Re@Baldur: Ein kleiner Einblick, wie es unter dem "sauberen Oberflächenwasser" aussieht... (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 12. Mai 2017, 21:32 (vor 1235 Tagen) @ Baldur2200 mal gelesen
bearbeitet von Eyspfeil, Freitag, 12. Mai 2017, 21:40

Hallo Baldur!

"Die Oberflächengewässer sind so "sauber", dass die Fische drin verhungern (das ist bereits nicht mehr gut)."

Ja ja, so wird es hingedreht, schöne neue Welt.:-D
Die Wahrheit ist: Durch die moderne Landwirtschaft gelangen mit der Gülle-Verklappung
hochgiftige Chemikalien ins Grundwasser, und das dauert ca. 50 Jahre.
Mit anderen Worten: In den 60ern erstmalig versprühte Pestizide etc. dringen
erst jetzt allmählich so richtig schön nach unten, und dann ist alles im Eimer, irreparabel.

Dann z.B. die ganzen Krebsmedikamente und Amalgam-Füllungen in Krankenhäusern
und in den Leichnamen unter der Erde: Alles sickert allmählich nach unten.

Oder wenn man mit Betreibern von Kompostier-Anlagen redet: Die sind immer länger
damit beschäftigt, alle möglichen Plastik- und Styropor-Teile bis hin zu quasi
Sperrmüll wie Kochtöpfe aus dem Kompost herauszuklauben.

Auch in den Klärwasser-Anlagen hat man immer mehr mit Plastik-Teilchen zu
kämpfen, und in der Wasserversorgung selbst natürlich auch: In der Forschung
entwickelt man derzeit Nano-Filter, um das Zeug rauszufiltern.

In den Weltmeeren schwimmen ganze Plastik- und Styropor-Halden.
An einer Karibik-Insel z.B. werden ganze Müllberge täglich angeschwemmt.

Auf Spitzbergen, in der Barents-See und weiter oben am Nordpol wurde
festgestellt, daß der Meeresgrund voll mit Plastik zugemüllt ist.
Wer wird denn diesen Pol-Müll dort jemals wieder herausholen und entsorgen?

Dagegen sind die paar Algen in den deutschen Seen, was wir schon
in den 70ern in der Schule gelernt hatten, wirklich harmlos.
Oder das berühmte "Waldsterben" in den 80ern.

Wir haben das Thema Umwelt nicht hinter uns: Das hat noch
gar nicht richtig angefangen.
Das geht richtig looos, mit dann etwa 10 Milliarden
Menschen auf der Erde...

Herzliche Grüße,

Eyspfeil


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