Bemerkenswert, dass in einem Forum, in dem es um Präkognition geht, anscheinend kaum jemand bei Hellsehern o.Ä. war (Übersinnliches & Paranormales allgemein)

Explorer @, Freitag, 16.03.2018, 23:01 (vor 1086 Tagen) @ Explorer (2529 Aufrufe)
bearbeitet von Explorer, Freitag, 16.03.2018, 23:16

Hallo,

Danke Baldur für deine Erfahrungen und auch danke Ulrich, für deinen Hinweis auf Horst-Jürgen Thiel.

Es ist lustig, dass nach 2 Wochen außer Baldur noch keiner Erfahrungsberichte gepostet hat.

Viele hier schreiben schon viele Jahre und beschäftigen sich mit Präkognition vielleicht noch viel länger.

Da geht keiner mal zu einem Profi und versucht mal was über sein persönliches Schicksal zu erfahren?
Da wohl jeder Schreiber dem Phänomen offen gegenüber steht, scheint es am Glauben nicht zu mangeln.

Oder will hier nur niemand berichten? Naja, ist natürlich eine persönliche Entscheidung, wer darüber nicht schreiben will, muss nicht.

Ich kann aber kaum glauben, dass Menschen, die sich mit Prophetie, Visionen und Wahrträumen zur Zukunft der Welt befassen, nie darüber nachdenken, was über ihre persönliche Zukunft zu erfahren.

Der Wunsch nach der Kenntnis der Zukunft, ist im Menschen so tief verankert, dass alle Kulturen, sobald sie eine Schrift entwickelten darüber schrieben.

Wahrsagen ist historisch in allen Gesellschaften und Zeitaltern nachgewiesen, aus denen es überhaupt Schriftzeugnisse gibt. Nach den ältesten schriftlichen Dokumenten, die man im Nahen Osten fand, kam ihm in jener Zeit eine grundlegende soziale Rolle zu. Im 3. vorchristlichen Jahrtausend wird bereits eine Fülle einschlägiger Praktiken genannt, darunter die Lekanomantie (Weissagung mittels Öls), Teratomantie (Vorhersagen anhand von Missbildungen) und die Oniromantie (Deutung von Warnträumen).

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Wahrsagens

Auch wichtige Entscheidungsträger der Gesellschaft, nehmen solche Dienste in Anspruch, dazu zitiere ich nochmal aus dem Wikipedia Artikel:

Und nicht nur das einfache Volk hörte auf die Wahrsager und Hellseher, sondern im Geheimen auch Politiker höchsten Ranges. So konsultierte Josef Stalin regelmäßig einen georgischen Hellseher und einen polnischen Astrologen, und die Präsidenten der USA haben traditionell okkulte Berater wie etwa die Astrologin Jeane Dixon, deren Dienste Franklin D. Roosevelt regelmäßig in Anspruch nahm.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Wahrsagens#20._Jahrhundert

Sehr informativ in der Hinsicht, fand ich das Buch von Stephan Berndt
Hellseher und Astrologen im Dienste der Macht: Die geheimen Einflüsse auf Politiker und Herrscher
https://www.kopp-verlag.de/Hellseher-und-Astrologen-im-Dienste-der-Macht.htm?websale8=kopp-verlag&pi=A0025440

Es war also immer ein Faktor, der große Entwicklungen zumindest mit bestimmt hat und ist dies wohl auch jetzt noch.

Es gibt z.B. beim derzeitigen Vizekazler von Österreich Hinweise, dass er sich regelmäßig von einer Wahrsagerin beraten lies (zumindest bis 2012), auch wenn er dies "dementiert".

Eine ungewöhnliche Art der Beratung ließ sich Heinz-Christian Strache angedeihen. Der FPÖ-Chef vertraut auf übersinnliche Hilfe und konsultierte eine niederösterreichische Magierin und Wahrsagerin, berichtet das Magazin "News".

Die Rechnungen von Tina Puchinger aus Sieghartskirchen im Bezirk Tulln bezahle der FPÖ-Parlamentsklub, heißt es in dem Bericht weiter. Bei den Freiheitlichen bestreitet man Zahlungen des Klubs dafür. "Ich kann ausschließen, dass vom Klub irgendetwas bezahlt wurde", sagte ein Sprecher. Weiter wollte ein Sprecher die "unsinnigen Behauptungen" nicht kommentieren.

Die Numerologin hatte dem freiheitlichen Klub laut "News" für den Zeitraum April 2010 bis Juli 2012 6.000 Euro in Rechnung gestellt. Dafür versorgte sie Strache laut Leistungsaufstellung mit "Schutz für In- und Ausland, Kraft, Energie, Schutzmantel bei Auftritten, Diverse Utensilien."

Puchinger trat bereits mehrfach im TV auf, etwa in der Sendung "Vera" oder bei "Willkommen Österreich". Den Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider warnte sie im September 2008 - wenige Tage vor seinem tödlichen Unfall - vor drohendem Unheil. Er schickte ein Dankschreiben.

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Strache-laesst-sich-von-Wahrsagerin-beraten/189539843
https://derstandard.at/2000016262609/Medienbericht-Numerologin-im-Dienst-von-Straches-FPOe

Strache hat dann dementiert ihre Dienste in Anspruch genommen zu haben, aber zugegeben, nach ihrer Warnung an Haider, kurz vor seinem Tod, sich mit ihr öfters getroffen zu haben.

Strache: So war das mit der Wahrsagerin

ÖSTERREICH: Waren Sie bei einer Wahrsagerin?
HC Strache: Das ist ein unglaublicher Blödsinn eines Satire-Magazins. Unser Generalsekretär Kickl hat die Falschmeldung schon dementiert. Der FPÖ-Klub hat noch nie etwas für eine Wahrsagerin bezahlt.
ÖSTERREICH: Aber Sie kennen die Dame?
Strache: Ja, sie hat Jörg Haider 2008 vor Unheil gewarnt -kurz darauf hatte er den tödlichen Unfall. Sie hat sich dann auch bei mir gemeldet. Wir haben uns ein paar Mal getroffen. Daraus ist so etwas wie eine Freundschaft entstanden. Das war's aber auch schon.

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Strache-So-war-das-mit-der-Wahrsagerin/189762091
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/strache-bestaetigt-freundschaft-zu-wahrsagerin-2456683
https://www.news.at/a/fpoe-strache-mystikerin-vertrauen

Wie viele wichtige Personen aus Politik und Wirtschaft wohl auch heute noch heimlich paranormale Dienstleistungen in Anspruch nehmen?

Grüße Explorer


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