Astralwanderung, keine Schau (Schauungen & Prophezeiungen)

NeuOrest @, Donnerstag, 29. Mai 2014, 19:30 (vor 2373 Tagen) @ rauhnacht8528 mal gelesen
bearbeitet von NeuOrest, Donnerstag, 29. Mai 2014, 19:44

Hallo rauhnacht,


was Du hier schilderst, ist eine klassische, durch ein entwickelteres jenseitiges Wesen geführte Astralwanderung.
Dein Bewusstseinsgrad war nicht vollständig entwickelt. Zudem scheinst du (wenigstens noch zum Zeitpunkt des Erlebens) nicht erfahrungsgemäß vertraut mit derlei Astralwanderungen gewesen zu sein.
Du könntest für ein besseres Verständnis versuchen, das Erleben um die "traumartige Dreingabe" zu bereinigen, mit der du es eingefärbt hast.

Was als Kern bleibt:

Du hast einen jenseitigen Führer getroffen. Er hat dich in eine Jenseitssphäre für jene "Seelen" gebracht, die innerlich verfinstert sind. Wenn sich innere Zerrissenheit, Selbstzweifel und Ängste in einem Menschen ausbreiten, wird er sich zunehmend verschließen. Er verliert seinen Antrieb, seine Kontaktfreudigkeit, verschließt sich. Er kehrt sich zunehmend nach innen, in seine verängstigte Welt.
Mit dem Versiegen der Kommunikation mit seiner Umwelt verliert er zunehmend sein Bewusstsein. Er verfinstert - und das ist auf jenseitiger Ebene Realität: je weniger Bewusstsein, desto finsterer scheint die Umgebung (da steckt eine stimmige Logik hinter, die ich bei Bedarf zu beschreiben versuche), desto mehr wird die eigene, finstere Innenwelt Zentrum der Betrachtung.
Im Zuge der Verfinsterung verlieren die Menschen die Fähigkeit der Fortbewegung (die aus Wesenskraft kommen muss, nicht mehr über den Muskoskeletalapparat). Bald sinken sie zu Boden, sind nur noch zum Kriechen fähig. Bis zur endgültigen Erschöpfung.

Begeben wir uns auf solche Ebenen, ist dies nahezu immer (archetypisch veranlagt) durch abwärts- und ins Dunkle führende Schlüsselsymboliken gekennzeichnet: Treppenstufen oder gewundene Gänge, die hinunterführen. Der letzte Schritt ist häufig nur noch ein dunkles Loch, da der letzte Abstieg nahezu bewusstlos/aktionslos (fallen) geschieht.
Die jenseitigen Finsterebenen haben für uns menschliche Besucher der Gegenwart häufig das Aussehen alter Kellergänge oder verwinkelter Höhlenkomplexe.

Für den geführten Astralwanderer kann die Rückkehr aus eigener Kraft manchmal schwierig sein, da er selbst noch nicht die notwendige innere Stärke besitzt, die Finsterheit der Ebene zu überstrahlen. Für die dortigen Existenzen erscheinen wir - die Stehenden und Gehenden - leuchtend und kraftvoll. Sie klammern sich an uns, streben zu uns, wie die Motten zum Licht. Ihnen fehlt nur das Verständnis, dass ihr äußerer Zustand von ihrem Inneren abhängt und nur durch dessen Änderung verbessert werden kann. Doch können sie uns "aussaugen", sich an uns heften und kurzzeitig unser "Bewusstsein" und Licht genießen - so eine Verbindung ist für den unerfahrenen Astralwanderer schlecht, da er dadurch Energie und Bewusstsein verliert. (Das waren diejenigen, die dich vom Boden aus vermeintlich um Wasser [= essenzieller Lebenskraft] anflehten.)
Daher ist immer ein Führer an unserer Seite.
Er - und die Energie unseres intakten menschlichen Körpers - ist es letztlich, der uns wieder zurück in die irdische Ebene führt. Das ist mehr ein unbewusster Prozess als das Herabsteigen. Daher verwendet unser Hirn hier häufig das Bild eines Fahrstuhls. Je nach menschlicher Erfahrung kann etwa auch das Aufsteigen in einem Fesselballon oder das Hinaufgezogenwerden an einem Seil erlebt werden.


Was du gesehen hast, ist ein Teil der wirklichen Hölle, die die Jenseitigen erwartet. Ohne jegliche religiöse Verschmückung durch irgendwelche Mittler, die es selbst nie gesehen haben.
Viele von uns verirren sich mal ein Stück in diesen Höhlen, finden aber wieder heraus und suchen den Weg zu mehr Bewusstsein, zu mehr Öffnung und Verbindung mit den geliebten Menschen hier und dort. Das geht nur über die Beherrschung der eigenen Innenwelt und entsprechendes Verhalten im menschlichen Leben.


Die von dir wahrgenommene "Seuche" ist die krankhafte Entwicklung, die einen Menschen erwartet, der sein Leben und sein Innerstes nicht unter Kontrolle bringen möchte. Je weiter er voranschreitet, desto weniger Kraft hat er, den Abstiegsprozess noch aufzuhalten. Das ist der tragische Krankheitsprozess, dem von Außen kaum geholfen werden kann. Es ist der Weg der gegenwärtigen globalen menschlichen Gesellschaft.

Besuche wie diese stehen in der Regel am Beginn des "inneren Erwachens", wenn erstmals ausreichend Offenheit und Bewusstheit im Menschen vorhanden ist. Sie sind eine Bestandsaufnahme des eigenen Zustandes und sollen mit den grundlegenden Mechanismen der inneren Ent-/Verwicklung vertraut machen. Sie sind zugleich Prüfung und Motivation.


Viele Grüße


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