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"Himmelskörper" - Forschung und Analyse (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier @, Mittwoch, 03.08.2016, 13:00 (vor 2162 Tagen) @ Taurec (8220 Aufrufe)

Danke sehr, Taurec!

So ist es.

Was den "Himmelskörper&Impakte" betrifft so glich der damalige
Kenntnisstand diesbezüglich dem "Amerika", im Jahre 1471.
Nämlich: Häääää? :confused:

Auf "so etwas" habe ich allein auf mehr als schwankender Basis
schließen müssen, nämlich insbesondere mittels der Interpretation (!)
einiger Nostradamusverse (was per se ein erhebliches Wagnis ist)
sowie anhand der Bilder der Veronika Lüken.
Letztere allein (!) lieferte "gesehene" Bilder (!)
des Himmelskörpers.

Jetzt kaum noch vorstellbar:
Selbst von "Impakten" hatte damals fast noch Niemand
je etwas vernommen, die Krater des Mondes erklärte man sich
bis in die 60er Jahre gemeinhin noch als "erloschene Vulkane".

Im Sommer 1983 besuchte ich im Rahmen meiner Recherchen
den Nostradamusfachmann Konrad Klee in Carcasonne,
der ein Buch über Seherschauungen geschrieben hatte.
http://pictures.abebooks.com/1047742/18787857262.jpg
Bezeichnenderweise prangt eine detonierende Atombombe
auf dem Umschlag seines Buches, denn nur mit einem "weltweiten Atomkrieg"
konnten er - und damals auch ich - uns die "Dreitägige Finsternis" erklären.

Wenn ein Rätsel erstmal geknackt ist, dann wirkt die Lösung leicht.
Mittlerweile liegen uns auch eine ganze Reihe Bilder des Himmelskörpers vor.
Damals noch nicht.
"Prophezeiungsliteratur" beschränkte sich auf einige wenige Bücher,
in denen ohne jeglichen Versuch der Analyse oder Kommentars
wirr und durcheinander "Prophezeiungen" abgedruckt wurden.
Insbesondere ist hier "Bekh" zu nennen, dessen Sammeleifer
nicht genug gedankt werden kann.

Insofern habe ich da Neuland betreten und gebe offen zu,
ein klein wenig stolz zu sein, diesbezüglich
ein wenig Licht in die Sache gebracht zu haben.

Um so bedauerlicher ist es, daß - aus welchen Gründen auch immer -
bis zum heutigen Tage Bücher über "Prophezeiungen" verfaßt werden,
deren Autoren den derzeitigen Kenntnisstand der Forschung hartnäckig
nicht zur Kenntnis nehmen wollen, die auf dem Klees von vor 35 Jahren
stehengeblieben sind, und die dümmlich kreischend
mit Titelblättern, der "Dritte Weltkrieg!" marktschreierisch
ihre groteske Unwissenheit auch noch in die Welt hinauskrakelen.

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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