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"Der Sommer, der ein Winter war" (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Mittwoch, 01. Juli 2015, 13:37 (vor 1802 Tagen) @ Keynes4491 mal gelesen
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 01. Juli 2015, 13:46

Der Kältesommer ist hier nicht das Problem sondern seine Ursache...

Hallo, Keynes!

Natürlich.
Stelle Dir nur vor: Darauf bin ich auch schon gekommen. ;-)
=>
Das gleicht nämlich einem Messer mittlerer Größe,
das die Polizei im Rücken von Frau Heimbrecht ( Niederbromach, Amselweg 12) findet.
Darüberhinaus muß dieses Ereignis erstmal stattfinden, bevor man sich
ernsthaft Gedanken darüber macht, ob "Kreisch!!" der Russische Feldzug
womöglich in wenigen Monaten, völlig überraschend, stattfinden könnte.

nimmt man als Ursache einen Impakt oder Vulkanausbruch dann
steht man vor dem Problem warum es plötzlich in den
Jahren darauf vollkommen wieder „normal“ ist, mit sehr guter Ernte im Vorkriegsjahr.

Woher hast Du denn diese Vorstellung?
Zwischen dem "Kältesommer" und dem Jahre "X" sind
einige (!) Jahre anzusetzten.

Der Kältesommer (irgendwann vorher) kann ruhig vom Vorimpakt ausgelöst werden
doch muss das etliche Jahre vorher stattfinden.

Völlig richtig.
Das wissen wir schon lange.
Der zur Zeit favorisierte Ablauf ist ja folgender:
- Vulkanausbruch/Küstentsunami/Kältesommer
- Abfall Mitteldeutschlands
- 3-4 Jahre darauf erst das Jahr "X"

Im Bild die maximale Temperaturabweichung von der mittleren Temp.,
für Uccle nahe Brüssel.
1816 war garnicht so schlimm!

Das ist bekannt:
In Brüssel (!) war die Kälte gar nicht so schlimm.
In Europa brachen es wegen des sehr kalten und verregneten Sommers
"nur" massive Hungersnöte aus.
In Kalkutta hat man möglicherweise fast gar nichts bemerkt.
Aber in den USA (!) erforen die Saaten, es schneite mitten im Sommer,
und dann erfor auch die zweite Aussaat, es schneite erneut.
Daher nennt man das Jahr 1816 dort:
"Der Sommer, der ein Winter war"!

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
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