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Validiät der Schauungen, Wattenmeer als Vortsunami, Gabriele Hoffmann (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 05.08.2016, 16:10 (vor 1945 Tagen) @ Explorer (8176 Aufrufe)

Hallo!

Ich weiß, dass es alle möglichen Schauungen gibt, die eine große Flutkatastrophe nahe legen. Aber, wissen wird den wirklich, dass die Seher hier wirkliche Schauungen hatten?

Nein, wissen wir nicht.
Alles, was sich in diesem Forum abspielt, steht unter der gewaltigen Hypothese, daß es Zukunft wäre.

Allein Indizien deuten darauf hin:
1. Die "Sehenden" hatten bereits privat Schauungen, die eingetroffen sind (läßt sich nicht in jedem Fall nachweisen).
2. Die Schauungen enthalten Elemente der reale Welt, welche die "Seher" nicht wissen konnten (bei den Flutschauungen meines Wissen in keinem Fall zutreffend)
3. Die Schauungen decken sich untereinander, ohne daß die "Seher" voneinander wußten. Hier ist lediglich die Gemeinsamkeit, daß die Schauungen alle Flutkatastrophen zeigen. Einander unterscheiden sie sich oft so weit, daß sie nicht zur Deckung gebracht werden können. Manche zeigen Flutstände von 50, manche von 130, manche von 250 Metern. Manche zeigen plane Wasserflächen, manche zeigen Flutwellen.
4. Die "Seher" selbst geben an, daß die Wahrnehmung sich von den üblichen Unsinnsträumen, die jeder Mensch jede Nacht hat, unterschieden hat.

Ob man das alles nun glaubt oder nicht, ist jedem selbst überlassen.

Immerhin ist das alles derart merkwürdig, daß ich mich persönlich damit gerne beschäftige.

Also gehts du wegen deiner Schau davon aus, dass es einen Tsunami geben sollte, bevor sich dei ex-DDR wieder abspaltet?

Das passt alles nicht zusammen. :-(

Allerdings. Deswegen sage ich ihm immer wieder, daß wahrscheinlich eine der folgenden Möglichkeiten zutrifft:
1. Flutkatastrophe im Vorlauf überhöht gesehen
2. Aufgrund des überzeitlichen Charakters von Schauungen, bzw. des lockereren Zeitbegriffs ist die Reihenfolge durcheinandergeraten und das "Wattenmeer" zeigt eine spätere Katastrophe an.

Warum man ausgerechnet an einen punktuell zutreffenden Ist-Zustand zu einem singulären Zeitpunkt glauben muß, der in der Schau gezeigt wurde, ist mir schleierhaft. Wir sehen in Schauungen immer wieder, daß starke Symbolik gezeigt wird und mehrere Zeitstufen in einem Bilde vereint sind.

Nun also, wenn alles Eis schmilzt, sollte (laut Lehrmeinung) der Meeresspiegel um 66Meter steigen.

Richtig. Das ist allerdings ein hypothetischer Anstieg für den auszuschließenden Fall, daß sämtliches Eis der Erde schmilzt. Eine rein hypothetische Rechnung, bei der das geschätzte Eisvolumen aller Gletscher und Polkappen herangezogen wird.
Daß die antarktische Polkappe, die sich in einem Bereich befindet, in dem dauerhaft zig Grad unter 0 herrschen, jemals wegschmilzt, ist nicht anzunehmen.
Allein man vermutet, der westantarktische Eisschild (ein kleiner Teil des Ganzen) könnte über einen Zeitraum von mindestens 1000 Jahren abschmelzen. Das ist ein Zeitraum, der die Lebenserwartung unserer Zivilisation wahrscheinlich um das 20-fache übersteigt. Die Wissenschaftler rechnen mit linearen Prozessen und gehen davon aus, daß wir – immer weiter, immer besser, immer toller – so weiterwurschteln wie bisher, ohne daß uns der ganze Laden über den Köpfen zusammenbricht.

Diese ist ja bisher immernoch in Berlin, hätte sie etwas von einer Flut mitbekommen, wäre sie noch dort?
In einem Inverview vom 29.12.2015 sagt sie auch nochmal ganz klar, dass sie keine Hinweise auf einen Krieg hat. Sie sagt aber auch, sie würde die Menschen vor so etwas warnen.

Sie sagte eigentlich, sie würde Menschen nicht ihren eigenen Tod voraussagen, da die Beratung den Menschen nützen soll.
Nicht zuletzt wären solche Horrorvoraussagen geschäftsschädigend. Ihre Klienten, Alltagsmenschen, Wirtschaftsleute, Politiker, leben in der Annahme, daß sich ihre Lebensumstände bis mindestens zu ihrem Tode nicht gravierend ändern werden. Dem entsprechend würde sie wohl an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie Katastrophen voraussagte.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, daß sie Kriege gesehen hätte. Es schließt es aber auch nicht aus.

Nicht vergessen sollte man folgendes: Sie gewinnt ihre Informationen aus den Schicksalen der Klienten. Sie kann also nicht sehen, was zu einer Zeit und an einem Ort geschieht, wo niemand mehr am Leben ist. Ihr Fokus ist außerdem eingeschränkt und einseitig, da sie übermäßig viele Leute aus Berlin und Umgebung zu Gast hat. Was anderswo geschieht, ist für sie um so unklarer, je weiter weg von Berlin es stattfindet.
Aber selbst wenn ein wütender, revolutionärer Mob alle Regierungsgebäude bis auf die Kellermauern niederbrennen und alle Bundestagsabgeordneten in Zweierreihen auf dem Platz der Republik per Guillotine enthaupten würde, so daß sich die Spree rot färbt, könnte sich das in ihren Schauungen nicht niederschlagen, wenn keiner ihrer Klienten dabei wäre.
Desweiteren könnte über krassen Wendungen der Geschichte ein natürlicher Schleier der Saïs liegen. Beispielsweise konnte kein Hellseher vor 1914 den ersten Weltkrieg aus den Schicksalen der Probanden im Voraus erkennen (hierzu gab es Studien, zu denen ich aber spontan ohne Recherche keine Quelle nennen kann).

Ihre Interpretationen zeigen die Unsicherheit ihrer Aussagen, obwohl sie offenbar eine phänomenale Seherin ist.
Vor dem Mauerfall ging sie davon aus, die Russen würden uns einkassieren, weil sie ein paar Jahre in der Zukunft Menschen, Polizei, Militär auf den Straßen sah und pauschale Unruhe. Letztlich war das Gegenteil der Fall. Wie haben "die" einkassiert.

Wenn sie nun sagt, künftig würde Rußland ein großer Attraktor werden, der Menschen aus allen Ländern anzieht, wäre es abwegig, daß auch dann etwas anderes vor sich geht und uns die Russen uns tatsächlich einkassieren? Nach ihren Erfahrungen der Vergangenheit ist sie in der Interpretation gewiß vorsichtiger geworden.

"Eine eigenartige Sache hat sich in bezug auf Rußland ergeben. Das hört sich zwar verrückt an, trotzdem bin ich sicher, daß es eintreffen wird. Ich denke, daß in etwa 22 Jahren in Rußland eine Situation eintreten wird, in der dieses Land zu einem Einwanderungsland werden wird, ähnlich wie damals Amerika. Aus der ganzen Welt werden die Menschen nach Rußland strömen, die Bodenschätze nutzen, neue Strukturen aufbauen, und daraus entwickelt sich etwas Stabiles und Sicheres, was es in diesem Land noch niemals gegeben hat."

Wie bei einem Vexierbild kann hier als gleichwertige Komplementärinformation verborgen sein, daß all diese Länder unter direkten politischen und militärischen Einfluß Rußlands gelangen und die Vasallen sich nach dem neuen Herrn orientieren. Womöglich wurde es von ihr aufgrund der Einstellung ihrer Wahrnehmung lediglich nicht so aufgefaßt.
"Die ganze Welt" würde ich mit Vorsicht betrachten. Sie hat wohl zu mindestens 95% Menschen aus Deutschland und Europa zu Gast, so daß die Aussage hauptsächlich diese Länder betreffen dürfte, und aus dieser Grundmenge in allererster Linie Deutschland!

Eine weitere, ganz abwegige Interpretation: Die USA mit der NATO im Gefolge gewinnen den Konflikt. Was sie als "alle gehen nach Rußland" gesehen hat, könnte bedeuten, daß Rußland wie das Deutsche Reich 1945 durch Demontagen völlig auseinandergenommen und platt gemacht wird, so daß es die nächsten fünf Generationen nicht mehr aufsteht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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