Re@Ranma: Astrologie ist kaum mehr als Prognose, kommt jedoch auf den Astrologen an, wie gut sie ist (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Dienstag, 22.03.2016, 23:58 (vor 2036 Tagen) @ Leserzuschrift (4092 Aufrufe)

https://schauungen.de/forum/index.php?id=31925Hallo Ranma!

"Hallo!

Rubenstein scheint zwar einige Male die Jahreszahlen schon verändert zu haben, aber die aktuell und in seinen Büchern verwendeten Jahreszahlen (2019 und 2022) sind keine wilde Spekulation, sondern das sind die Jahreszahlen von Amanito. Also eine astrologische Prognose. Zu den Zeiträumen merkt Rubenstein an, daß er sich eigentlich nicht vorstellen kann, daß das so lange dauern soll, aber Maria S. würde ihm immer wieder dieses und jenes sagen, das er sich nur schwer vorstellen könne. Das kann natürlich ein rhetorischer Trick von Rubenstein sein, aber bei seinem Publikum scheinen solche Tricks eher unnötig. Also dürfte das Problem nicht an Maria S. selbst, sondern eher an Rubenstein liegen, der in die Fußstapfen von Adlmaier tritt.

Die Astrologie kann jediglich Neigungen bestimmter Tendenzen vorgeben, aber
wohl kaum konkrete Ereignisse? Es sind ja sogar Landstriche und ganze Länder
in der Mundanastrologie bestimmten Tierkreiszeichen unterstellt.
Ein guter Astrologe müßte nach der Manier in der Lage sein, ganze Regierungen
zu warnen, mit Aussagen wie diesen:
Staatssicherheit gebt im November 2015 Obacht in Paris, oder löst die höchste
Terrorstufe in Brüssel aus, denn die Sterne sind geneigt, daß im März 2016
in Brüssel ein großer Terroranschlag verübt wird, usw.

So etwas ist aber kaum je passiert, von ein paar Genies wie Nostradamus
vielleicht abgesehen.;-)

Was Rubenstein mit Maria S. besprochen hat, kann ich nicht beurteilen, da
ich beide nicht kenne, oder in welche Fußstapfen er getreten ist.

"Amanito war ungefähr zu Anfang diesen Jahres kurz im Weltenwendeforum, wo ihm die Leute zu kritisch sind, deswegen wechselte er zum Prophezeiungsforum. Dort schreibt er inzwischen auch nicht mehr, weil ihm die Leute dort zu unkritisch sind. In der Zeit dazwischen hatte er noch davon berichtet, daß er auch eigene Schauungen hätte. Dadurch wären seine Interpretationen besser als die anderer Astrologen."

So wie dem Amanito geht's mir inzwischen teilweise auch: Das WW ist mir zu
überkritisch/überintellektuell, aber wenn ich umschalte auf andere Foren,
dann sind mir die Beiträge dort zu unreflektiert/unkritisch bis dümmlich.


"Übrigens stimmt es nicht, daß (wie von Eyspfeil behauptet) immer nur weiter in die Zukunft verschoben wird. 2009 ging fast das Weltfinanzsystem in die Binsen, 2011 bis 2012 wurde mit dem Arabischen Frühling die Grundlage für die Flüchtlingsströme und für die Bedrohung Europas durch den islamofaschistischen Terrorismus gelegt. Der Flüchtlingsstrom von 2015 ist ein Ereignis des Vorlaufes, der zur Zeit unerbittlich abgearbeitet wird. Aber das muß natürlich im Einklang mit den kosmischen Rhythmen geschehen. Deswegen stehen die Zeiten sehr wohl bereits fest."

Ich 'sagte' GEFÜHLT 'schieben' WIR die Ereignisse immer weiter in die Zukunft.
Oder besser sie finden GEFÜHLT immer weiter in der Zukunft statt: Wann was tatsächlich passiert, weiß keiner. Selbst die angesagten Jahreszahlen von
echten Sehern erwiesen sich stets als perfekte Gegenindikatoren.
Ausnahme sind vielleicht die beiden Feldpostbriefe.

Andere Astrologen sehen 2019 und die glückliche Zeit von Ende der 2020er bis Mitte der 2030er genauso wie Amanito. Der dürfte von amerikanischen Astrologen eher nicht gelesen werden, aber von solchen gibt es eine Bestätigung (natürlich auf Englisch) dort:
http://www.xstarian.com/The-Future.html

Ähem, "sehen"? Prognosen sind das und nicht mehr.
Als quasi noch Kid so um 1980 las ich mal im Supermarkt eine Astrologie-Zeitschrift
durch und las darin, daß es in Deutschland bis ca. 2023 keine größeren Probleme
geben würde, erst ab 2024/25 dann. Was soll ich jetzt glauben? Ab 2024 Probleme,
ab Ende der 20er dann wieder "glückliche Zeiten" bis Mitte der 30er?

Dann handelte es sich dabei höchstens um eine Krise, und die ist in der
Zivilisation immanent: Die wirklich interessanten Ereignisse sind ja gerade
der Zusammenbruch dieser Zivilisation und der anschließende Neubeginn
nach der 3tf. Alles andere ist kalter Kaffee, denn die Krise haben wir
inzwischen ununterbrochen in diversen Symptomen.

Die Vorhersagen dort reichen bis in die Mitte des dritten Jahrtausends, wobei sie weiter in die Zukunft natürlich immer verschwommener werden, weil sich Rahmenbedingungen von Jahrhundert zu Jahrhundert und von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verändern. Das einundzwanzigste Jahrhundert wird ausführlich behandelt und Parallelen zu vielen historischen Reichen werden als Begründung für die Interpretationen angeführt.

Oje, ob die richtig sind?? Als Lesebuch der fernen Zukunft lese ich lieber die
Centurien Nostradamus, die zwar zeitlich durcheinandergewürfelt und verschlüsselt sind, aber grundsätzlich stimmig sind!

Auch Wirtschaftsexperten sehen aufgrund ihrer eigenen zyklischen Modelle das Jahr 2019 als das Jahr des Zusammenbruchs des derzeitigen Finanzsystems. Das Jahr 2019 als Beginn einer rauheren Zeit als heute dürfte damit definitiv feststehen.

Ranma

SEHEN? Die Zeiten sind schon die letzten 20 Jahre ständig rauher geworden.
Wenn man die Situation mit den flippigen 70ern vergleicht.
Da müßte ein konkretes Ereignis stattfinden, damit Brüssel nicht mehr ist.
=> Und eben dieses Genauere, Accurate wissen die Astrologen in der Regel
nicht.

LG,

Eyspfeil


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