Re offtopic (Schauungen & Prophezeiungen)

rauhnacht @, Donnerstag, 10. September 2015, 19:33 (vor 1759 Tagen) @ offtopic4702 mal gelesen

Hallo offtopic,
Das, was Du meinst, ist die Entwicklung, Erkenntnis, die Umsetzung im Leben des Einzelnen, z.B. in mir.
ABER, keiner entwickelt sich im luftleeren Raum. Ohne ein Außen entwickelt sich gar nichts ( außer vielleicht ? dem zündenden göttlichen Funken gaaaaanz am Anfang von allem :ahnungslos: ).
Und das wird dann zu Wechselwirkungen noch und noch.

Viele meiner Gedanken oder Ausprägungen entwickelten sich in MIR durch Inspiration von anderen, mir Fremden. Das ist doch etwas sehr schönes. Und da geh ich keineswegs von mir weg, sondern ich nehme auf und prüfe.
Leichten Herzens weise ich ab, was mir „falsch“ erscheint. Wo ich das Gefühl habe, noch nicht zu verstehen, bewahre ich es in hinteren Winkeln auf. Erkenntnisschauer finde ich genial und natürlich sind die immer sehr persönlich und keineswegs allgemeingültige „Wahrheiten“.
Weswegen mir es auch nicht um Missionierungen ging, sondern darum, vielleicht lohnt es sich doch wirklich für den Einen oder die Andere, also ein Wir die Entwicklung der Menschheit mal unter diesen von mir genannten Gesichtspunkten an zu schauen. Just gerade in diesen endzeitlich wahrgenommenen Zeiten.
Aus meinem Blickwinkel wahrgenommen wird die Zeit da weit. Die Endzeit ist ein Ende einer Phase und ergibt auch NICHT NUR ein Reset der ewigen Wiederkehr.
Meine Hoffnung liegt NICHT in der Erstarkung eines „neuen Führers“, auf dass dann da endlich wieder Zucht und Ordnung herrscht. Meine Hoffnung liegt in der Weiterentwicklung der Menschheit analog der Entwicklung eines Menschenlebens und wenn es Jahrhunderte dauert zur nächsten Stufe. Auch da gibt es dann irgendwann den „Souverän“ von Gemeinschaften, allerdings in gewandeltem, entwickelten Verständnis.
Damit belasse ich es hierzu.
Nachgeschoben ein Nostradamus (2/13) zur Inspiration, wenn auch in vielleicht nicht ganz zu reichender Übersetzung :
„ Der Körper ohne Seele wird nicht mehr ein Opfer sein,
Der Todestag wird in einen Geburstag verwandelt;
Der göttliche Geist lässt die glückliche Seele
das Wort in seiner ewigen Bedeutung erschauen“

Hierzu noch:


Nein, aber ist sie deswegen weniger wert? Hier sieht man doch so "schön" unsere Verordnungswut. Ist sie ungerechtfertigt? Nein, denn "wir" sind so, d. h. der Hauptanteil der Bevölkerung hat eine gewisse Stufe noch nicht überschritten. Hauptsache, das Hirn und die Verantwortung an der Garderobe abgeben - das ist es doch, was wir wollen. Ein klar strukturiertes Bei-einander-aber-doch-neben-einander-leben.

Zum ersteren: Leben ist Leben und in sofern gleichwertig.Aber Leben lebt UND stirbt mit und wegen dem Leben des anderen Lebens. Was da so verschwurbelt klingt, ist einfach nur eine Beschreibung des Seins.
Ich zertrete Käfer und sonstiges Tag um Tag und lebe durch und aus anderem Lebendigem.Die Grenzen dessen im rechten Maß zu erkennen, ist eine ethische Herausforderung, die m.E noch niemand gelöst hat.
Für mich ist eine Katze tatsächlich "weniger" wert im Sinne der Hilfe oder "Erhaltung". Wenn eine Hungersnot käme, würde ich die Katze auch schlachten, einen Menschen und sei er mir auch fremd, niemals.
Zu zweiterem: Wenn Verordnungen zur Verordnungswut verkommen und dem Menschen sein Hirn und seine Verantwortung abnehmen, werden sie lediglich widernatürliche Zwänge, jeglicher tatsächlicher Moral Hohn sprechend. Dies ist ähm??!! nicht artgerecht gemäß der Entwicklung. Mach das mal lang genug mit Jugendlichen, das Ergebnis wird Dich erschrecken. Und das wird auch analog dazu im Großen, Ganzen hier so sein.

Liebe Grüße, Rauhnacht


gesamter Strang:

RSS-Feed dieser Diskussion