Validitätskonstrukt undurchschaubar (Schauungen & Prophezeiungen)

JohnDoe78 @, Donnerstag, 03. September 2015, 01:30 (vor 1681 Tagen) @ BBouvier4759 mal gelesen

Hallo BB,

Du bist sicherlich in der Lage nachzuvollziehen, daß Malborks
Beitrag sich fundamental von "Nachrichten"
dieser Art unterscheidet:
- Hausfrau in Niederbrombach von Goldhamster gebissen
- FC Hankensbüttel schlägt Herba Dattenscheid im Rückspiel 1:0
- abgestürztes Düsenflugzeug verursacht Waldbrand
(Wie neulich, hier in diesem Theater ...)
- die Weltmeere werden aufgrund der Klimakatastrophe
bis zum Jahr 2635 um 48,7 Meter steigen
- Mörder von Baby verurteilt (<= so kürzlich in der BILD! :-D )
- etc. =>

Ich sagte:
Schauungen iterativ mit den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen abzugleichen ist meiner Ansicht nach auch eine gängige wissenschaftliche Methode, um, ungeachtet der hier erarbeiteten Validität, Aspekte von uns bekannten Schauungen ggf. zu verifizieren.

Ich denke, dass Du weisst, dass gesellschaftliche Entwicklungen sicherlich nichts mit den von Dir aufgelisteten Nachbarschaftstratsch zu tun hat und Du dies nur schreibst um zukünftige Stichwortsuchen zu erschweren ;-)

Ja ... verstehe ... da ist es sicherlich sinnvoll,
sich ein wenig einzulesen (auch in den älteren Fäden)
oder aber ganz schlicht (falls die Suchfunktion nichts hergibt)
einfach Fragen zu stellen!

Das mit dem Einlesen ist so eine Sache. Was ich verstanden habe ist, dass man hier verschiedenen Aussagen von verschiedenen Schauungen verschiedenes Gewicht beimisst. Wobei ich beim Nachlesen regelmäßig auf die Situation stosse, dass verschiedene Forenmitglieder verschieden gewichten. Insgesamt ist das alles sehr komplex und nicht wirklich nachvollziehbar. Geht man beliebig weit zurück sieht man auch das ein und dieselben Forenmitglieder zu unterschiedlichen Zeiten eine Schauung unterschiedlich bewerten. Dann muss man schauen, ob er einen schlechten Tag hatte oder einfach sein Ego durchkam und das letzte Wort haben wollte oder wie auch immer. Jeder der von Anfang an dabei war, wird das sicherlich nachvollziehen, weil er auch die Mitglieder und deren Entwicklung miterlebt hat. Für Leute, die neu dazukommen ist das im Nachhinein selten bis gar nicht nachvollziehbar.

Verifizierbarkeit von Thesen braucht kein Glaubwürdigkeitskonstrukt mit diversen Abstufungen und ist einfach digital. Eine nüchterne wissenschaftliche Herangehensweise, die keine Bewertung von Thesen vornimmt. Man könnte einen parallelen Strang mal laufen lassen. Gerne auch im Vorsoge Bereich. Fände ich interessant zu sehen, wie Leute an die Sache rangehen die noch kein Bewertungskonstrukt der Schauungen im Kopf haben und noch weitestgehend unvoreingenommen sind.

Beste Grüße,

JD78


Wenn zwei gleicher Meinung sind, ist mindestens einer überflüssig


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