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Moslems als Eroberer, Russen als "Retter" (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 28. Februar 2018, 13:31 (vor 1058 Tagen) @ Leserzuschrift2922 mal gelesen

Hallo, Martin!

Ich habe dem Zahnarzt die Frage auch per E-Mail geschickt.

Nachdem es eine ganze Palette Schauungen zu Besatzern gibt, in denen es stets Russen oder Slawen sind, ist wohl davon auszugehen, daß es sich auch in der Schau der Zahnarztangestellten um Russen gehandelt hat.
Davon ausgehend, daß die größere Anzahl vermutlich richtig liegt, dürfte sich die Seherin schlicht verinterpretiert haben.

Hierzu:

Ob die Russen uns "retten" ist fraglich.

Selbstlose "Rettung" ist wohl keine Kategorie, die auf der politischen Weltbühne irgendeine Rolle spielt.

Tatsache ist, daß die Deutschen seit 1945 nicht mehr Subjekt, sondern reines Objekt der Weltgeschichte sind.
Wir sind der Amboß auf welchem andere ihre Weltreiche schmieden.

Ähnlich erging es z. B. auch den Karthagern und seit dem Auftauchen der Osmanen den Arabern, die allem erstarkenden Islamismus zum Trotze lediglich Verschiebemasse sind, die sich auf Grundlage einer fellachoiden Religion dümmlich auf beliebige Ziele lenken läßt. Da wird tatsächlich eine ganze Zivilisation als nützlicher Idiot verwertet, während Weltmächte ihren Grund aufteilen und nach Gutdünken Spaltung und Zerstörung anrichten.
Wir sind in Europa auf demselben Wege abwärts, stehen aber wegen unser faustischen Verfassung noch besser organisiert da und haben den Übergang zu einer völlig sterilen, keiner eigenen Schöpfung mehr fähigen zweiten Religiosität wohl noch nicht restlos vollzogen. Ob durch massive Verwerfungen und technisch-zivilisatorische Zusammenbrüche eine Renaissance des Abendlandes möglich ist, bleibt abzuwarten. Unter den gegenwärtigen Verhältnissen will ich eine solche aber ausschließen. Es müßte zunächst ein Kollaps als deux ex machina auftreten, der uns aus unserem demokratisch-ideologisierten Phlegmatismus reißt. Selbst der Widerstand versucht mit pazifistischen Mitteln den Umschwung herzustellen, statt zur Waffe zu greifen.
Daß Moslems unter den gegenwärtigen Bedingungen zur militärischen Eroberung und Bildung von Imperien fähig sind, bezweifle ich. Dazu sind sie (anders als Russen und Ostasiaten) der faustischen Maschinentechnik mental und seelisch nicht gewachsen. Sie weisen nicht die Höhe der Organisationsfähigkeit auf, die hierfür nötig wäre. Entsprechend mickrig sind ihre Erzeugnisse im technischen und organisatorischen, allgemein planenden Bereich, wo sie stets auf Hilfe von außen (Europäer, Russen, Chinesen etc.) angewiesen sind. Daß, wie von der Zahnarztangestellten ausgesagt wurde, Eroberer aus dem Nahen Osten militärisch organisiert in Europa auftreten, schließe ich daher aus. Auch die Türken dürften alles in allem dazu zu zählen sein. Als nicht oder nur mäßig organisierte Masse, die allein aufgrund ihrer Zahl in einem asymmetrischen Bürgerkrieg Probleme macht, dürften sie hingegen in Erscheinung treten.
Darin liegt vermutlich unser Vorteil als Europäer, daß wir unsere geringe Zahl durch bessere Organisationsfähigkeit ausgleichen können, so daß auch wenige gut bewaffnete Deutsche eine Horde Vorderasiaten und/oder Afrikaner in Schach halten können, sobald uns die pure Notwendigkeit aus dem Schlafe reißt.

Die geographisch nächste und wahrscheinlich einzige Alternative sind die Russen. Nachdem wir nicht mehr Herr im eigenen Hause sind, stellen sie die Fraktion dar, die sich nach dem Ende des amerikanischen Imperiums ganz natürlich Europas bemächtigen dürfte. Sie werden in das hier herrschende Souveränitätsvakuum schlicht hineingezogen. Als "Rettung" mag es den Objekten der Weltgeschichte, den passiv getriebenen Deutschen erscheinen, sind es doch schließlich allein Opfer, die überhaupt als Gegenstand einer "Rettung" zugänglich sind. Aus Sicht der Russen ist es die legitime Wahrnehmung ihrer imperialen Interessen. Die Geschichte wird ihnen durch ihren Erfolg recht geben. Unter ihrer Schirmherrschaft ist den Europäern womöglich eine sekundäre Blüte beschieden, vergleichbar der kulturellen Hegemonie Griechenlands im Osten des römischen Reiches.
Die andere Variante, die auf lange Sicht meines Erachtens zwingend eintreten muß, ist technisch-zivilisatorischer Totalkollaps mit Massensterben, danach "Mittelalter" mit nicht nur neu gemischten Karten, sondern einem gänzlich neuen Kartensatz.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“


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