Von eFischs Syrien-Schau über Theosophie zu syrischem Silvester (Freie Themen)

Fenrizwolf @, Sonntag, 29. April 2018, 10:27 (vor 999 Tagen) @ らんま3132 mal gelesen

Hallo Ranma,

es gab nun schon zum zweiten Male VS-amerikanisches, angekündigtes Freudenfeuerwerk auf syrischem Boden, zur Belustigung des russischen Militärs.

Aus diesem Grunde wäre es spannend zu wissen, ob eFischs Geist von diesen Eindrücken
noch jungfräulich war, oder ob er sich schon vorher insgeheim in dahingehenden Spekulationen erging.

Im Grunde teile ich Deine Sicht, daß Interpretation von wirren Seelenzeugnissen letztlich alles zu entstellen vermag.

DAS ist ja auch der Anlaß für Taurec, so scharf zwischen originärer Schauung und
vollendet aus- oder fehlinterpretierter Prophezeiung zu unterscheiden.
Je ursprünglicher das Signal, je unmittelbarer die Information, desto unverfälschter ist sie.

Ich bewundere hier so einige Leute für ihre Fähigkeiten, die bei mir unterentwickelt sind,
aber die Unfähigkeit mancher, zwischen Schau (Er->fahren) und Prophezeiung (bestenfalls Interpretation) zu unterscheiden, wundert mich ziemlich.
[damit spreche ich freilich nicht Dich an]

Der deutsche intellektuelle Weg räumt wie ein reinigendes Sommergewitter allen Dreck von den Wegen,
aber mir schwant, es bedarf eines weiteren Elements, um der Sache näher zu kommen.

Das Signal zu Aufbruch ist gegeben, aber es bedarf noch andersartiger Kompetenz, um
tiefer zu begreifen.

Die intellektuellen Zutaten sind in Fülle vorhanden - ich denke da eher an selbstreflektierende Sonderlinge,
wie eben eFisch wohl selbst einer ist.

Auch wenn Taurecs Übersicht seiner Beiträge aus dem Nachbarforum teilweise doch ernüchternd wirkt,
habe ich zumindest den Eindruck, daß er mehr leisten kann, eben wenn er selbst nichts
all zu sehr beweisen will.

So wie wir das Fleisch nicht in höhere Bereiche der tiefsten Weihen mitnehmen, so wenig scheint um den Ursprung der sch(n)eidende Verstand als Werkzeug der Wahl.

Wohl nur im Verbund von "Spinnern" und "Wissenschaftlern" und in einem Milieu der Unverfänglichkeit stehen uns Trampelfade offen.

Eine Industriegesellschaft im freien seelischen Fall ist wahrlich nicht die beste Grundlage für unser Vorhaben.

Der Tadel ist nicht die Beste Motivation. Besser währe wohl Be-geisterung im Rahmen von "Weisheit".

Ohne das Schwert des Verstandes niederzulegen, und zu Trotteln zu werden, sollten wir
vielleicht mehr versuchen, im Verbund mit selbst gestatteter kindlicher Unbedarftheit,
Neugierde mit der Akzeptanz von Fehlschlägen zuzulassen.

Denn wie wir wissen, wissen wir nichts, bzw. nur, wie es nicht geht.
Ich gehe wohl nicht fehl in der Annahme, daß fast jeder hier davon beseelt ist,
auch unter dem Opfer von Verlusten per Anstrengung etwas erreichen zu wollen.

Geht es am Ende nicht vielmehr darum, wo wir hinwollen, und wie wir heute beschaffen sind -
in Gegenwart eines suboptimalen Umfeldes - als darum was morgen im Fernsehen als
Schauspiel zu betrachten ist, wenn es uns auf neuer Stufe nicht mehr tangiert?

Letztlich dreht sich doch alles um Entwicklung und Sorge.
Heute bin ich darin so verfangen, daß ich kaum noch meinen Namen buchstabieren kann,
aber bald passen mir vielleicht die alten Schuhe nicht mehr.

Im Sinne von "der Weg ist das Ziel", falls ich das überhaupt sinngemäß erfasse,
meine ich, daß es aus höherer Warte wenig wertvoll ist, sich mit Niederem zu befassen, wenn wir uns damit nur selbst ausbremsen.

Vermutlich ist das Geheimnis nicht als Objekt zu erfassen und zu behandeln, sondern wir
boxen mit unserem Spiegelbild, raufen derweil mit Gott selbst, ohne ihn/sie/es zu erkennen.

Wie die Eltern kein Kleinkind in Sexualkunde aufklären wollen, ist es vielleicht gar nicht sinnvoll, in diesem Spiel die Vorhänge zu lüften.

So viel zu meinen freien philosophischen Gedanken in Bezug auf eFischs Qualifikation und unserer Kompetenz des Maßes.


Bezüglich des Raketengebumses in Syrien, könnte solch eine demonstrative Erfolglosigkeit tatsächlich deeskalierend wirken, in dem sie den Gegner versöhnt, und den eigenen Scharfmachern das nun unbekannt gewordene Risiko augenscheinlich macht.

Dauerbedröhnte narzißtische Kreaturen, die mit Kokain dauer-online sind, verstehen vermutlich auch keinen ernsten Ton mehr.
So muß man ihnen ein Anschauungsbeispiel der eigenen Angriffsschwäche vor Augen halten.
Womöglich ist der weltweit so geringgeschätzte Herr Trump nicht ohne Raffinesse.

Wenn sein rülpsendes, den Phallus als Lasso schwingendes Gehabe einmal unbeeindruckt bleibt,
ist da doch jemand am Werk, der für den fleischgewordenen Wahnsinn eher jemand ist, der verwesende Katzen zwecks Veranschaulichung in den Sandkasten schleppt.

Mit Dank und Gruß

Fenrizwolf


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