Noch zwei Dinge (Schauungen & Prophezeiungen)

Oberberger @, Dienstag, 15.04.2014, 13:02 (vor 3154 Tagen) @ traumtaenzerin (6270 Aufrufe)

Hallo Traumtänzerin,

Mir ist noch etwas sehr entscheidendes eingefallen, was mir eigentlich viel früher hätte einfallen müssen:

1. Auch die Türkei wird einem großen, sehr zerstörerischen Erdbeben gegenüberstehen.
Und zwar direkt bei Istanbul, aber auch bei Ankara. Ich zitiere mal:

"Istanbul ist überfällig. Es liegt in einer der gefährlichsten Erdbebenzonen der Welt. Forscher befürchten, dass sich hier in absehbarer Zeit eine Katastrophe ereignen wird."

"Das Starkbeben, so schreiben die Forscher in der Zeitschrift Nature Communications, wird wahrscheinlich in der Nähe der Prinzen-Inseln [im Marmara-Meer] losbrechen."
"[...] seit 2006 praktisch völlig frei von Mikrobeben [...]. Dieses Stück, so glauben sie, ist der Pfropfen, der die beiden tektonischen Platten derzeit zusammenhält. „Hier sind die Platten komplett verhakt“, erläutert Bohnhoff. Doch irgendwann wird auch das Gestein in diesem Bereich der wachsenden Spannung nachgeben. Wenn das passiert, wird sich der Riss in der Erdkruste in Sekundenschnelle unter dem Marmarameer nach Westen ausbreiten. Die Anatolische Platte südlich der Verwerfung rückt dann auf einen Schlag fünf Meter nach Westen."

"Es ist aber gut möglich, dass die gesamte Störungszone unter dem Marmara-Meer aktiviert wird, ein 150 Kilometer langer Abschnitt."

Wenn dann also die Erdbeben künftig immer stärker werden, werden sich solche Spannungszentren zuerst lösen. Die Türkei wäre dadurch ziemlich am Boden oder zumindest stark geschwächt, das Militär müsste sich um Versogung der Bevölkerung bzw. den Wiederaufbau kümmern.

2. Falls es sich wirklich um einen Krieg (und weniger um einen Einmarsch) handeln sollte, darf man Syrien als Unterstützer Russlands nicht vergessen.

Falls diese 2 Punkte dann noch zusammenspielen sollten (also erst starke Schwächung durch das Megabeben, anschließend Einmarsch/Invasion von Norden und Süden) würden auch noch so starke Streitkräfte die Türkei nicht retten können. Das jedenfalls denke ich dazu ;-)

3. Mir ist erst kürzlich ein Zitat von Dschelal ed-Din Rumi (1207-1273, persischer Mystiker und Dichter) eingefallen:


"Hellas...Hier begann alles und hier wird alles enden."


Das hat mich schon zum Nachdenken gebracht, wie jemand aus dieser Zeit einen solchen (scheinbar zusammenhangslosen) Satz bringt. Ich weiß natürlich nicht was er damit gemeint hat, aber etwas prophetisch klingt das schon. Vielleicht wird der Balkan mit Griechenland und der Türkei doch noch eine gewichtige Rolle spielen, wer weiß...

Freundliche Grüße :-)

Aeneas


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