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Übermaterielle und überpersönliche Einflüsse (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 14.10.2015, 17:22 (vor 2036 Tagen) @ Hinterbänkler (2087 Aufrufe)
bearbeitet von Forumsleitung, Mittwoch, 14.10.2015, 17:45

Hallo!

Versuche allein mal ein wirklich gutes, leidenschaftliches und intensives Gespräch ad hoc in einen anderen Raum zu verlegen (z. B. vom Salon ins Kaminzimmer).

Das gilt meines Erachtens auch, wenn ohne Raumwechsel eine Störung eintritt, z. B. jemand den Raum betritt und den "Fluß" stört, in dem sich die anderen befinden. (Hierfür haben insbesondere Frauen ein Talent, wenn sie in eine Männerrunde hineinplatzen. ;-) Das ändert die Atmosphäre und das Verhalten aller Beteiligten schlagartig und nachhaltig.)

Andersherum scheint es Orte zu geben, die eine gewisse "Aufladung" oder Aura besitzen, die wohl teils von vergangenen Ereignissen dort herrührt. Bekanntes Beispiel: das Jerusalem-Syndrom, wobei dazu womöglich auch lebende Menschen beitragen, welche die Atmosphäre ständig erneuern.

Wechselt man den Raum, müssen alle Gesprächsteilnehmer zum Teil neue Bewusstseinsfäden aktivieren (die des neuen Raumes) und die Gesprächsqualität muss sich ändern.

Das mit den Bewußtseinsfäden ist halt reine Interpretation. Man könnte es auch als morphische Felder auffassen, die von den Personen geteilt werden, oder (im Sinne Abdrushins) als feinstoffliche Gedankenzentren, zu denen man Anschluß bekommt.

Hast Du ein stark weinendes Kind, brauchst Du mit ihm nur den Raum wechseln, und das Weinen wird zum Schluchzen.

Ja, der "Fluß" ist gestört. Andere Ablenkungen, ein Spielzeug, ein beruhigendes Ansprechen etc. können dieselbe Wirkung haben, ohne Ortswechsel.

Wie ist es z. B. möglich, dass es in bestimmten alten Häusern spukt, obwohl der zugrundeliegende Mord schon vor 30 Jahren dort stattfand?

Im feinstofflichen/jenseitigen Gegenpart des Hauses liegt noch etwas, während der dieseitig-materielle Rest des Ereignisses schon lange verschwunden ist.

Mechanistische, christliche, materialistische, nihilistische (für Taurec ;-)) Weltbilder können meiner Meinung nach derartige Phänomene nicht erklären.
Diese Weltbilder haben und hatten auch nie die Aufgabe oder das Ziel, das Phänomen 'Bewusstsein' zu verstehen oder zu vermitteln, deshalb sind sie hierfür auch nicht tauglich.

Nur geht es hier nicht um das "Phänomen" Bewußtsein, sondern die Frage, ob Schauungen ortsgebunden sind, bzw. an bestimmten Orten gehäuft auftreten.
Vielleicht sollten wir erst mal Erfahrungen sammeln, um festzustellen, ob die Eingangsthese überhaupt zutrifft, ehe wir das ganze wieder auf unsere Weltsichten (im Grunde eine religiöse Diskussion) biegen.

Zur Erinnerung:

Könnte es sein, daß Schauungen und unerklärliche Erlebnisse ortsgebunden sind?

Das zerfällt im Grunde in zwei Fragen:
1. Persönliche Ebene: Nehmen begabte Menschen besser oder mehr wahr, wenn sie sich an für sie besonderen Orten befinden?
2. Allgemeine Ebene: Gibt es Orte, an denen man (egal wer) generell besser sieht?

Für die erste Frage sind vermutlich eher Orte relevant, die für das persönliche Schicksal relevant sind: Orte der Kindheit, Orte der familiären Wurzeln, Orte persönlicher Schicksale.

Für die zweite Freige sind vermutlich eher Orte relevant, die per se etwas besonderes sind, bzw. von vielen Menschen mit Bedeutung versehen wurden: historische Orte, Kathedralen, Schlösser, Ruinen, Kraftorte, ehemalige Schlachtfelder, Friedhöfe etc.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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