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Zu Bruder Adam (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 03. September 2014, 12:36 (vor 2172 Tagen) @ Dobermann3421 mal gelesen
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 03. September 2014, 12:47

Hallo!

Der Text von Bruder Adam, den wir haben, ist erst für 1988 (Bekh - Am Vorabend der Finsternis) belegt. Es ist also wahrscheinlich, daß es nicht das Original ist und darin Einflüsse des kalten Krieges mit "Russen- und Kommunismusparanoia" vorhanden sind ("Kommunistische Weltregierung in Bamberg") und er daher dem fabrizierten Stieglitztext in gewissen Zügen nicht unähnlich ist, wo es um den Kriegsverlauf geht.

Jedoch: Auf einem Forumstreffen wurde mir vor ein paar Jahren mitgeteilt, es gäbe irgendwo eine Dame, die Aussagen Bruder Adams ordnerweise bei sich daheim hätte, diese aber nicht herauszugeben gewillt sei.
Dem entsprechend neige ich dahin, daß Bruder Adam einen echten Kern hat.
In derselben Ecke, dem Marien-Ritter-Orden in Augsburg, waren auch Erna Stieglitz und Johann Kristl umtriebig. Dort scheint ein Nest gewesen zu sein, über dessen Hinterlassenschaften ein Mantel des Schweigens liegt: Kristls Aussagen, die umfangreich gewesen zu sein scheinen, wurden von Frumentius zurückgehalten, der Leser mit vergleichbar belanglosem abgespeist. Der Stieglitztext bei Bekh ist eine Komplettfälschung, Bekh lief bei den verantwortlichen Kirchenstellen völlig gegen die Wand, und Bruder Adams Aussagen verstauben in irgendeinem Aktenschrank.

Bei Bruder Adam scheint mir also etwas mehr Substanz zumindest fühlbar zu sein als bei Mattay, den ich bis auf weiteres für gefälscht/unbrauchbar halte.

Was das Aufhalten der Russen am Rhein anbelangt: Hier scheinen wohl weniger militärische Überlegenheit und erfolgreiche Kriegsführung entscheidend zu sein, sondern die Natur, die schicksalhaft gerade noch rechtzeitig dem Krieg ein Ende bereitet. Ansonsten würden uns die Russen völlig einkassieren und der dugin'schen "Reichsidee" unterwerfen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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