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Kleine Quellensammlung zum Impakt in Tschechien (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 15. November 2015, 10:23 (vor 1407 Tagen) @ Tribun6061 mal gelesen
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 30. August 2017, 16:48

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Hallo Tribun,

sei willkommen!

Kann mir jemand interessante Mitteilungen über den möglichen Impakt in der CZ und der Böhmischen Caldera mitteilen.

Daß in der Tschechei irgendwas übles mal passiere, scheint uraltes Wissen zu sein.
Dem Stormberger (18. Jahrhundert) wird der Satz zugeschrieben: "Böhmerland mit dem Besen auskehrt" (Läßt sich aber nicht verifizeren. Ist irgendwann später entstanden. Was ist die Urquelle?)

Die Zerstörung Prags ist uraltes Sagengut. Stellvertretend sei hier Sibylle Michalda genannt, an der im 19. Jahrhundert der Sagenstoff festgehalten wurde.

Eine interessante Stelle, in welcher der Untergang Prags eindrücklich geschildert steht, findet sich bei der "Sibylle von Prag":
"Die Zeit der Erfüllung ist gekommen. Von der Teynkirche höre ich zehn dumpfe Schläge. Ein fürchterlicher Orkan braust über die Stadt. Langsam und trübe wälzen sich die Fluten der Moldau dahin. Graugrüne Schwaden durchziehen die Gassen. Mensch und Vieh windet sich in Krämpfen. Die Erde bebt. Felsen fliegen durch die Luft. Mauern bersten, der Hradschin steht in hellen Flammen. Überall gibt es Feuer. Klüfte öffnen sich, alles versinkt in die Tiefe. Vom Vysehrad wälzt sich ein ungeheurer Feuerball, alles vernichtend, was fleißige Menschenhände geschaffen haben. Die Stadt liegt in Schutt und Asche. Die Erde tut sich auf Alles wird in die Tiefe gerissen. Aus den Gräbern wälzen sich die Skelette. Das Licht ist erloschen, Finsternis herrscht überall, nur das Heulen des Sturmes verdeckt das Unglück. Dort, wo einst der stolze Dom stand, ist nur noch undeutlich der blutrote Ball der untergehenden Sonne zu sehen. Es ist vorbei… Ein babylonischer Fluch ist in Erfüllung gegangen."

Sibylle von Prag ist in ihrer Gesamtheit eine Fälschung aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, die zum Teil wohl ältere Quellen einflocht. Die obige Stelle könnte daher einen älteren, möglicherweise wahren Kern enthalten.

Erste konkretere Meldungen über einen Riß in der Erde stammen wohl von Marie-Julie Jahenny (1881):
"Was sich angehäuft hat, wird rasch nacheinander folgen: Blitze, Schreckenszeichen, Spaltung der Erde und ein Firmament mit unverständlichen Phänomenen für den menschlichen Geist."

Jahenny hatte keine Schauungen, sondern bekam Mitteilungen aus dem Jenseits von Leuten, die sich als Gott, Jesus etc. ausgaben. Ältere Aussagen über einen Riß in der Erdkruste sind mir nicht bekannt.

Kronzeuge für den Riß ist der Bauer aus dem Waldviertel (1976 mitgeteilt):
"Es dürfte Abend sein. Wir vernahmen im Bunker heftige Erdstöße und Explosionen aus W-NW. Ich schaute vom Eingang in diese Richtung. Da war die Hölle los. Ich sah am Horizont in der Ferne im Rauch und Feuerschein der ununterbrochen erfolgenden Explosionen weißgelbe Lichtblitze. Ich sagte mir: Mein Gott, da möchte ich nicht sein. (Es dürfte sich da um den Einsatz taktischer A-Waffen handeln.) Da erfolgte eine gewaltige, kurze weißgelbe Explosion, deren Feuerpilz von W- über WNW reichte. Gleich darauf schoß eine alles überragende, eruptionsähnliche, qualmende, schwarzrote Feuersäule empor. Hoch oben, sicherlich über der Atmosphäre, gab es noch gewaltige Feuerwirbel. Sie reichte von WNW- fast N. Die Erde bebte. Ich wurde in den Eingang geschleudert, und konnte wegen der Erschütterungen kaum Halt finden. Vielleicht wurde ich bewußtlos. Nachher verbrachten wir eine lange Zeit im Erdbunker. Es war fast nichts wahrzunehmen Wir besprachen, wie dringend wir draußen benötigt würden. Wir blieben aber drinnen, obwohl die Tür nicht verschlossen war.
[...]
Später ging ich mühevoll in Richtung S-SW. Die Orientierung fiel mir schwer; es gab kein Haus, keine Baum, weder einen Strauch oder Halm. Alles war mit Trümmern und Felsbrocken übersät. Nicht einmal Ruinen fand ich, wo früher Häuser waren. Irgendwo sah ich einen
schwächlichen alten Mann sitzen. Nachher so etwas wie einen Raumgleiter oder eine Lenkrakete; sie war von einem moderneren Flugobjekt wahrscheinlich deutscher Nationalität abgeschossen worden. Das Nächste: wir kamen in ein wahrscheinlich südlicheres Gebiet - es gab schon wieder Sträucher, aber kaum Gras. Wir bauten uns davon Hütten, aber nicht mit hängendem Geflecht, wie die der Eingeborenen tropischer Gebiete und die der Buschmänner (wasserabweisend), sondern mit querliegendem Geflecht. (Sicher gibt es zu der Zeit keinen Regen.) Uns waren dabei mehrere Personen. Anschließend machte ich Jagd auf Eßbares. Es waren vorwiegend Eidechsen oder ähnliche Tiere. Ich kann mich nicht erinnern, daß wir an ein größeres Gewässer gekommen wären oder daß wir einmal sehr gefroren hätten. Die erste riesige Explosion ist sicherlich von einer oberirdischen Massenzündung atomarer Sprengsätze, die zweite nicht. Es könnte eine geologische sein, oder vielleicht eine Massenzündung von A-Waffen in Böhmens Kohlebergwerken. Etwa nach der Parole der totalen Vernichtung."

Beim Waldviertler besteht das Problem, daß er quasi durchgängig Naturgeschehen mit Atombombenexplosionen gleichsetzt. Die Beschreibungen seiner Wahrnehmungen stimmen, seine Interpretationen sind für die Katz. Daher kann er sich auch die atmosphärenhohe Feuersäule und die Erdbeben nicht anders als durch eine Massenzündung von Atomwaffen in Bergwerken erklären. Physikalisch ist das Unsinn. Atombomben sind keien Dynamitstangen. Sobald eine auch nur eine tausendstel Sekunde vor den anderen hochgeht, wird der Rest verdampft. Nicht zuletzt sind Atombombenlager in der Tschechei Unsinn.
Hier dürfte die Alternativerklärung "Naturereignis", bzw. "Impakt" zutreffen.

Eine Schau, die dem optischen Eindruck des Waldviertlers entspricht, wurde uns kürzlich von einem Schweizer Mitleser mitgeteilt:
"Ich stehe auf einer Anhöhe und sehe in ein Tal. Im Horizont eine hügelige Bergkette von links nach rechts, im Tal unten einige nicht klar erkennbare Gebäude. Scheint mir irgendwo in Europa zu sein. Ich schaute zu, Distanz sicher 10 km. Dann plötzlich ein Ereignis, Krach, Explosion mitten im Tal. Kurz danach starke Rauchentwicklung, viel grauer, schwarzer Rauch, wie schwarze Wolken. Der Rauch breitet sich sehr schnell stark aus, mit Windrichtung nach rechts. Dann eine kurze Weile später sehe ich eine plötzliche, schnelle nach oben steigende weiss gelbliche Explosion, wie ein Strahl mit Wucht, schiesst sehr hoch hinauf, hat eine spezielle Form wie ein Speer der sich oben in einer Rundung weitet. Von meinem Punkt her mindestens doppelt so hoch wie die Berge am Horizont. Durch die Explosion werden kleine Steinchen durch die Luft geschleudert, sehr schnell wie Geschosse, mit einem Rauschen. Ich bringe mich hinter mein Auto in Sicherheit. Plötzlich 1 Sekunde später regnet es kleine bis mittlere Gesteinsbrocken, dann weitere 5-10 Sekunden später kamen riesige Fels-Lavabrocken (Farbe Schwarz) zu fliegen! Mit grossem Krach schlagen sie überall auf! Nun floh ich in entgegengesetzter Richtung in unser Haus (gleich daneben) und schrie alle zusammen, dass wir in den Schutzraum müssen.
Nachtrag: Mit Abstand zum Ereignis wusste ich, dass die ganze Landschaft verschüttet wurde, es schwierig ist aus dem Schutzraum zu kommen. Ich wusste auch klar, dass ich das nicht selber so erleben werde, als Bsp. wie es für andere dort sein muss, weiss nicht wo es ist..."

[image]

Wo sich das genau abspielt, ist nicht klar. Die gebirgige Umgebung in der Schau ist womöglich von der Schweiz als Heimat des Sehers beeinflußt. Wenn nicht das selbe Ereignis wie beim Waldviertler gesehen wurde, handelt es sich höchstwahrscheinlich um das selbe Großgeschehen.

Der Vollständigkeit halber die Aussagen des Bauern aus Selb, die bei verschiedenen Gelegenheiten dokumentiert wurden:
Stephan Berndts Fassung: "Im Fichtelgebirge – etwa 4 km entfernt von Selb – sieht es aus wie in der ‚Sahara’, keinerlei Vegetation, kein Zeichen von Leben, feiner Sand, Dünen. Die Sonne geht im Westen auf. Es ist wärmer geworden, ca. 35 bis 40 Grad! Am Bergfuß ragen aus dem Sand 3 bis 4 Meter hohe verkohlte schwarze Baumstümpfe. Man sieht keinerlei Ruinen. 2 bis 3 Jahre nach der Katastrophe wird das Land wieder bewirtschaftet."
BBouviers Fassungen, jeweils entstanden nach erneuten Telefongesprächen:
2002: "Es ist morgens um neun Uhr etwa zweite Oktoberwoche (das erkennt er am Sonnenstand über dem Waldrand, und über welchem Waldstück die Sonne steht): Von Westen her wälzt sich rasend schnell eine braunviolette Wolkenwand, die von der Erde bis weit hoch in den Himmel reicht, wie ein Brecher über das Land. Es wird finster. Als es wieder hell wird, ist von Horizont zu Horizont die Gegend ein bis zwei Meter hoch verschüttet mit Geröll. Mein Dorf ist weg, als ob da nie eines gestanden hätte. Die Horizontlinie der Berge der Tschechei hat sich jedoch nicht verändert."
2007: "Eine blau-rote Wolkenwand kommt mit Blitz und Donner und unvorstellbarem Getöse gegen 16 Uhr von Westen her Mitte Oktober durch Asteroidenimpakt hereingebrochen. Vom Erdboden, bis hoch in die Stratosphäre. Das hängt mit einer roten Feuerkugel zusammen, die von Osten her kommt.
Nach dem Impakt in Westböhmen – das Dorf ist völlig verschüttet und verschwunden – herrscht in der Oberpfalz und Ostoberfranken Wüstenklima, das der Sahara gleicht.
Ca. 40° C, auch in Bayern wachsen dann Bananen. Wald und Häuser sind verschwunden. Auch ist in der ersten Zeit kein Wasser mehr da. Dieses Gebiet wird aber später wieder besiedelt. Die Sonne geht dauerhaft im Westen auf."

2009: "Zweite Oktoberwoche, möglicherweise etwas später von Westen eine dunkelschwarze Wolkenwand mit ungeheuerem Blitzen und Donner. Zeit etwa 16 Uhr. Da, wo die Sonne um 9 Uhr steht, nämlich im Südosten steht am Himmel ein Himmelskörper der die Größe der Sonne hat und dunkelbraun selber leuchtet."
2012: "Er befindet sich in etwa dort, wo er jetzt wohnt. Es ist einige Zeit ‚nachher’. Weit und breit steht und ist da rein nichts mehr. Jedoch existieren die Berge Richtung der nahen Grenze noch. Bis zum Horizonte nur grauer, trockener Sand, den Wind leicht vor sich her treibt...sonst nichts. Die Sonne geht auf: Und zwar im Westen!"

Merkwürdigerweise kommt beim Bauern aus Selb die Wolkenwand aus Westen, während die Ursache sich in allen Schauungen deckend in Böhmen, also im Osten/Südosten befinden muß.
Vielleicht sollte man hier nochmal nachhaken. Wie sich gezeigt hat, differieren die Aussagen des Bauern etwas, bzw. es kommen neue Details zum Vorschein, wenn man auf die richtige Weise nachhakt.

Vom Forumsmitglied Guerrero (der selbst sieht) wurde die Traumvision einer Bekannten aus Karlsbad überliefert, die durch Traumsymbolik etwas entstellt den Impakt in der Tschechei enthält:
"Vorgestern war ich in Tschechien und traf mich dort auch mit einem Bekannten in Karlsbad. Dieser erzählte mir von einem klaren Traum einer Angestellten, die für ihn arbeitet. Daraufhin sprachen wir mit dieser jungen Frau über ihren Traum, aus dem ich nun die wichtigsten Aussagen niederschreibe.
Es war um die Mittagszeit. Schönes sommerliches Wetter. Juli. Radiodurchsage: Asteroid in Richtung Erde unterwegs. Wird die Erde treffen in Tschechien. Zeitpunkt 14:34.
Innerhalb weniger Minuten entsteht Chaos. Die Leute plündern Geschäfte. Lebensmittel. Soldaten sind in der Stadt. Sie spricht mit einem Soldaten: Es gäbe große Bunker mit Vorräten für zwei Jahre. Für diese Bunker gäbe es Platzkarten (Berechtigung). Für sie gäbe es keine Platzkarte. Es gäbe noch kleine Bunker, sagt der Soldat, wo man keine Genehmigung braucht. Er sagt ihr, wo einer ist. Sie kennt die Gegend, hat aber noch nie etwas von einem Bunker dort gehört. Der Soldat sagt, sie solle drin bleiben bis die Vorräte weg sind. Durch den Einschlag wäre die Luft vergiftet. Die Sonne würde lange nicht scheinen (Dunkelheit) wegen dem Staub in der Luft. (Atmosphäre)
Manche Leute glauben der Durchsage nicht. Viele glauben, das sei das Ende der Welt. Einige machen dumme Witze wegen des Asteroiden.
Die junge Frau packt Lebensmittel in ihr Auto und sonstiges. Sie fährt mit ihrem Kind zur Oma, die in einem Dorf in der Nähe wohnt. Danach fährt sie mit Kind und Oma Richtung anderes Dorf, wo ihre Mutter wohnt. Aber die Zeit wird knapp, da sie noch zum Bunker muß. Sie bleibt stehen mit dem Auto und steigt aus, um nach den Asteroiden zu sehen. Sie sieht ihn in Richtung Süden stehen. Leicht aus dem Westen (20-30 Grad), 45 Grad zum Boden (Horizontale). Klein. Größe eines hochfliegenden Passagierflugzeuges. Schwarz im Zentrum. Außen feuriger Rand. Schweif kurz, ca. drei Längen des Durchmessers des Asteroiden. Schweif-/Rauchposition: ein Uhr. (Alle diese Angaben haben wir vor Ort mit ihr erfahren. Wir sind die Strecke abgefahren, die sie im Traum unterwegs war. Wir haben einen Kompaß benutzt zur Feststellung der Positionen des Asteroiden.)
Im Traum sah sie nur in den Dörfern Menschen. Die standen draußen und beobachteten den Asteroiden. Kein Autoverkehr. Nur sie unterwegs. Sie brauchte ca. 13 Minuten bis zum Bunker, von der Stelle wo sie den Asteroiden zum ersten Mal sah und umkehrte. Sie holte nicht mehr ihre Mutter ab. Es war zu spät.
Sie kam zu dem großen Feld und an den Rand eines Wäldchens direkt am Feldrand, wo der Bunker war. Dort sah sie zum zweiten Mal den Asteroiden. Vom Norden aus 60 Grad Ost (90 Grad wäre Osten).
Dann ging sie in den Bunker. Nur ein Raum. Wir suchten den Bunker und fanden ihn nicht. Es könnte aber dort noch unter etwas Erde der Eingang sein, da an der Stelle, wo sie glaubte, daß der sein muß, eine Erhöhung ca. 2,5 m ist (Hang). Da ist alles zugewachsen mit Sträuchern und Bäumen.
Es war ein kleiner Raum und alles feucht und alt und modrig. Nur sie, das Kind und ihre Oma waren drin. Als der Asteroid einschlug wachte sie auf.
Zu der jungen Frau: Sie hat keinerlei Kenntnisse oder Verbindung zu irgendwelchen Vorhersagen. Hat sich nie mit diesem Thema beschäftigt. Sie hat keinen Film über so ein Thema gesehen. Sie hatte zum ersten Mal so einen klaren Traum. Sie sprach nur mit ihrem Chef und zwei anderen Menschen über ihren Traum. Den Traum hatte sie Anfang Juli 2004."

Vom Bauernknecht Sepp Wudy (1914) von der böhmischen Seite des Bayerischen Waldes sind ebenfalls diffuse Impakteindrüche überliefert:
"Der Böhmerwald wird einmal versengt werden wie ein Strohschübel.
[...]
Die Oberen glauben schon gar nichts mehr, die kleinen Leut werden irre gemacht. In der Kirche spielen sie Tanzmusik, und der Pfarrer singt mit. Dann tanzen sie auch noch, aber draußen wird ein Himmelszeichen stehen, das den Anfang vom großen Unheil ankündigt.
Es steht gegen Norden ein Schein, wie ihn noch niemand gesehen hat, und dann wird ringsum das Feuer aufgehen."

Wudy ist von der Volkssage beeinflußt, aus der etwa das "Himmelszeichen" stammt. Nicht zuletzt nennt er namentlich Stormberger. Wenn Wudy nicht selbst nur die ihm bekannten Volkssagen in individueller Fassung weitererzählte, dann hat er zumindest seine eigenen Schauungen mit diesen in Übereinstimmung gebracht und vermengt. Der Schein im Norden mit anschließendem Feuer ist interessant. Dem könnte die echte Wahrnehmung eines Impakts zugrundeliegen.

Meines Erachtens die Folgen einer Impaktdruckwelle in Wien schildert die Bariona, die im Vorgängerforum ihre Schauungen veröffentlicht hat:
"Über Weihnachten war ich bei meinen Eltern in Wien. Die wohnen am Stadtrand, in einer Gegend mit Einfamilienhäusern und kleineren Gärten. Nach meiner Ankunft, es war schon Nacht, stand ich auf dem Balkon mit Blick Richtung Garten:
Unvermittelt und plötzlich sehe ich den Garten tags bei trüben Wetter: Zustand nach einem gigantischen Orkan! – Ale Bäume, große und auch kleinere jüngere, einfach flach gemäht: Gartenzäune nicht mehr sichtbar. Rasenflächen nicht mehr sichtbar. Überall nur umgestürzte Bäume! – Das komische dabei ist, daß die nach dem Sturmbruch umgestürzten Bäume auch keine Äste mehr zeigen, die Richtung Himmel ragen... eben weil auch diese Äste völlig plattgewalzt sind!... Auch sehe ich die Stämme der Bäume, die in sich zersprungen und zersplittert waren, als ob eine überdimensionierte Straßenwalze darüber gerollt wäre! – Zwei Nachbarhäuser, in solider Bauweise, sind noch völlig intakt.
Wenn man meinen Schauungen trauen mag, dann wäre ein gigantischer Orkan in Wien ein Vorzeichen mehr. Ich sag das deshalb, weil dieser Orkan für mich eindeutig vor dem Kriegsgeschehen stattfinden müßte! – Übrigens waren die umgestürzten Bäume nicht belaubt: Also von der Jahreszeit käme da nur der späte Herbst, Winter oder der zeitige Frühling in Frage."

Bariona hatte bereits in den Neunzigern Kontakt zu BBouvier, so daß Stephan Berndt 2001 von ihr zu berichten wußte:
"Der Nostradamusinterpret und Prophezeiungsautor B. Bouvier erzählte mir, daß nach einem Vortrag, den er in Österreich hielt, eine Zuhörerin zu ihm nach vorne kam und sagte, sie habe vor Jahren in Österreich nördlich der Donau (da liegt das Waldviertel) immer wieder völlig abgebrannte Wälder ‚gesehen’ und habe ihren Mann bedrängt, auf die Südseite der Donau umzuziehen, was man dann getan hat. Dort sehe sie jetzt nichts dergleichen."

Auch Barionas Schwester sieht. Sie hatte ein zu Barionas Schau passendes Bild von Wien, das zeitlich aber vor Barionas Verwüstungen liegen muß:
"Östlicher Stadtrand von Wien. Schrebergärten/Büsche/Bäume: Alles brennt und steht in Flammen."

Gesehen wurde offenbar die Hitzewelle, die dem Impakt in der Tschechei folgt.

Etwas übler sind die Folgen dessen im Waldviertel, wo Barionas Schwester wohnt. Weitere Schau von ihr:
"Nachts ist, als die Schauung beginnt, draußen und betrachtet glücklich den Sternenhimmel. Plötzlich ändert sich alles: Wind kommt auf, der sich zum rasenden Sturm entwickelt. Die Bäume beginnen zu brennen. Und zwar zuerst die Blattspitzen ganz oben an den Bäumen. Es kracht! Die Flammen werden lichterloh. Rauch auch ganz hoch überall am Himmel. Ein halber Bergrücken im Norden steht dreiviertel in Flammen. Eine 15 Meter hohe Fichte – damals ein Setzling, nun an die 13 Meter hoch – bricht krachend/berstend um. Drei laute Explosionen: eine im Süden, zwei im Südosten."

Zurück zum "Erdriß". Dazu gibt es auch die Aussage einer Frau aus Dresden:
"Vor zwei Jahren (1996) sagte sie, daß ‚in Kürze’ schlimme Dinge in Mitteleuropa passieren werden, – Jugoslawien wäre erst der Anfang. Sie sieht aber nicht so direkt kriegerische Ereignisse, sondern behauptet, – die Erde würde sich dafür rächen bzw. davon befreien, daß sie von der Menschheit so versklavt wird, und die Erde würde in der Gegend von Prag (!) 70 – 100 km lang aufplatzen und die entsprechend starken Eruptionen würden die Sonne verfinstern und giftige (Schwefel etc.) Gase enthalten."

Es ist unklar, inwiefern die Dame von älteren Aussagen beeinflußt wurde, z. B. vom Waldviertler, aber auch vom Lied der Linde (1920), in dem es bereits heißt:
"Winter kommt, drei Tage Finsternis,
Blitz und Donner und der Erde Riß.
Bet daheim, verlasse nicht das Haus,
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!"

Der Erdriß ist wohl die merkwürdigste Folgeerscheinung des Impakts und für solche Einschläge an sich nicht typisch, zumal es sich um einen eher kleineren Meteoriten handeln muß, weil wir sonst einen irdischen oder zumindest kontinentalen, irreparablen Totalschaden bekämen.
Die Wissenschaft ist mittlerweile der Ansicht, daß sich unter der nordwestlichen Tschechei eine aufsteigende Magmakammer befindet: [1], [2]
[image][image]
Zudem ist die Tschechei kreuz und quer bereits von Brüchen durchzogen (schwarze Linien):
[image]
Eine etwas grobe Gesamtübersicht der Brüche:
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Und etwas detaillierter für den Bereich der nordwestlichen Tschechei:
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Die Magmakammer liegt eigentlich hinsichtlich der vorhandenen Schauungen, die überwiegend auf den südlichen Teil des böhmischen Beckens schließen lassen, zu weit nordwestlich. Es ist aber meines Erachtens nicht auszuschließen, daß sich die Kammer in größerer Tiefe auch weiter nach Südosten erstreckt.
Beim Erdriß muß kein Magma austreten. Es reicht völlig, wenn durch die unterirdische Impaktdruckwelle und möglicherweise parallel verlaufende größere Verschiebungen (Stichworte "Polverschiebung"/"Krustenverschiebung") die vorhandenen Brücke aktiviert, bzw. aufgerissen werden, so daß in großen Mengen etwaige durch die Risse aufsteigende Gase, Aschen und andere Späße aus dem Erdinneren austreten.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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