..."

Hier der Hinweis, alles gut zu schliessen, damit der Staub nicht
hereinkommt. Das an anderer Stelle erwähnte schwarze Papier dient
vielleicht nur dazu, nicht der Versuchung zu erlegen, doch noch die Türe
aufzumachen, sollte ein Freund oder Familienangehöriger am Fenster stehen
und um Einlass flehen. An anderer Stelle sagt er, dass offene Speisen und
in Glas aufbewahrte Speisen giftig werden. Damals war die Speisekammer ja
fast immer ein eigener Raum, so dass der Hinweis wohl nicht gilt, wenn man
seine Vorräte in dem präparierten Raum hat. Allerdings, wenn Glas es nicht
abhält, wie sollen es dann die Fensterscheiben? Dann bekäme man auch eine
Ladung ab - und man stirbt entweder oder überlebt mit Gratisheilung (bei
Gottgefälligem Leben). Das liest sich fast so, dass unabhängig davon, ob
man sich einsperrt oder nicht, man trotzdem noch eines von Gott auf die
Mütze bekommen oder auch geheilt werden kann. Das mit dem trotzdem-sterben
liesse sich durch den psychischen Stress erklären, die Heilungen eher
nicht, oder ist Irlmaier hier seinem Glauben aufgessen? Wird ähnliches
auch von anderen Sehern behauptet?
> [/quote]

Die "Glassache" ist noch nicht schlüssig gelöst.
Ich habe eine Schau aus den USA, wo nach dem Weltbeben
die Leute in den Splittern und im Mus ihrer Einmachgläser waten.
Meine Theorien:
1)
Missverständnis bei der Niederschrift insofern,
als dass "abhalten" statt "aushalten" verwendet wurde.
Oder aber:
2)
Irlmaier hat sich gedacht (!),
radioaktive Strahlung verderbe den Inhalt
von Einmachgläsern.

Die Heilung der "Frommen" halte ich für eine
(verständliche) Wunschvorstellung.


[i]> Nach dem Durchforsten der Aussagen fällt mir auf, dass Irlmaier nirgend den Tipp gibt, sich Vorräte wegen Wirtschaftskrise, Russendurchmarsch und
[quote]die Zeit nachher zu beschaffen.
[/quote]

Ja.
Mich auch.
Besonders, weil er ja von der Hungersnot wusste.


In meiner Kindheit hatten wir aber einen
[quote]Vorratsraum, der für die Familie sicher 2-4 Wochen reichte. Wenn zu
Irlmaiers Zeit das ähnlich war, sah er für mehr Vorrat als eben für 2-4
Wochen wohl keine erwähnenswerte Veranlassung. Eher gibt es den Anschein,
dass es schon gehe, wenn sich die Leute nur genug gegenseitig hülfen.
Interessant ist auch, dass er schreibt, dass Vieh brülle in den Ställen
während der 3ft, weil es niemand tränke und auch, dass nachher die
Menschen aus den Städten auf das Land gingen und das Vieh der Bauern
rausholten. Das Vieh in den Ställen scheint also (z. T.) zu überleben,
während es auf den Wiesen tot umfiele. Welche Angaben machen andere Seher
hierzu konkret?
[/i][/quote]

Ich habe eine Schau aus Eggenfelden,
da liegt das Vieh als schwarze Klumpen
auf den Weiden.
Und Menschen ebenso am Wegesrand.
Das "Rausholen des Viehs durch Städter" halte ich für
Vorkriegszeit. (?)

Da machen sich ja die Bauern Zäune um die
Häuser und schiessen auf die Leut´.


> Die Kriegsdauer kennt er nicht genau, nur dass es "kurz" ist. Den Zeitraum
[quote]des Staubtodes gibt er jedoch exakt mit 72 Std./3 Tagen an. Hierbei kommen
mir Zweifel vom rein rationell/logischen Standpunkt aus. Wenn innerhalb
von drei Tagen die Staubkonzentration tödlich ist, müsste sie selbst nach
einer Woche noch so hoch sein, dass mit ernsthaften und dauernden Schäden
zu rechnen ist, vielleicht sogar mit verzögerter Todesfolge. Wenn man von
einem Impakt in Tschechien ausgeht,...
[/quote]

Mehrfach wurde eine rasend schnell heranziehende
Wolkenwand, wie ein Brecher aus Westen gesehen.

>>würde die Druckwelle den Staub erstmal
[quote]in alle Richtungen kreisförmig verteilen. Irlmaier erwähnt, dass der starke
Wind die Todeswolke rasch nach OSTEN trüge,
[/quote]

Was mit den obige erwähnten Schauungen übereinstimmt.
Offenbar ist der Prager Impakt in Nordost
nicht
die Ursache der Finsternis in Bayern!
Hingegen kommt der (vermutete) Impakt in Mittelamerika
infrage, darüberhinaus auch (und vielleicht eher?)
gesehene Kleinimpakte im im Norden Süddeutschlands.
Darüberhinaus sollen die schlummernden Vulkane
im Massiv-Central in Frankreich ausbrechen...

>> Daher
[quote]die Frage: Was heist 3ft für euch? Solange wie es nur irgendwie geht im
Raum bleiben?>
[/quote]

Ja.

>>Weiterhin bin ich am Grübeln, wie ich feststellen kann, wann
[quote]diese vorbei sind,>>
[/quote]

Ich gehe/ginge erst wieder ins Freie,
nachdem es 3 weitere Tage hell gewesen ist.


>> Oder denkt ihr, dass es vielleicht in
[quote]einem Nachbarland Frankreich, Spanien gar keine 3ft geben könnte? Kennt
jemand Schauungen über irgendwelche finsteren Tage dort?
[/quote]

Auch aus Italien und Frankereich liegen identische Schauungen vor.
M.W. hat Berndt eine Aussage, in Afrika liege
der Staub an einen Meter hoch.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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