Die liebe Angst (Übersinnliches & Paranormales allgemein)

schwelmi @, Freitag, 23.03.2018, 16:06 (vor 1075 Tagen) @ Fenrizwolf (2240 Aufrufe)
bearbeitet von schwelmi, Freitag, 23.03.2018, 16:11

Lieber Fenrizwolf,

ich beziehe mich auf deine folgenden Aussagen:

ich trage mich mit dem Gedanken, ein gutes Medium zu kontaktieren,...

Vor Informationen über meine eigene Zukunft habe ich mehr Angst als vor dem Tode selbst.

Nun wie fange ich an? Ich habe irgendwann einmal aufgeschnappt, dass unser großer Gegner in diesem Leben die Angst ist und dass sie kleiner und kleiner wird, sobald wir uns ihr stellen. Sie ist sozusagen ein Scheinriese.

Lange Zeit konnte ich mit dieser Aussage nicht wirklich etwas anfangen. Mir war wohl bewußt, was da steht, aber den tieferen Sinn hatte ich nicht begriffen.

Ich habe mich vor Kurzem angeregt durch einen Beitrag - ich glaube er war von Baldur - mit dem Stichwort "Medium" selbst vertrauensvoll oder vielmehr aus dem Gefühl der Ausweglosigkeit in die Hände eines solchen begeben.

Sie sagte mir unter anderem, dass ich nicht richtig verwurzelt sei in meinem Leben und dass ich egoistischer werden und meine Interessen behaupten solle, dass ich endlich anfangen solle, zu leben.

Sie hatte mehr als recht damit. Ich habe mich ungeachtet der daraus für mich möglichen katastrophalen Folgen einigen Leuten widersetzt und so wie es aussieht komme ich wider Erwarten auch durch damit. Ich werde inzwischen sogar von vielen mit Respekt dafür belohnt.

Außerdem ist mir ein Buch in die Hände gefallen. Der Titel des Buches lautet "100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche" von Michael Berndt. Es handelt von einem jungen Mann, der gefangen in sehr kleinen Strukturen in Sachsen plötzlich ohne Sprachkenntnisse, Bildung, Planung oder großartige finanzielle Mittel ausbricht und nach Australien fliegt, um sich dort als Backpacker zu verdingen. Daraus wurde eine mehrjährige Reise mit vielen Gefahren, großem Spaß und Erfahrungen, die aus diesem kleinen Jungen einen freien Mann gemacht haben.

Ich kann dir also nur empfehlen, dich deinen Ängsten zu stellen und sie als nicht ganz so ernst und mächtig wahrzunehmen, wie sie scheinen mögen. Sie sind es absolut nicht.

Vielleicht hilft dir dabei auch die Lektüre deiner eigenen Aussagen, die du hier und hier gemacht hast.

In diesem Sinne die besten Wünsche
von schwelmi


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