Die Chinesen vor Ulm (Schauungen & Prophezeiungen)

Fernfahrer @, Samstag, 27.02.2016, 00:15 (vor 1904 Tagen) (6943 Aufrufe)

Hallo allerseits!

Ich bin der Fernfahrer, den Leo H. DeGard in seinem Buch "Wer plant den 3. Weltkrieg?" erwähnt und zitiert.
Meine beiden Schauungen sind in seinem Buch im Prinzip richtig wiedergegeben, nur im Detail möchte ich sie
hier gerne noch ergänzen bzw. korrigieren.

Die Vorgeschichte

Ich kannte DeGard (unter anderem Namen) nur flüchtig und rein virtuell als Mitforist in 2-3 Foren damals, irgendwann
um 2000 herum. Unsere Kommunikation über meine Schauungen beschränkte sich auf ca. 2 Foren-PN, die jeweils hin
und her gingen. Ich hatte etwas im Forum darüber geschrieben und er kam per PN auf mich zu.
Meine Texte, die dann später im Buch original so abgedruckt wurden, waren von mir eigentlich erstmal nur als
"allererste Rohfassung" gedacht (wenn es hier nicht so verpönt wäre, würde ich "Brainstorming" dazu sagen ;-)).
Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich die Texte nachts um 3 Uhr nach 1-2 Flaschen Wein verfasst oder so. ;-)
Zu meiner Überraschung hakte DeGard aber inhaltlich überhaupt nicht nach, bedankte sich nur und fragte nach evtl.
weiteren Schauungen von mir. Diese verneinte ich, was aber geschwindelt war. Ich hatte weitere Schauungen und
Träume gehabt (seit ca. 20 Jahren allerdings nicht mehr). Die waren mir aber zu privater Natur, um da näher darauf
einzugehen. Ich kannte ihn ja kaum.
Damit war die Kommunikation beendet und da ich sowieso nicht damit rechnete, dass das wirklich mal als Buch
rauskommen würde, ließ ich die Sache (d.h. die Ungenauigkeiten in den Texten) auf sich beruhen bzw. hatte sie auch
schnell wieder vergessen. Bis ich dann eines schönen Tages plötzlich doch das fertige Buch in den Händen hielt,
mit "meinen Schauungen" darin.
Und ich muss sagen, ich war nicht so wirklich zufrieden damit, vor allem mit den "Chinesen vor Ulm" nicht.
Die andere Schauung ist in Ordnung, sie kann höchstens noch ergänzt werden.

Daher möchte ich hier in diesem bekannten Spezialisten-Forum, in dem ich selber schon seit vielen Jahren als
interessierter Laie mitlese, die Sache einmal aus meiner Sicht näher darlegen. Das war mir schon lange ein Bedürfnis.
Bitte verzeiht, dass dieser Beitrag etwas länger werden wird. Ich versuche, mich möglichst kurz zu fassen.

Schauung 1 - die Donaubrücke unter Beschuss

Zitat aus DeGards Buch, Seite 19:
"Fernfahrer aus Frankfurt auf einer Fahrt von München nach Nürnberg, ca. 1995:
"München - Nürnberg. Abend. Dunkles Herbstwetter, regnerisch, ungemütlich. Kurz vor der Donau ... Ich fühle mich,
nein, ich bin auf einmal mitten im ... Krieg! Um mich herum Terror, Angst, Chaos, Kampf, Kanonendonner. Als ich
die Donaubrücke überquere scheint sie wie unter Beschuss zu liegen.""

Mein Kommentar dazu: Alles soweit korrekt. Ich hatte noch ein paar zusätzliche Schauungen auf dieser Fahrt,
kurz vor der geschilderten Szene die aber schriftlich etwas kompliziert zu erklären sind. Vielleicht gehe ich in einem
Folgebeitrag nochmal darauf ein, damit das hier erstmal nicht zu lang wird. DeGard gegenüber (bzw. wie er sich
damals nannte) habe ich diese zusätzlichen Szenen damals nicht erwähnt.

Schauung 2 - Die Chinesen vor Ulm

Zitat aus DeGards Buch, Seite 44/45:
"Der bereits erwähnte Fernfahrer aus Frankfurt (ca. 1995) hatte auf der Autobahn A7 von Würzburg in Richtung Süden
kommend kurz vor Ulm folgende Vision:
"Eine weite Ebene vor mir. Die Autobahn ist relativ leer. Plötzlich ... Die Chinesen überall vor mir im Süden, sie fallen
wie die Heuschrecken in der süddeutschen Ebene ein (eine riesige, moderne Invasions-Armee mit Panzern und
Hubschraubern etc.), ich sehe sie nicht, kann sie nur fühlen, aus der Ferne den Klang des Krieges hören, es rumpelt
dumpf, der Boden zittert schon leicht unter meinen Füßen, doch ich fühle keine Angst. Gegen wen kämpfen sie
eigentlich? Warum und woher kamen sie so plötzlich?
Eine weite Ebene war da vor mir nord-östlich/östlich/süd-östlich von Ulm bis zum Alpenrand (so sah ich das jedenfalls).
Ich war etwa halbe Strecke Würzburg - Ulm (A7) und zwischen Ulm und Augsburg (nördliche Linie) und Alpenrand
zogen die Chinesen auf. Ich hatte bestimmt noch 60-80 km zu den Chinesen und 100-120 km bis zum Alpenrand.
Sie kamen vom Süden und Südwesten (Frankreich?) her. "Die Chinesen vor Ulm" sah ich nicht direkt bildlich, sondern
als nachhallenden spontanen Satz in meinem Kopf zu der "Szene". Ich sah sie (die Chinesen) eigentlich einfach nur
großräumig vor mir aufziehen (einfallen). Von Ulm bis Augsburg. Von Freiburg bis München?"

Seinem Gefühl nach täten die Chinesen einem Zivilisten nichts, solange man "cool mit ihnen redet".

Mein Kommentar dazu: Korrekt wiedergegeben, allerdings war das (wie bereits erwähnt) von mir nur als erste
Rohfassung gedacht. Wichtig vorab - alle Orts- und Gebietsangaben (ausser Ulm) sind mit äußerster Vorsicht zu genießen!
Zum Einen war die Vision zum Zeitpunkt des Erzählens schon ca. 6-7 Jahre her, zum Anderen waren/sind
meine Geographie-Kenntnisse von Süddeutschland nur sehr bescheiden. ;-) Ich kannte damals eigentlich nur die
Strecken, die ich zu fahren hatte.
Und vor allem nahm ich diese Invasion rein bildlich nur sehr schemen- bzw. bruchstückhaft wahr. Das Wichtige an der
Schauung war dieser Satz "Die Chinesen vor Ulm", der geschichtsträchtig in meinem Kopf erklang und (sehr) lange nachklang.
Vom Format her war das ein Satz wie "Die Türken vor Wien" ... wie aus einem Geschichtsbuch aus der Zukunft oder
aus den zukünftigen Schlagzeilen der Medien, so kam es mir vor.

Man kann die Schau also im Grunde viel kürzer zusammenfassen: Ich sah die Chinesen von Süden kommen (einfallen)
und (belagernd) vor Ulm stehen. Von wo genau südlich sie kamen, kann ich nicht sagen. Irgendwie aus/von den Alpen her
hauptsächlich. Lokal rückten sie vor meinem geistigen Auge hauptsächlich von Osten auf Ulm vor.
Wer in Ulm bekämpft wurde ... keine Ahnung. Alle anderen Ortsangaben ... bitte nur als ganz grobe Anhaltspunkte nehmen,
bzw. besser ganz vergessen. ;-) Ich wollte damit (von x bis y) nur das Großräumige ausdrücken, das ich vor mir sah
(und wie gesagt, auch nur sehr schemen- und bruchstückhaft sah).

Erwähnenswert noch: Was meinte ich damit, dass man "cool mit ihnen reden" soll?
Ich sah die Chinesen nicht als Besatzer kommen. Sie hatten eine andere Mission (welche, weiß ich nicht).
Sie waren nicht an unterwürfigen unterworfenen Einheimischen interessiert, sondern schienen mir eher zu respektieren,
wenn man sich ihnen gegenüber ganz normal und selbstbewusst verhielt, auf Augenhöhe sozusagen.
Es kam mir sogar eher kontraproduktiv vor, sich bei ihnen "einschleimen" zu wollen durch ängstliche unterwürfige Kriecherei.
Als würden sie das verachten und vielleicht gerade deswegen erst mißtrauisch werden.
Ich hatte dazu Szenen vor mir, wo Chinesen (Militär) durch Dörfer/Städte fahren und irgend etwas suchen o.ä. und auch die
Bewohner befragen, an Häusern anklopfen o.ä. Man könnte also schnell mal "in Kontakt" mit ihnen kommen.
Dies sah ich aber auch (wieder) nur ganz bruchstückartig, in ganz kurzen aufblitzenden Szenen. Aber das "Flair" dieser
Szenen war mir klar (bis heute) - die Chinesen wollten nichts von uns, sie hatten hier nur "zufällig was zu tun" (oder so).

Weiter noch interessant: Ich schrieb: "doch ich fühle keine Angst"
Das war auch ein ganz starkes Gefühl während der Schauung. Ich war felsenfest sicher, dass "wir" (meine Familie/Freunde)
sicher sind, trotz all dem Chaos/Kriegswirren um uns herum. Ob in Deutschland oder anderswo kann ich nicht sicher sagen
aber vom Gefühl her waren wir mitten in Deutschland in Sicherheit während der Wirren. Und zwar aus "geistigen" Gründen
sozusagen; wie, wenn die "guten Menschen" geschützt/geführt sind, egal, wo sie sich aufhalten.


Ich hoffe, ich konnte damit etwas zur Erhellung beitragen. Ich bedanke mich bei jedem, der bis hierher mitgelesen hat
und begrüße das Forum und alle Teilnehmer auf das Allerherzlichste! :-)

Wenn ihr Fragen habt stehe ich hier gerne dafür bereit. Wie oben schon erwähnt, waren das auch nicht die einzigen
Schauungen in meinem Leben. Diese "Schauungs-Zeit" von mir ist aber schon lange her; seit ca. 20 Jahren habe ich keine
Schauungen mehr, nur noch interessante Träume hier und da. Die ein oder andere Schau von damals ist vielleicht auch noch
für das Forum interessant, ich werde zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht nochmal darauf eingehen.

Mögen wir alle gut durchkommen!

Fernfahrer

PS: Dieser Beitrag wird aus Format- und Formulierungsgründen vielleicht noch einige Male editiert werden. Ich bitte um Nachsicht, es ist mein erster Beitrag hier.


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