...vom Salon ins Kaminzimmer (Schauungen & Prophezeiungen)

Hinterbänkler @, hinterm Wald im Emmental, Mittwoch, 14.10.2015, 16:53 (vor 2036 Tagen) @ Leonessa (2028 Aufrufe)

Könnte es sein, daß Schauungen und unerklärliche Erlebnisse ortsgebunden sind?

Disclaimer:
Alles Folgende ist ausdrücklich subjektiv, erhebt - obwohl hoffentlich klar und pointiert formuliert - nicht den Anspruch die Wahrheit zu sein, sondern sind subjektive Ableitungen aus meinem persönlichen Weltbild.

Hallo Leonessa,

ja, das ist so.
Viele derartige oder übersinnliche Phänomene sind meines Wissens ortsgebunden.
Es dämmert langsam vielen Wissenschaftlern, dass das Bewusstsein nicht im Körper zu verorten ist.
Es setzt sich räumlich und außerkörperlich zusammen aus den
von mir so beschriebenen Bewusstseinsfäden.

Versuche allein mal ein wirklich gutes, leidenschaftliches und intensives Gespräch ad hoc in einen anderen Raum zu verlegen (z. B. vom Salon ins Kaminzimmer).
Es ist fast unmöglich, es wie gemeinsam verabredet fortzuführen.
Das Bewusstseinsfeld in einen Zimmer wird aus den dort vorhandenen Bewusstseinsfäden generiert.
Dazu gehören natürlich auch meine und die der Gesprächspartner.
Dazu gehören auch die Fäden bezüglich der beginnenden Verdauung des Mittagessens und die Erinnerung an den Flirt vom Vorabend.
Wechselt man den Raum, müssen alle Gesprächsteilnehmer zum Teil neue Bewusstseinsfäden aktivieren (die des neuen Raumes) und die Gesprächsqualität muss sich ändern.
Hast Du ein stark weinendes Kind, brauchst Du mit ihm nur den Raum wechseln, und das Weinen wird zum Schluchzen.

Wie ist es z. B. möglich, dass es in bestimmten alten Häusern spukt, obwohl der zugrundeliegende Mord schon vor 30 Jahren dort stattfand?

Mechanistische, christliche, materialistische, nihilistische (für Taurec ;-)) Weltbilder können meiner Meinung nach derartige Phänomene nicht erklären.
Diese Weltbilder haben und hatten auch nie die Aufgabe oder das Ziel, das Phänomen 'Bewusstsein' zu verstehen oder zu vermitteln, deshalb sind sie hierfür auch nicht tauglich.

Danke und Gruß
Hinterbänkler


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