lt. Johannes liegt es nahe, dass Epidophekles verstorben ist (Freie Themen)

Baldur @, Montag, 12.12.2016, 16:16 (vor 1612 Tagen) @ Baldur (4227 Aufrufe)

Hallo, nochmal,

Epidophekles ist sicher den meisten hier noch ein Begriff.

Wenn ich mich richtig erinnere, war er ein Anhänger von Bertha Dudde. Er war nach meinem Dafürhalten immer bestrebt, das zu vermitteln, wovon er wirklich überzeugt war, und meinte es gut damit.
Er hat mir auch ein paar persönliche Nachrichten geschrieben, nicht penetrant missionierend, sondern auf Augenhöhe und als gut gemeinter Rat, als Angebot zum Gedankenaustausch.

So, wie es scheint, ist er mittlerweile verstorben.

Damit hat sich die ewig lange Liste von Leuten um eine weitere Person verlängert, die vom unmittelbar bevorstehenden Eintreten der Endzeit überzeugt war.
Was eintrat, was das eigene Ende.

Auch eine Form der Entrückung, aber ganz anders, als das immer auf der Glaubwürdigkeitsebene einer Uriella versprochen wird.

Die Welt, die doch so schlecht, verdorben und verkommen sein soll, dreht sich munter weiter.

Zu seinen Lebzeiten trat nichts von dem ein, was hätte kommen sollen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, war Epi ein Appenzeller, ganz so wie der Dieselsepp, der sich wohl vor 40 Jahren heimlich einen Bunker in seinen Hang grub, in diesem Loch Dieselfässer und Vorräte bunkerte, und auf das baldige Endzeit-Szenario wartete.

Vergeblich, denn auch er starb unverrichteter Dinge in seinen Achtzigern.

Wer daraus aber auch nur einen klitzekleinen Zweifel ziehen könnte, dass an diesem ganzen Endzeitgefasel irgendwas nicht stimmt, wird jedenfalls im Frömmlerforum in die Ecke gestellt.

Ja, Heilandsack!

Beste Grüsse vom Baldur


Gesamter Strang: