Einspruch (Schauungen & Prophezeiungen)

rauhnacht @, Freitag, 18.04.2014, 11:55 (vor 2474 Tagen) @ BBouvier (5768 Aufrufe)

Hallo,
Da gibt es doch auch noch dies hier:
„Ich habe eine Schau von einem kleinen Kind südwestlich Nürnberg, da sind überall ‚Gelbe Flecken’ auf dem Boden. Man stirbt, wenn man die berührt, – darauf tritt. Und das Kind sagt: ‚Wir haben doch Hunger, und ich muß Brot holen gehen, aber ich muß achtgeben, daß ich nicht auf was Gelbes trete. Aber die Flecken sind doch überall!“
„Es ist Krieg. Furchtbarer Hunger. Ich muß/will Brot kaufen gehen, aber drau-ßen sind viele lauter so ‚gelbe Flecken’ am Boden, und wenn man auf die drauftritt, dann muß man sterben. Und ich hüpfe auf einem Bein, aber es sind so viele, und sie sind doch so dicht, daß man doch draufkommt! (*weint*)“

Sofern man weder die Schau des Kindes anzweifelt, noch den Boten dieser, also B. Bouvier, erscheint m.E. dann aber doch ein Kampfstoff als wahrscheinlicher.

-Auch hier stirbt man bei Berührung. Dies wohl auch durch die Schuhe hindurch. ( Ich meine, dass dies Zeug durchaus „klebrig“ sein müsste, weil es ansonsten als z.B. schwefelige Asche aufwirbeln würde und somit herumfliegen würde. Da könnte man sich das Hüpfen sparen.)
-Da dieses Kind Brot holen/kaufen soll, müsste es dieses ja irgendwo geben. Dies klingt eher nach einer noch minimalen Versorgunglage und eher nicht auf die Zeit direkt nach den 3TF.
Eine spätere Zeit nach den 3TF kann es auch nicht sein, wie hätten diese Leute in dem Gebiet denn dann solange mit diesen gelben Flecken draußen in „ausreichender Anzahl“ überleben sollen, um dann wieder diese Versorgungslage auf zu bauen?
-Wörtlich steht da „ Es ist Krieg“. Der Krieg hat lange genug gedauert, um dem Kinde als Krieg bewusst zu werden UND er ist in seinem Erleben noch nicht vorbei.
-Wenn dieses Kind das Brot tatsächlich „kaufen“ soll, gibt es noch Geld. Ich glaube nicht, dass man zum Handeln auf dem Schwarzmarkt ein Kind losschicken würde. Es klingt eher nach einer typischen Szene, wie sie sich auch in den Kriegen davor zugetragen hat. Die Versorgungslage ist schlecht, aber es gibt noch eine. Überall, wo es etwas gibt, muss man lange anstehen und eben dies erledigten häufig Kinder. ( Im übrigen auch ein Indiz dafür, dass die „Moral“ der Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt auch nicht schlechter ist, wie in den Kriegen davor, wenn man dann da noch Kinder los schicken kann.)

Ich meine, diese Schau spricht sehr eindeutig für ein Kampfstoffgeschehen im Krieg vor den 3TF.
Deutlich wird auch in diesen zwei „Überlieferungen“, welch enormes Gewicht einzelne Wörter haben können.

Leider hab ich eigentlich überhaupt keine Zeit , fand es aber wichtig,dies zumindest an zu merken.

Freundliche Grüße, Rauhnacht


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