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Geänderte Zeitschiene? (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 03. September 2014, 11:05 (vor 2249 Tagen) @ offtopic3658 mal gelesen

Hallo!

ist so nicht in den Feldpostbriefen zu finden, denn schon der Franzose bescheinigte Rill im zweiten Brief vom 30.08.1914 vor ziemlich genau 100 Jahren: Aber er sagte, von uns erlebt's nur einer, und der wird an mich denken.

Der müsste jetzt seit Jahrzehnten tot sein, es sei denn, er rennt mit ca. 120 Jahren noch irgendwo hier herum.

Tja, was da wohl schiefgelaufen ist...?
War es nicht so, daß der Franzose nur mit dem Offizier von Leeb sprach, während die Mannschaft bestenfalls zuhören durfte? Wenn Rill dem Franzosen selbst gar keine Fragen stellte, wie wahrscheinlich ist, daß der Franzose Rill (als einem aus einer ganzen Gruppe) etwas über seine Kinder erzählte?

Und falls nicht die Kinder, sondern die anwesenden Soldaten gemeint sein sollte. Ist ausgeschlossen, daß sich die Aussage auf das Überleben des ersten Weltkriege bezog, bzw. war von den ganzen Kameraden bis zum zweiten Weltkrieg außer Rill vielleicht nur noch einer am Leben?

Auch Irlmaier bescheinigte "Caritasschwester Maria Luise Bender": Mädchen, du erlebst die große Umwälzung, die kommen wird! Das war ca. 1950 und sie war schon ca. 50 Jahre alt.

Nur ging Irlmaier davon aus, die Sache würde 1950 oder zumindest kurz darauf stattfinden.
Es würde mich nicht wundern, wenn das ein adlmaier'scher Marketingtrick war, denn Prophezeiungen für 20XX hätten sich wohl schlecht verkauft.
Tatsächlich hat Irlmaier doch gar keine Zeitangaben gesehen, sondern nur unverständliche Striche und Zahlen sowie z. B. Schnee auf den Bergen.

Wenn man hier weiterdenkt, und sich fragt: Ja, aber was, wenn sie sich gar nicht geirrt haben?

Haben sie vielleicht auch gar nicht, aber das in einem anderen Beitrag.

Wenn Du darauf anspielst, daß sich die "Zeitschiene" geändert haben könnte, komme ich mit meinem Totschlagargument. ;-)

=> Naturkatastrophen, Planetoiden, Impakte, feuerspeiende Berge etc. lassen sich nicht aufhalten, bzw. durch menschliche Aktionen abwenden oder wegbeten.

Selbst wenn das "dritte Weltgeschehen" ausgefallen wäre, hätten uns die Naturkatastrophen ereilen müssen.

Himmelskörper ändern ebensowenig spontan ihre Geschwindigkeit, wie Ströme im Erdinneren ihren Verlauf oder Spannungszonen in der Erdkruste ohne Entladung einfach verschwinden. Prozesse außerhalb der von Menschen bewohnten Sphäre laufen wohl völlig mechanisch und unbeeinflußbar ab, betreffen uns aber schicksalhaft gefügt ("akausal") genau zu dem Zeitpunkt, wenn es notwendig ist, gerade so, als ob der Weltenlauf vorbestimmte Krisenperioden kennen würde, in denen alles ineinandergreift, um das Rad der Zeit eine Speiche weiter zu drehen. Das würde bedeuten, daß sich auch hinsichtlich des Krieges rein gar nichts verschoben haben dürfte. (<= Das ist natürlich meine, vielleicht irrige Auffassung.)
Und wie die gegenwärtigen Ereignisse im Osten zeigen, sind wir nach wie vor auf Spur!

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“


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