von wem würde eine Revolution ausgehen? (Schauungen & Prophezeiungen)

Baldur @, Donnerstag, 19. Januar 2017, 12:51 (vor 1462 Tagen) @ Bernhard_Berlin3389 mal gelesen

Hallo, Bernhard,


Spätestens seit der Krim-Geschichte 2014 ist der feindliche Gegensatz zwischen Westen und Russland der Allgemeinheit bekannt. Russland unternimmt derzeit nicht wenig, die öffentliche Meinung in Europa in seinem Sinne zu beeinflussen. (Stichwort "Trollfabrik", Russia Today, Hackerangriffe etc.)


Der feindliche Haltung des Westens gegenüber Russland ist klar in Erscheinung getreten, da hast Du Recht. Ich sehe Russland keineswegs als Aggressor, sondern als Opfer mieser Machenschaften des Westens.
Ich finde es absolut begrüssenswert, dass ein nicht von der transatlantischen Obrigkeit zensiertes Nachrichtenmedium zur Verfügung steht.


Auch die Frontlinien innerer Unruhen bzw. "Revolution" in europäischen Ländern zeichnen sich ab: Die "Neue Rechte"/"Rechtspopulisten" sind deutlich erstarkt,

Sie sind derart erstarkt, dass das BVerfG das Parteiverbot gegen die NPD wegen völliger Bedeutungs- und Aussichtslosigkeit ihres Erfolges abgelehnt hat.

selbst systemkonforme Medien und Bundespräsident Gauck sehen "die freiheitliche Demokratie unter Beschuss".

Was hast Du von ihm auch anderes erwartet? Die vereinigte Politschmarotzerkaste hat einfach Angst davor, ihren Platz am reich gedeckten Fressnapf anderen überlassen zu müssen, das ist schon alles.

Wenn sich nun ein Anlass findet, wären die Kräfte, die aufstehen und Revolution machen könnten, zur Stelle.

Die Antifa ist schon jetzt zur Stelle, dient aber der Obrigkeit.
Die mutmasslichen IS-Sympathisanten unter den Zudringlingen sind auch zur Stelle, aber ob deren theoretisch möglichen Revolutionsversuche halbwegs Erfolg haben könnten, schliesse ich aus.
Du implizierst, die Gefahr käme von rechts. Das kann ich weit und breit nicht erkennen.


Der (in kürze antretende) neue US-Präsident hat wiederholt die Bündnisverpflichtung der USA gegenüber der europäischen NATO-Länder in Frage gestellt. Aus welchen Gründen auch immer hat er wohl die Absicht, die NATO einem Ausgleich mit Russland zu opfern, auch wenn fraglich ist, ob er solcherlei auch durchsetzen könnte.

Richtig, das ist - jedenfalls den Reden nach - eine echte Änderung der Ausgangslage.
Wobei die Nato meiner Ansicht nach ein Vordringen der russischen Armee bis zum Atlantik ohnehin nicht aufhalten könnte, ohne Mitteleuropa komplett zu zerstören.
Daher erscheint es mir in Anbetracht der westlichen Kriegstreiberei direkt beruhigend, dass Trump so handelt.


Da braucht man heute schon weitaus weniger Phantasie, um eine plausible Linie zum postulierten Szenario zu ziehen, als etwa noch vor 5 oder 10 Jahren.

Man braucht aber immer noch mehr Phantasie, als zu Irlmaiers Lebzeiten, oder bis 1992. Und auch da ist nichts passiert.

Beste Grüsse vom Baldur


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