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Entstehung von spontanen Schauungen, präkognition bei Tieren und Sehen mit den Augen eines Unbekannten

Explorer @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 20:50 (vor 53 Tagen) @ Wodans Sohn
bearbeitet von Explorer, Mittwoch, 28. Februar 2018, 21:10

Hallo Wodans Sohn,

Ich denke Schauungen sind eine Art von starker Emotion, welche auf irgendeine Weise die Zeit überbrücken und mit den Schauenden eine Art von Überlagerung erzeugen.

Ja, darin sehe ich auch die Ursache vieler (aber nicht aller!) spontaner Schauungen.

Viele eingetretetene spontane Schauungen, zeigten belastende und/oder gefährliche Situationen, wie Brände (Küchenbrand bei BB), Autounfälle (z.B. der Unfall von Detlefs Tochter) oder einen Messerangriff (die berühmte Strassenbahnschau).

Das bedeutet oft (oder fast immer), dass der Schauende und der Erlebende unterschiedliche Menschen sind.

Diese Schlussfolgerung verstehe ich nicht.

Ich bin überzeugt, dass bei einer Schau eine Flut von Eindrücken auf den Schauenden hereinbricht, die erst durch den Verstand des Schauenden eine Struktur bekommt. So sieht ein religiöser Mensch bei einer geschauten Lichterscheinung vielleicht Engelswesen, wo ein Wissenschaftler den Eintritt eines Meteors in die Atmosphäre schaut und ein Soldat eventuell eine Kernwaffenexplosion zu erkennen glaubt.
Je nachdem, wie das Gehirn verdrahte ist, wird aus den Eindrücken ein Bild generiert.

So etwas kann ich mir auch vorstellen. Wenn nur "Gefühle" und einige "Eindrücke" durch die Zeit transportiert werden können, aber keine wirklich "konkreten Informationen", wäre es nur logisch, dass das Gehirn eines Menschen das Fehlende versucht zu ergänzen und zu verstehen, was das sein soll.
Es würde zumindest erklären, warum angeblich oft Details anders gesehen werden.

Eigentlich, müssten Tiere ja viel bessere "Seher" sein, da sie ja nicht über ein so hochentwickeltes Großhirn verfügen, sollten sie eher dazu in der Lage sein, spontan aus der Zukunft kommende Eindrücke und Emotionen richtig zuzuordnen.
Menschen, müssen sowas wohl sehr stark trainieren, dass sie ihren Geist so zur ruhe bringen um diese Eindrücke und Gefühle richtig wahrzunehmen usw.

Rupert Sheldrak hat dazu Experimente mit Hunden gemacht, die anscheindend immer wussten, wenn ihre Herrchen wieder nach Hause kommen würden.
https://www.youtube.com/watch?v=LE2rukl_vyE
Gut, hier kann man vielleicht argumentieren, dass der Hund doch irgendwie telepathisch die Gedanken seines Herrchens nach dem Gedanken "heimgehen" abfragt.

Im folgenden Buch, hat er aber viele andere Berichte zusammen getragen, wie Tiere vor Erdbeben, Tsunamis sowie vor V2-Raketen der Deutschen oder alliierten Bombenangriffen gewarnt haben sollen.
Der siebte Sinn der Tiere: Warum Ihre Katze weiß, wann Sie nach Hause kommen und andere bisher unerklärte Fähigkeiten der Tiere
Wer sich für Präkognition bei Tieren interessiert, dem kann ich nur empfehlen in dieser google-Book-Leseprobe zu lesen.

Übrigens, dazu ob Tiere vielleicht wirklich Präkognitiv veranlagt sind und diese Fäigkeit sogar nutzen, um Naturkatastrophen zu entgehen, wird sich vielleicht bald zeigen ;-)

Ahnen Tiere Katastrophen voraus? Icarus wird die Frage klären
Am Dienstag wurde die Antenne Icarus zur ISS gebracht. Damit können Tiermigrationen weltweit observiert werden

Wikelski kommt aber auch noch auf eine weitere spannende Frage zu sprechen und macht zugleich eine Versprechung: "Wir werden in zehn Jahren wissen, welche Tierarten Naturkatastrophen vorhersagen können. Erste wissenschaftliche Daten von Erdbeben und Vulkanausbrüchen legen nahe, dass verschiedene Tiere solche Ereignisse Stunden vorher spüren. Wenn wir diese Fähigkeiten hieb- und stichfest belegen können, würde dies in Zukunft hunderttausenden Menschen das Leben retten." - derstandard.at/2000074202611/Ahnen-Tiere-Naturkatastrophen-voraus-Icarus-wird-die-Frage-klaeren

https://derstandard.at/2000074202611/Ahnen-Tiere-Naturkatastrophen-voraus-Icarus-wird-die-Frage-klaeren

Icarus-Antenne soll zeigen, welche Tiere Naturkatastrophen vorhersagen können
Radolfzell (Deutschland) – Mit der neu auf der Internationalen Raumstation (ISS) installierten “Icarus”-Antenne wollen Wissenschaftler Tierbewegungen und -wanderungen weltweit beobachten. Schon jetzt erhoffen sich die beteiligten Forscher anhand der Daten auch Aufschlüsse darüber, welche Tierarten Naturkatastrophen vorhersagen können.
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/icarus-antenne-soll-zeigen-welche-tiere-naturkatastrophen-vorhersagen-koennen20180215/

Nur als Beispiel: Ein Mensch wird Zeuge wie Tsunami über seine Stadt hinweg rollt. Er wird in dieser Situation wohl so sehr damit beschäftigt sein, zu überleben, dass er leider nicht auf den Kalender oder die Titelseite einer Zeitung schaut, um dem, ihm vollkommen unbekannten Schauenden mitzuteilen, an welchem Tag die Katastrophe hereinbricht. Der Erlebende hat wahrscheinlich nicht die leiseste Ahnung davon, dass sein Erleben für jemand anderen eine Schauung ist. Und der Erlebende wird so sehr von seiner Situation eingenommen sein, dass er auch nicht laut vor sich hindenkt: „ Lieber Schauende. Heute ist der Mittwoch den 23.5.xxxx um 10:45 Uhr. Viel Grüße, dein Erlebender“

Gibt es eigentlich irgend ein Beispiel dafür, dass eine spontane Schau, sich als wahr erwiesen hat und die aus den Augen eines Fremden in der Zukunft gesehen wurde? Dass es einige Wahrsager gab/gibt, die nach ihren Worten "in die Schicksalfäden" ihrer Klienten eintauchen und dann aus der Perspektive ihrer Kunden zukünftiges korrekt beschrieben haben ist mir bekannt, aber dass sich eine spontane Schau, aus den Augen eines Fremden als wahr heraus stellte, davon habe ich noch nichts gelesen.

Grüße Explorer


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