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Zur Erläuterung: Polsprungmechanismus (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 06. Februar 2015, 17:44 (vor 1624 Tagen) @ BBouvier5068 mal gelesen
bearbeitet von Taurec, Freitag, 06. Februar 2015, 17:54

Hallo!

Die Tragweite der Meldung ist ohne Hintergrund für den Laien sicher kaum zu ermessen.

Es geht darum, wie eine "Polverschiebung" oder genauer eine rasante Krustenverschiebung zustande kommen könnte.

Eine Theorie, die z. B. in Peter Kaisers Buch "Vor uns die Sintflut" dargelegt wird und die auf den Physiker Hannes Alfvén zurückgeht, postuliert eine Schicht im Erdinneren, die als Magnetkopplung zwischen Erdmantel und Erdkruste fungiert. Diese Schicht soll sich unter dem Einfluß von Magnetfeldern ähnlich wie Quecksilber verhalten.

Zitat aus John White - "Polsprung":
"Man nimmt einen mit Quecksilber gefüllten Glaszylinder. Bei Zimmertemperatur ist Quecksilber, wie im Thermometer, flüssig. Auf dem Quecksilber lassen wir einen Spiegel schwimmen. (In den Spiegel ritzt man ein paar Kratzer, so daß vom Spiegel reflektiertes Licht an der Zimmerdecke die Kratzer erkennen läßt.) Dann bringt man auf dem Boden des Glaszylinders ein Rührwerk an – eine Miniaturausgabe der Vorrichtung, mit der früher die Waschmaschinen arbeiteten – und führt die Welle des Rührwerks durch den Boden des Zylinders, so daß man ihn von außen in Bewegung setzen kann. Was geschieht nun, wenn man das Rührwerk betätigt? Das ist der Versuch, den Alfvén in seinem Laboratorium durchführte, wenn auch auf eine etwas besser ausgearbeitete Art und Weise. Das Ergebnis? Auch wenn das Rührwerk in Betrieb ist, bewegt sich der Spiegel nicht, er schwimmt ruhig auf der Quecksilberoberfläche. Aufgrund der Molekularstruktur des Quecksilbers wird die Bewegung des Rührwerks nicht bis zum Spiegel übertragen. Wickelt man jedoch einen Draht um den Zylinder, den man dann an eine Batterie anschließt, so daß er als Elektromagnet wirkt, so ändert sich das Bild völlig. Das Quecksilber verändert sich unter dem Einfluß des Magnetfeldes. Es verliert seine innere ‚Gleitfähigkeit’ und wird beinahe zum festen Körper."

Normalerweise verfügt die Erde über ein Magnetfeld, das diese Schicht verfestigen und damit die Erdkrustenplatten relativ fest an ihrem Platz halten soll. Bricht nun das Erdmagnetfeld aufgrund welcher Ursache auch immer zusammen, so löst sich die Magnetkupplung und die Schicht wird dünnflüssiger. Sie ähnelt dann mehr dem Quecksilber im ersten Stadium des Versuchs. Die Erdkruste kann dann frei auf dem Erdmantel gleiten und das macht sie dann auch.
Die Richtung des Gleitens wird durch bereits bestehende Ungleichgewichte in der Erdkruste bestimmt. Schwerere Bereiche höherer Dichte werden durch die Fliehkraft zum Äquator gezogen. Das kann sich über mehrere Tage oder Wochen hinziehen, bis sich das Erdmagnetfeld wieder aufbaut und die Grenzschicht verfestigt - oder bis die Widerstände in der Erdkruste selbst die Bewegung blockieren, denn die Erde ist keine reine Kugel, sondern ein Rotationsellipsoid, das am Äquator einen größeren Radius hat. Die Kruste müßte quasi "bergauf" schwimmen, was der Bewegung einen natürlichen Riegel vorschiebt. Immerhin dürfte die Bewegung sich über einige hundert Kilometer erstrecken, was Europa ein ganzen Stück näher an den Äquator bringen könnte. Geographische Senkungen (und Hebungen) wären die Folge, was die gesehenen Überflutungszustände, aber auch die Klimaänderungen, die seltenen Aussagen eines anderen Sonnenstandes erklären würde, den vorausgesagten Riß in der Erdkruste, die Vulkanausbrüche und die Finsternis (und auch Barionas "Fahrstuhleffekt").

Peter Kaiser vermutet die halbflüssige Grenzschicht in der Mohorovičić-Diskontinuität, die je nach Ort (unter den Ozeanen oder subkontinental) in einer Tiefe zwischen 10 und 50 Kilometern liegt. Eine nachgewiesenermaßen flüssige Grenzschicht, die laut Spiegelartikel nun entdeckt sein soll, wäre dem aber vorzuziehen.

Die Frage, die sich uns im Forum stellen sollte, wenn wir mit dieser Theorie weiterverfahren, würde lauten, wodurch das Erdmagnetfeld zusammenbrechen würde. Ich vermute hier irgendeinen Einfluß des in vielen Schauungen gesehenen Himmelskörpers.
Die Gleitrichtung der Kruste könnte dann auch von den Gezeitenkräften des Himmelskörpers beeinflußt werden, der im Vorbeizug die Kruste quasi mitzöge.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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