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Stocker, Bekh und Günthner + (Nachtrag!) (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 06.01.2017, 11:08 (vor 2159 Tagen) @ Ulrich (3481 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Freitag, 06.01.2017, 11:17

Danke, Ulrich,

für den Hinweis!

Ich habe leider als älteste nur die 5. Auflage des zweiten Bandes "Reinigung der Erde – Prophetenworte über die Zukunft der Menschheit" von 1980. Darin ist der Text nicht enthalten. Im Quellenverzeichnis nennt Stocker allerdings: "Günthner, B.: Maria Anna Josehpa Lindmayr - Prophetin Gottes, Helferin der armen Seelen. Jeststetten 1976."
=> Günthner war ihm immerhin aus anderem Zusammenhang schon bekannt.

Ansonsten habe ich vom zweiten Band nur die 7. Auflage von 1992. Darin ist der Text (völlig identisch zur Angerer-Version) schon enthalten mit Quellenangabe Bekh 1988.

Im ersten Band "Der dritte Weltkrieg und was danach kommt", der mir in der 3. Auflage von 1978 vorliegt, ist der Text ebenfalls nicht enhalten (aber dieselbe Quellenangabe zu Günthner).

Günthner war ihm also seit spätestens 1978 bekannt, was es unwahrscheinlich macht, daß er den Text rund 10 Jahre später zufällig bei Bekh entdeckt hat. ;-)

Ich sehe allerdings keinen Grund, warum Stocker den Text in eine frühe Auflage aufnehmen, in dann wieder herausnehmen und ihn später wiederaufnehmen sollte.

Ihn als "anonyme Flugschrift" ohne Günthner als Quellenangabe zu zitieren und dabei als "seriöse" Quelle mit Leumund dennoch den Kollegen Bekh anzuführen, war ihm erst möglich, nachdem Bekh den Text ohne Quellenangabe veröffentlicht hatte.
So läßt sich ein wenig aufregender Text mit einem zwielichtigen Pseudopriester als Autor, der nicht von sich behauptet, eigene Schauungen zu haben, in eine neue Prophezeiung verwandeln, indem man ihn anonym veröffentlicht und mit dem Zusatz "Prophezeiung eines Priesters aus der Nähe von Salzburg" versieht. :hamper:

Nachtrag: Immerhin nennt Stocker schon 1992 als Überschrift seines Kapitels den Originaltitel des Textes "Blutvergiftung der Völker", den Bekh nicht nennt. Damit verrät sich Stocker, daß er Bekh nur als Scheinquelle nennt und er den Originaltext sehr wohl vorliegen hatte.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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