Gabriele Hoffmanns Talent (Schauungen & Prophezeiungen)

Fenrizwolf @, Sonntag, 07.01.2018, 04:21 (vor 1151 Tagen) @ Jacob (4516 Aufrufe)

Hallo Jacob,

ich finde es sehr wertvoll, daß Du von eigenen Erfahrungen mit Frau Hoffmann zu berichten weißt.
Das bekräftigt meine Einschätzungen, daß ihre Talente, welche ihr laut eigener Aussage von Mutter und Großmutter mitgegeben wurden, nicht bloß Legende sind.

Vermutlich gibt es noch etliche andere die ihr in diesen Fähigkeiten in nichts nachstehen, über die aber öffentlich nicht berichtet wird.
Hätte sie nicht einen gewissen Bekanntheitsgrad inne, hätte ich von ihr wohl erst gar nicht erfahren.

Ich fand gerade sie immer besonders interessant, weil sie als zeitgenössische Seherin einige wenige mutige Aussagen gemacht hat, die sie aus Gesehenem schlußfolgerte (Mauerfall, Weimarer Verhältnisse).
Im Gegensatz zu selbsternannten Koryphäen ihrer Zunft, versucht sie nicht mit Angstmacherei Gefangene zu machen, und sie gibt auch nicht vor, ihre Gabe von Jesus persönlich empfangen zu haben, oder durch ein anderes Wunder erleuchtet worden zu sein.
Insgesamt macht sie einen sehr bodenständigen Eindruck, und auch ihre Erklärungen zu den mutmaßlichen Ursprüngen klingen erfrischend glaubwürdig.
Durch unüberlegte Aussagen inneren Wissens soll sie ja schon als Schulkind manchen Lehrer vor den Kopf gestoßen haben.

Solche Aussagen gibt es ja auch von Irlmaier, der vermutlich in dieser Hinsicht ebenso talentiert gewesen ist. Im Gegensatz zu ihm erkenne ich bei ihr keine Selbstverklärung oder Missionierung.
Aber weil sie eben für mich solch ein positives Beispiel ist, sehe ich es ungern, wenn sie sich als Astrologin versucht, weil es eben so schön ins Klischee paßt.
Vielleicht hat sie sich auch wirklich einiges angelesen, und Metaphern und Symbole sind sicherlich kein schlechtes Werkzeug, subtile Tendenzen und Einflüsse aufzuzeigen.
Aber ein exzellenter Orthopäde ist halt nicht automatisch ein mittelmäßiger Neurochirurg.

Von Astrologie habe ich bis vor wenigen Jahren rein gar nichts gehalten, weil ich von selbsternannten Astrologen in der Vergangenheit nur himmelschreienden Unsinn und Geschwafel über Heirat in Königshäusern lesen konnte.
Seltsam fand ich es um die Jahrtausendwende allerdings, daß sich ausgerechnet der gebildetste Mensch in der ganzen damaligen Firma stark damit zu beschäftigen schien.
Erst als ich hier einigen Kennern beim Fachsimpeln zuschauen durfte, und etwas über die Herangehensweise und die Komplexität dahinter sichtbar wurde, wurde ich neugierig.

Einen solchen Wissenskomplex im stillen Kämmerlein selbst zu studieren, steht trotzdem nicht auf meinem Plan. Da gibt es weniger mathematische Exkursionen in die mystischen Gefilde.
Aber, von Ranma (herzliche Grüße!) aufgefordert, einige eigene astrologische Daten zu sammeln, war ich bestrebt, die Stunde meiner Geburt zu recherchieren.
Meine Mutter hatte zwei Uhrzeiten im Gedächtnis; wußte aber nicht mehr welche die meiner Niederkunft, und welche jene meiner Schwester war.
Auf kommerziellen Internetseiten, die zumindest Aszendenten und Häuser ausrechnen konnten, habe ich dann versuchsweise beide Uhrzeiten zugrunde gelegt.
Die Unterschiede waren so frappant, daß die Ergebnisse der falschen Uhrzeit mit mir nichts gemein hatten, aber jene der richtigen Uhrzeit erstaunliche Präzision hatten. Allerdings nicht vollständig.

Mein Antrieb, mich mit solchen Dingen zu beschäftigen, ist eine Wahrheitssuche mit dem Ziel der Orientierung.
Ich will nicht mit dem VW-Bus und viel Räucherwerk nach Indien, mit Pilzen in die Psychatrie oder mit van Däniken zu den Sternen, sondern Stück für Stück aus der bloßen Zuschauerrolle aus Platons Höhlengleichnis entschwinden.

Die schlimmsten Hindernisse dabei sind völlige Desillusionierung bzw. depressiver Nihilismus, und Betrüger, die den Ballsaal mit tausenden von Nebelkerzen schmücken.
Ich halte es gar für ganz widerlichen Frevel, Menschen auf der Suche nach sich selbst respektive auf der Suche nach Gott, ein Bein stellen zu wollen.
Daher noch einmal vielen Dank dafür, daß Du Dein Wissen mit uns teilst, und die Gabe Frau Hoffmanns bezeugt hast.

Mit freundlichen Grüßen

Fenrizwolf


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